…und keiner tut was – von Ohnmacht und Allmacht

Seit Jahren berichten wir nun über Salafisten und die Gefahr, die von ihnen ausgeht.
Und obwohl sie mehr und mehr ins Visier des Staatsschutzes rückten, ist die Gefahr nicht gebannt, denn die Zahlen, vor allem gewaltbereiter Salafisten steigt stetig, die Dunkelziffer ist hoch, wie die Resonanz allein auf salafistischen Internetseiten belegt.

Gerade in diesen Zeiten, wo nicht nur Flüchtlinge zu uns drängen, ist auch der Terror auf dem Weg zu uns. Zum Teil in Form von Personen, welche gezielt den Flüchtlingsstrom nutzten, um unerkannt nach Europa zu gelangen, zum Teil auf in Form von Propaganda, die von außen gesteuert und von innen verbreitet wird.

Im folgenden Beitrag des ZDF geht es um s.g. Problem-Moscheen und die Erkenntnis, dass wir dem Problem nichts entgegen setzen. Warum?
Mehr als 100 Moscheen werden als islamistisch eingestuft. Zu einem Verbot durchgerungen hat man sich lediglich bei 10 Moscheen.
H.-G. Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz , dazu:

„Wir haben Religionsfreiheit. Wir können nicht ohne Weiteres Moscheen verbieten….“

Nein, nicht ohne Weiteres, selbstverständlich nicht. Jedoch sei die Frage erlaubt, welche Gründe es für die Beobachtungen durch den Staatsschutz gibt und sind diese nicht bereits Grund genug, sich genauer umzuschauen, anstatt nur Berichte zu schreiben? Ist es nicht längst Zeit zu Handeln? Vor allem in Zeiten, in denen das Nichthandeln den Falschen in die Hände spielt?

data

Quelle dpa                                                            Video ZDF Zoom vom 26.10.2016

 

Wir beklagen die Pauschalisierungen im Alltag, die Vorverurteilung von Muslimen, wir diskutieren über Präventionsmaßnahmen, die Radikalisierungen verhindern sollen; gleichzeitig aber wachsen die Sorgen der Bürger im Land, beobachtet man mit Erschrecken, unverhältnismäßige Urteile bei Straftätern die aus muslimischen Kreisen stammen. Verbreitung von Fehlinformationen und Spekulationen schüren die Unsicherheiten und Ängste und mehren den Hass, der allerorten beklagt wird…

aber keiner tut etwas. Keiner, der die Möglichkeit und vor allem die Pflicht dazu hätte.

Seit Jahren beobachten wir die Situation und auch wenn einige Erfolge zu verzeichnen waren, so wiegen sie nicht auf, was sich langsam, aber stetig entwickelt hat.
Das deprimiert, das macht wütend!

Knicken wir ein vor einer Religion, die ideologisiert wird? Wagen wir es nicht, konsequent das zu verteidigen, was wir unsere Werte nennen?
Religionsfreiheit ist ein hohes Gut, welches viele Gläubige in ihren Heimatländern nicht genießen. Aber Religionsfreiheit bedeutet nicht, dass wir uns das Heft aus der Hand nehmen lassen dürfen –  auch deshalb nicht, weil Religionsfreiheit nicht nur für eine Religion gilt, sondern für all die, die in unserem Land leben, und auch für die, die frei von Religion sein möchten.
Und deshalb muss die Zeit beschwichtigender Reden vorbei sein. Dem Beobachten muss Handeln folgen, denn es ist eigentlich schon 5 nach 12.
Wer meint,  seinen Allmachtsfantasien nachhängen und diese in einer Moschee  predigen zu können, der darf keinen Platz in der Religionsgemeinschaft und unserer Gesellschaft haben. Wer meint, Juden, Christen oder Ungläubige hätten kein Lebensrecht, der missachtet unsere grundlegenden Prinzipien.
Und es wird  Zeit, zu erkennen, dass das konsequente Vorgehen gegen die Verbreitung eines politischen Islam weder rassistisch noch islamophob oder rechtes Gedankengut ist –

NEIN, es ist unsere Pflicht!

Advertisements

Ein Kommentar zu „…und keiner tut was – von Ohnmacht und Allmacht

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s