Stumme Szene

ein Gastbeitrag von Sigrid Hermann-Marschall
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„Gestern wurde die Gruppierung “Tauhid Germany”, die eine Nachfolgeorganisation der bereits 2012 verbotenen jihadistischen Gruppierung “Millatu Ibrahim” war, vom Bundesinnenminister verboten.

Insgesamt wurden bundesweit nach Presseberichten 26 Objekte durchsucht und etwa 30 Personen über das Verbot persönlich informiert, wonach sie ihre Betätigungen im Rahmen dieser Gruppierung nicht fortzusetzen haben.

“Die Räume in Bornheim waren offenbar nur eines von mehreren Zielen in Hessen. Die Innenministerien des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen hatten zuvor berichtet, “führende Funktionäre” von “Tauhid Germany” wohnten auch in Hessen. Dort hätten die Durchsuchungen im “Großraum Frankfurt” stattgefunden.”

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_54906395

Bei vergangenen Aktionen dieser Art war nach diesen Durchsuchungen zu bemerken, dass in der Szene auch öffentlich wahrnehmbar reagiert wurde. Es wurde ausgiebig kommentiert und zu den Entwicklungen Rückmeldungen gegeben. Dies ist dieses mal anders. Die Szene ist verstummt.

Ein Grund könnte die von Sven Lau ausgegebene Losung sein:

Das kann man nun in zwei Richtungen verstehen und so doppeldeutig ist es wohl auch gemeint. Mitwisser haben üblicherweise nicht nur die Ermittlungsbehörden zu fürchten bei rechtlich relevanten Handlungen, sondern auch die anderen Mitwisser. Verräter leben in bestimmten Milieus gefährlich.

Welche Rückschlüsse kann man nun aus diesem bemerkenswerten Umstand ziehen? Dass der Schlag die Szene traf, ist offensichtlich. Dass er sie schwerwiegend traf, ist wahrscheinlich. Ein Frankfurter Protagonist reiste gestern – wohl überraschend – nach Köln. Persönlicher Rapport ist dann notwendig, wenn allen Kommunikationsmitteln – wohl zu Recht – misstraut wird. Es kann heißen, dass die Szene besser organisiert ist als in den Jahren zuvor. Es kann heißen, dass man auch von den belgischen Jihadisten lernte. Einen Berichterstatter hatte man in Frankfurt am Wochenende da. Tarik ibn Ali wurde trotz bekannter Verbindungen zu shariah4belgium und Handlungen jenseits nicht nur der moralischen Rechtfertigungsmöglichkeit wohl – soweit bekannt ist – nicht in den belgischen Mammutprozess einbezogen. Dieser größte Ati-Terror-Prozess mit immerhin 46 Angeklagten, der vor 4 Wochen zu Ende ging und mit einer Haftstrafe für den Haupttäter von 12 Jahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung endete, war an den deutschen Medien weitgehend vorbei gegangen.

Ob die Offenbacher Nachfolgegruppierung der Nachfolgeorganisation auch schon Bestandteil der Aktion war, ist noch nicht bekannt.“

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Wenn der Groschen fällt….

hört man entweder ein lautes Klimpern, oder aber Worte, die unserem Team sowohl ein Stirnrunzeln, als auch ein Lächeln entlocken:

Der Verfassungsschutz erklärt,

Warum Koran-Verschenkaktion „Lies!“ gefährlich ist

denn,„dahinter stecken wohl salafistische Gruppierungen, die weniger über den Islam aufklären wollen, sondern einen Gottesstaat der Demokratie vorziehen.“

Ach,  Herr Müller (Verfassungsschützer) – es freut uns, dass man nun auch zu diesem Ergebnis kommt, vorausgesetzt, dass diese Erkenntnis nun endlich auch gepaart wird mit konsequenten Entscheidungen, so wie es Hamburg vorgemacht hat und möglichst noch weiterführend.

Bei der Frage an den Verfassungsschützer
was denn daran so problematisch sei, den Koran geschenkt zu bekommen, dass dies den Verfassungsschutz auf den Plan rufe, schwillt mir persönlich schon wieder der Kamm, ist es doch genau der immer wieder gekäute Psalm der Ahnungslosen, die zu faul oder zu ignorant sind, etwas tiefer in die Materie einzusteigen, die im selben Atemzug von Toleranz und Religionsfreiheit faseln, ohne zu begreifen, dass diese mitnichten etwas mit der Aktion eines Abou Nagie und seiner Gefolgschaft zu tun haben –  dazu bräuchte es eigentlich nur ein tägliches kritisches Verfolgen der verschiedensten Medienformate.

„Wir haben „Lies!“-Aktionen in allen großen Städten in Baden-Württemberg. Oftmals werden die gar nicht mehr bei den Behörden angemeldet. In Stuttgart beobachten wir fast jeden Samstag, wie die jungen Männer mit ihren Bannern und Büchern auf die Menschen zugehen. Deshalb spreche ich lieber von weit über 100.“
(Quelle)

Ach…!

Deshalb ist es wichtiger denn je, darauf aufmerksam zu machen, dass diese Aktionen weder auf unsere Straßen, noch in Moscheen, türkische Hochzeitssäle oder private Wohnzimmer gehören und natürlich gehören alle dazugehörenden Gruppen auch nicht auf eine Internetplattform.
Es ist also mehr denn je unser aller Mithilfe gefordert, gegen die Verbreitung einer radikalen Ideologie, gegen Gerhirnwäsche und Rekrutierung junger Menschen und gegen zunehmenden Hass auf Atheisten, Christen oder Juden , ja auf unsere Mehrheitsgesellschaft, laut zu werden und sich denen anzuschließen, die aus der Mitte der Gesellschaft kommen und Gesicht zeigen .

Hier kann jeder mehr erfahren

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„Lies!“ – aber bitte das Richtige!

Inzwischen kennt sie wohl jeder, die Aktion „Lies!“ der Salafisten: Kostenlose Abou-Nagie-Korane , nicht selten im Verbund mit einer Rose, auf jeden Fall aber mit einem Lächeln –  solange, bis Sie das Angebot ablehnen, dann erstirbt es auf den Lippen über den Fusselbärten und weicht nicht selten einer inbrünstig vorgebrachten Höllendrohung, mindestens aber dem Wunsch nach Rechtleitung.

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„Wer glaubt, dass ein von Menschen gemachtes Gesetz besser ist, als die Gesetze des Islam oder dass ein System besser ist als das, was Mohammed offenbart wurde, ist ein Ungläubiger.“
so Abdul Rahman Bin Hammad al-Omar, Professor für islamische Theologie an der König-Fahd-Universität im saudi-arabischen Riad, ein in Deutschland gern gesehener Gast bei salafistischen Veranstaltungen.
Wie mit denen umzugehen ist, gibt ein anderer saudischer Vordenker vor, der an verschiedenen Lehreinrichtungen in Riad unterrichtet: Abdul-Rahman al-Sheha versorgt seine weltweit wachsende Gemeinde auch übers Internet mit seinen Botschaften, in denen er die Todesstrafe für alle jene fordert, die „dem Islam als Lebensweise den Rücken kehren und seine Gesetze und Regeln ablehnen“.

Und natürlich sind diese Worte auch den hiesigen Vertretern der Vogel`schen Ummah nicht unbekannt und sie decken sich weitestgehend mit ihren Wünschen, die sie leider jedoch nur dort ausleben können, wo das deutsche Gesetz nicht greift.
Und deshalb ist man, trotz freundlichem Lächeln am Koranstand, nicht nur am Wohlergehen seiner Mitmenschen interessiert, sondern vielmehr daran, neue Mitglieder zu rekrutieren, was ihnen von staatswegen relativ leicht gemacht wird, wenn man bedenkt, dass sie seit nunmehr rund drei Jahren ungestört in Fußgängerzonen und auf anderen öffentlichen Plätzen, ganz in der Manie einer Sekte, die Leute belästigen – denn anders kann man es nicht mehr bezeichnen, wenn man versucht ist, einen großen Bogen um sie zu machen, um ja nicht angesprochen zu werden.
Nein, nicht die Angst treibt mich auf die andere Straßenseite, sondern die Abscheu,besonders dann, wenn ich sehe, dass man inzwischen auch seine jüngeren Geschwister oder gar Kleinkinder mit an die Stände schleift – gibt es ja so etwas wie das Kindchenschema nicht nur bei Hunden und Katzen, denn „mashallah“ ist es nicht putzig, wenn so ein „Minisalaf “ seinen pummeligen Zeigefínger gen Himmel streckt?
Nein- ist es nicht und ich bleibe dabei: Für mich ist es Kindesmißbrauch!

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„Wer das millionenteure Projekt finanziert, ist unklar. Denn Abou Nagie lebte bis 2012 offiziell von staatlicher Sozialhilfe. Die Kölner Staatsanwaltschaft klagte den Salafisten-Prediger wegen Betrugs und Veruntreuung an, das Verfahren soll in den kommenden Wochen beginnen.“ (Quelle vom 03.03.2015 )

Nunja, ich hätte da einen Tip! Vielleicht einfach darauf achten, wenn wieder einmal Paletten der ungefähren Übersetzung des edlen Korans von der saudischen Botschaft abgeholt werden. Vielleicht auch endlich im Zuge des anstehenden Verfahrens den finanziellen Sumpf des Abou Nagie abzustecken und trocken zu legen? Es kann doch nicht so schwer sein Leute – nicht schwerer als das Sperren eines Kontos bei überfälliger KFZ-Steuer.

Und eine große Bitte vielleicht noch an die Medien:
Berichten Sie doch bitte ausführlich über das Verfahren gegen Nagie. Wir denken, dass wir dann vielleicht endlich mal etwas Neues oder Spannendes erfahren und nicht einen endlos widergekäuten Beitrag über etwas , was wir schon lange wissen!

Danke!

Al-Nur- Moschee – ein Hort der Islamisten ?

Immer wieder gerät die Al-Nur-Moschee in Neukölln wegen islamistischer Hetze in die Schlagzeilen. Zuletzt sorgte eine frauenfeindliche Rede eines Imams für Ärger. Die CDU will den verantwortlichen Trägerverein der Moschee nun verbieten.

Bereits im Jahr 2010 wurde ein „Islamseminar“ des bundesweit bekannten islamistischen Predigers Pierre Vogel vom inzwischen verbotenen Verein „Einladung zum Paradies“  abgesagt.

Vor wenigen Wochen trat der umstrittene Imam Abdel Meoz Al-Eila in der Moschee auf. Es gab mehrere Strafanzeigen gegen ihn – wegen Verdachts der Beleidigung, der Volksverhetzung und der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten.  Die Ermittlungen gegen den Ägypter sind inzwischen abgeschlossen, die Staatsanwaltschaft hat gegen den Imam einen Strafbefehl wegen Volksverhetzung beantragt.
Wie der Vorstand der Moschee, Izzeldin Hammad, damals einräumte, wird der in der Kritik stehende Imam Abdel Meoz Al-Eila keine weiteren Predigten halten.

Nun würde man gern Konsequenzen ziehen :

„Ein Verbot des Trägervereins wird bereits in der Senatsinnenverwaltung intensiv geprüft. Dies sei aber sehr schwierig, sagte ein Sprecher. Neuköllns stellvertretender Bürgermeister Falko Liecke (CDU) forderte „klare Kante“ gegen Salafisten: „Es ist eine Katastrophe, wenn ein Verein, der Hasspredigten gegen unsere gesellschaftlichen Werte zulässt, sogar gemeinnützig ist und steuerlich begünstigt wird.“

Benötigt werde aber nicht hierbei eine Änderung, sondern ein berlin-weites Präventionsprogramm gegen Islamisten und Salafisten. Liecke: „Solange wir es zulassen, dass übelste Propaganda unsere Jugendlichen in eine mittelalterliche Parallelgesellschaft treiben darf, wird sich nichts ändern.““

(Quelle)

Ein Verbot wäre ganz sicher ein Zeichen, aber keinesfalls eine Lösung für das Problem “ Salafismus und islamischer Extremismus“, basteln ja andere schon an einer entsprechenden Partei, der man alles mögliche vorwerfen kann, nur nicht ein Handeln im Sinne unserer Demokratie, was das Mitmischen unseres allseits bekannten Satire-Resistenzlers Erhat Toka nur einmal mehr beweist.
Und wie wir es am Bespiel der NPD sehen, ist es schwer, den Besen, auch wenn man ihn nicht gerufen, so aber kehren lassen hat, zurück in die Ecke – sprich in ein Verbot zu bringen…

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Ein Erhat Toka, der nicht nur gegen Satire ins Feld zieht –  nein, auch das Thema Judenfeindlichkeit liegt ihm doch sehr am Herzen – wenn er sich damit mal nicht verzettelt …

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Boxvogels Nachrichten Quickie

Quer durchs salafistische Unterholz

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Derzeit überschlagen sich die Nachrichten wenn es um Neuigkeiten (oder Aufgewärmtes) rund um die salafistische Ummah geht. Da wir aber  auf keinen Fall wollen, dass etwas untergeht und unsere Leser unser erleichtertes Aufatmen und das ein oder andere Lächeln mit uns teilen können, müssen wir uns ab und zu kürzer fassen und Euch bitten, selbst ein wenig zu lesen, denn – auch wenn Abdullah und andere eifrige Kommentatoren unseres Blogs – es nicht für möglich halten, uns ist es leider nicht vergönnt den Nagie zu machen, wir gehen selbst für unseren Lebensunterhalt arbeiten. Aber das nur am Rande.

Hier also unsere Quick-News:

 

Deso Dogg nun auch amtlich als Terrorist eingestuft

 

Es steht also damit fest, dass er sich nicht bei einer der nächsten Staffeln “ Deutschland sucht den schlechtesten Rapper “ bewerben kann. Eventuell nimmt Bushido ja seinen Platz ein.

 

 

Das Sabri lebt !



 

Zuverlässige Quellen meldeten uns diese Clips bei Youtube.( Vorsicht sie sind mit Originalton! )

Leider ist keiner der drei Kurzfilme für die Berlinale nominiert!

 

Lamya Kaddor sucht die Wahrheit und klärt die Schuldfrage

Obwohl sie sich als Lehrerin und Islamwissenschaftlerin in der Vermittlung eines moderaten Islam versucht, sind 5 ihrer Schüler den Weg nach Syrien gegangen. Schuld hat natürlich – wer hätte etwas anderes vermutet – letztlich der Staat und mit ihm alle die, die der Meinung sind, dass Integration keine Einbahnstraße ist.

„Da ist der Sog der Szene, das Machtgefühl, wenn alle Autoritäten erschrecken, die Sinn- und Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher. Und dann ist da diese Verletzung, die viele Migranten in Deutschland in sich tragen. Sie können sich anpassen, integrieren, bemühen – nie genügt es. Da braucht es manchmal nicht viel, dass aus der Verletzung Wut und Feindschaft werden.“

Und diese Wut rechtfertigt natürlich auch den Weg in den Djihad zu wählen, sich für die Laufbahn eines Mörders zu entscheiden?
„Kein Grund zur Resignation, sagt Kaddor. Es gebe ja nicht nur die Fundis in den Moscheen…“

Stimmt, die Fundis sind nicht nur in den Moscheen!

Al-Nur, As-Sahaba und der Klitoris- Experte

Al-Nur und As-Sahaba sind nur zwei der vielen Moscheen, in denen Salafisten herzlich willkommen sind und deren halbherzige Distanzierung man nicht wirklich ernst nehmen kann und sollte.

Gut zu wissen, dass wenigsten einige Menschen wirklich tätig werden, so wie Ayse Demir (45), Vorstandssprecherin des Türkischen Bunds Berlin-Brandenburg (TBB), die im Namen ihres Verbandes Strafanzeige gegen einen Berliner Prediger gestellt hat.
Nicht nur frauenfeindliche Predigten sind es, die uns Sorge machen sollten, nein auch die unzähligen Spenden, die von dubiosen Hilfsvereinen ungehindert gesammelt werden und statt in die Hände notleidender Menschen in Syrien oder Afrika, in die Kassen der IS-Terroristen fließen. Ansaar ist beim Spendensammeln besonders erfolgreich: Im letzten Jahr sammelte der Verein allein für die Krisenregionen Gaza, Syrien und Somalia über 1,3 Millionen Euro ein.

Der Traum vom arabischen Hengst

Und wieder ist ein junges Mädchen gen Syrien gezogen.

„Die 17-jährige Fatma aus Augsburg hat in Syrien einen Dschihadisten geheiratet und gehört nun zum Islamischen Staat. Ihr verzweifelter Vater gibt Deutschland eine Mitschuld.“

Der Vater gibt Deutschland eine Mitschuld – und ist hoffentlich so ehrlich zu sich selbst, um auch sich und seiner Familie eine Mitschuld zu geben?
Worin genau besteht die Schuld Deutschlands, wenn ein Mensch alle vom Staat gebotenen Möglichkeiten ausschlägt, die andere andere junge Menschen zu nutzen wissen?

Die Antwort könnte vielleicht lauten: dass es viel zu lange dauert, bis Verbote erlassen werden, etwa wie das gegen einen vom Verfassungsschutz beobachteten Salafistenprediger, der in „Online -Seminaren“ ungestört junge Menschen radikalisiert und sie einstimmt gegen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung.
Dass es nach wie vor möglich ist, dass Salafisten patroullierend durch Innenstädte ziehen, für ihre Propaganda sogar Kinder missbrauchen und dass Menschen, die sich öffentlich kritisch dazu äußern, Angriffen ausgesetzt sind, ohne dass es zu spürbaren Konsequenzen kommt.
Die Antwort könnte auch sein, dass immer noch zu viele liberal eingestellte Muslime dazu schweigen.

Jedoch müssen sich auch Eltern fragen, wie es möglich sein kann, dass ihr Kind sich unbemerkt in eine Richtung entwickelt, die letztlich dazu führt, dass es bereit ist, alles weg zu werfen und das eigene Leben aufs Spiel zu setzen.

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„Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.“ Edmund Burke (1729-1797)

Bereits vor Wochen haben wir darüber berichtet, dass es doch couragierte Bürger gibt, die jeden Samstag in Frankfurts Innenstadt gegen Salafismus und Islamismus Stellung beziehen.

„Auf die Straße Freunde“
„Allein auf weiter Flur“

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My Zeil, Frankfurt am Main

Sie setzen sich mit den dort versammelten Salafisten und Unterstützern der „Lies-Aktion“ auseinander und harren trotz Beleidigungen und Drohungen aus, um die Mitbürger aufzuklären.

Dafür an dieser Stelle unseren Dank , auch an die Polizeikräfte, die jede Woche für ihre Sicherheit sorgen!

Leider hat sich nichts daran geändert, dass diese Gruppe zwar bereits über 2000 „Likes“ auf ihrer Facebook-Seite hat, jedoch kaum Unterstützer im realen Leben. Das ist beschämend und zeigt, wie wir finden, die Situation im Land auf.
Es wird viel geredet und geschrieben, jeder hat eine Meinung in die eine oder andere Richtung, Kritik wird geübt in ellenlangen Beiträgen –  jedoch sieht es in der Realität traurig aus, wenn es um den Einsatz geht, der wichtig ist um unsere Demokratie zu stärken und zu schützen!

Inzwischen jedoch wird auch diese kleine Gruppe mutiger Mitstreiter zunehmend wahrgenommen, auch von den Medien. Ein erster Schritt, der hoffentlich auch andere  ermutigt sich zu beteiligen!

 Eine Handvoll Demonstranten hält auf der Frankfurter Einkaufsstraße Zeil Plakate gegen islamistischen Terror hoch. «Islamisten missbrauchen unsere Demokratie», ist auf einem der weißen Schilder zu lesen. «Die Radikalisierung auf der Straße soll aufhören», beschreibt die Anmelderin das Ziel der wöchentlichen Versammlung. Sie meint damit die «Lies!»-Kampagne, bei der in den Fußgängerzonen hessischer Städte samstags oft kostenlos Korane verteilt werden. Diesmal machen dort knapp zehn junge Männer mit.“

schreibt die Frankfurter neue Presse und nimmt dabei Bezug auf das Wiesbadener angeordnete „Verbot“ der Lies-Aktion.

„Die Demonstranten auf der Zeil fühlten sich von den Unterstützern der Koranverteiler auch schon mal bedrängt, wie die Anmelderin berichtet. «Es sind Gruppen von Unterstützern der Koranverteiler vorbei gekommen und haben versucht uns einzuschüchtern», berichtet sie. Frankfurts Kämmerer und CDU-Chef Uwe Becker würde die «Lies!»-Aktion am liebsten verbieten. Sie sei ein Propaganda-Instrument radikal-islamistischer Gruppen. «Das ist mehr und mehr ein Einfallstor, wo junge Menschen angeworben und verführt werden schlimmstenfalls in den sogenannten Heiligen Krieg zu ziehen.“   (Quelle) 

Einen ausführlichen Bericht zur „Mahnwache gegen Salafisten“ finden Sie hier
Es bleibt unser Wunsch und unsere Hoffnung, dass sich bei den künftigen Aktionen mehr Menschen anschließen – und auch wenn dies kein Pegida-Format ist, so kann man sich Gehör verschaffen. Diese Chance müssen wir nutzen!

Abou Nagie und sein offener Brief an Frau Merkel

Gerade heute morgen berichteten wir in unserem Teil 3 von Boxvogels Mediathek von der zunehmenden Kritik an der Lügenaktion des Abou-Sozialbetrüger und obwohl er ja eigentlich im Moment genug mit den Gerichten zu tun hat (184.000 Euro Sozialbetrug ), so will er nun von seinem demokratischen Recht Gebrauch machen und eine Unterlassungsklage anstrengen…gegen all die Nazis hier im Land (wozu er nun wohl auch den hessischen Rundfunk zählt) und ihre Lügen , die sie über die Lügen…oh pardon  Lies-Aktion verbreiten.
Ja, ja, die Demokratie an sich ist schon etwas Feines, wenn man sich ihrer selbst dann bedienen kann, wenn man ansonsten keinen Wert auf sie legt.
Können Sie sich vorstellen, dass sie mit einer so hohen Schuld beim Staat und dem Verfassungsschutz im Rücken, noch derartig auf den Putz hauen würden? Eigentlich würde wohl fast jeder von uns sich in Unauffälligkeit üben – nicht jedoch Abou-Nagie, was einmal mehr zeigt, wie dreist man sich in diesen Kreisen über jede moralische Norm erhebt.

Nun aber haben es offenbar auch Wiesbadens Stadtväter endgültig satt und verbieten die Koranverteilung, was deren Gründungsvater  vor Wut fast platzen lässt und natürlich sind wir nun alle Nazis und islamophobe medienmanipulierte Lügner  und …blablabla (Video) (von einem offenen Brief an die Kanzlerin konnte ich leider nichts finden, aber vielleicht schickt er ihr ja den Videolink)

„Uns haben in den letzten Wochen und Monaten verstärkt Beschwerden von Bürgern erreicht, die sich durch diese Missionierungsversuche in der Stadt erheblich gestört und bedrängt fühlen“, teilte Wiesbadens Ordnungsdezernent Oliver Franz (CDU) am Montag mit. Deshalb gehe die Stadtpolizei inzwischen verstärkt dagegen vor.

So auch am vergangenen Samstag: Ein dem Ordnungsamt als Salafist bekannter Mann und ein Begleiter hätten in der Fußgängerzone Korane verteilt – aus Rucksäcken heraus und ohne entsprechende Erlaubnis. Laut Ordnungsdezernent Franz kam diese mobile Art der Koran-Verteilung in den vergangenen Monaten auf, seit das Ordnungsamt die Koranverteilung an festen Informationsständen am zentralen Mauritiusplatz weitestgehend nicht mehr zuließ. Dort gebe es schon zu viele Informationsstände, hieß es zur Begründung…..“

Nun finde ich die Begründung aber ziemlich daneben und frage mich, warum man das Kind nicht beim Namen nennt?!
Viel ehrlicher und auf den Punkt gebracht, formuliert es Ismail Tipi

„Das Verteilen der salafistischen Koranversion ist ja nur der Deckmantel, um junge Männer und Frauen für Gewalttaten anzuwerben. Genauso wie aggressives Betteln und die Verteilung von rechtsradikalem Propagandamaterial von den Ordnungsämtern untersagt werden kann, können auch diese Verteilaktionen untersagt werden. Es ist eine Auslegungssache der bestehenden Gesetze“, erklärte der CDU-Politiker.
Nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden sind die Verteilaktionen das Haupteinfallstor des radikalen Salafismus. Gleichzeitig dienten sie den Salafisten um Spendengelder zu sammeln, um damit den Kampf in Syrien und Irak zu finanzieren.“ (Quelle)

Das genau trifft nämlich den Punkt und so bleibt es zu befürchten, dass Wiesbaden zwar den ersten Schritt getan hat, diesen jedoch halbherzig und man wohl befürchten muss, dass das Verbot wieder aufgehoben wird, sobald es zu den ersten Klageandrohungen kommen sollte. Zudem ist unsere Rechtslage immer noch nicht eindeutig in Bezug auf islamistische Strömungen innerhalb unseres Lands und den Umgang mit ihnen. Denn solange hier nicht klar definiert wird, was und wer genau vom Recht auf Religionsfreiheit Gebrauch machen kann, stehen wir weiterhin vor folgendem Problem:

Einem Verbot der Verteilaktion steht jedoch die Religionsfreiheit im Weg – ein hohes Gut, vom Grundgesetz geschützt. Sie dürfe man nicht aushebeln, betont der Frankfurter SPD-Politiker Turgut Yüksel. Ohnehin sei von einem Verbot der Koran-Verteilaktion nicht viel zu erwarten: „Ein hilfloser Versuch, dem Problem Herr zu werden. Man muss die Organisation dahinter verbieten.“ Hinter der „Lies!“-Kampagne stehen bundesweit aktive Islamisten aus Köln.

Es gilt also endlich eine Grenze zu ziehen: Zwischen den Muslimen, die zu unserem Land gehören und denen, die in unserer Gesellschaft nichts zu suchen haben!

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