Planlos – Ahnungslos , Deutschland und die Flüchtlinge

syrer127_v-contentgrossDas Thema Helfen und Menschenrechte ist derzeit ein Großes, welches nicht nur in Deutschland die Medien und den Alltag dominiert.
Fragen tun sich auf, nicht nur in der Politik, auch in der Bevölkerung.
Ängste sind auch da, nicht bei der Politik, aber bei der Bevölkerung.
Das Ganze hat, nicht nur für mich, einen faden Beigeschmack. Denn schaue ich mir an, wieviele Menschen sich selbst zu freiwilligen Helfern ernannt haben, dann frage ich mich, wo waren diese hilfsbereiten Menschen vor dieser Flüchtlingskatastrophe?
Entdeckt nicht vielleicht so mancher erst seine Hilfsbereitschaft, wenn dies medienwirksam ist? Beginnt Menschlichkeit und Hilfe in unserem Land erst dann, wenn das Leid im wahrsten Sinne direkt vor der Haustür ist?
Wo sind all diese hilfsbereiten Menschen, wenn es darum geht, Waffenexporte an einige der größten diktatorisch geführten Länder zu verhindern? Warum gelingt es diesen Menschen und damit uns allen nicht, unserer Politik ein konsequentes Handeln bezüglich Außenpolitik und Wirtschaftshilfen abzuverlangen?

Ja, das Leid der Flüchtlinge, besonders der Frauen und Kinder macht betroffen! Aber sollte man bei aller Betroffenheit nicht auch Realist bleiben?
Ein Großteil der bei uns ankommenden Menschen sind vor dem Terror der Islamisten geflohen und kaum einer scheint zu bemerken, dass sie selbst in unserem Land auf die treffen, vor denen sie sich in Sicherheit bringen wollten.
Boxvogel beobachtet seit langem die islamistische Szene hier im Land und nicht nur einmal haben wir warnend hingewiesen auf die verschiedensten Aktivitäten der Salafisten.
Eine Mahnwache, die seit Monaten jeden Samstag in Frankfurt die Stellung gegen Islamismus hält, „erfreut“ sich einer Teilnehmerzahl von kaum einem Dutzend mutiger Menschen.
Wo sind sie, die freiwilligen Helfer, die nun nichts anderes tun, als die Wirkung dessen zu bekämpfen, gegen dessen Ursachen sich andere stark machen?

„Nach Monaten durften heute erstmals unsere Hessenschau-Reporter die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen besuchen. Über 5.000 Menschen sind derzeit dort untergebracht. …“
5000 Menschen verschiedenster Kulturen, Religionen, Traditionen auf engstem Raum unter schwierigen Bedingungen.
„Ein syrischer Christ vermutet, dass in dem Lager IS-Anhänger sind.“…

Statt wirklich zu helfen, schicken wir einige Menschen in eine neue Hölle, indem wir verkennen, es nicht wissen, oder es uns nicht interessiert, dass eine Zusammenballung all dieser Menschen ein tägliches Konfliktpotenzial beinhaltet. Die Medien berichtet bereits mehrmals über interne Gewalteskalationen innerhalb der Flüchtlingsunterkünfte.
Wie soll sich ein Flüchtling fühlen, der Bett an Bett mit jemandem leben muss, der ihm vielleicht den Tod wünscht, weil er einem anderen Glauben angehört?
Wie soll sich ein Flüchtling fühlen, der vor der barbarischen Auslegung einer Religion geflohen ist und der nun hier von salafistischen „Helfern“ „rechtgeleitet“ werden soll?

Nein, wir lösen mit der Aufnahme all dieser Menschen nicht ihre und unsere Probleme , selbst dann nicht, wenn es gelingen sollte, einen Teil der Menschen recht schnell in Arbeit zu bringen.
Wir werden damit weder ihre Heimatländer befrieden, noch werden wir es schaffen, dass sie sich hier wirklich heimisch fühlen.
Parallelgesellschaften werden entstehen wenn erst der Alltag eingezogen ist, die vielen ehrenamtlichen Helfer sich wieder ihren alltäglichen Problemen widmen.
Das rührige Engagement unserer Politiker, allen voran unserer Kanzlerin darf uns alle nicht darüber hinweg täuschen, dass die jetzige Situation auch einem politischen Versagen eben derselben zuzuschreiben ist.
Und während hier ein hektischer Aktionismus ausbricht, schreitet die Ausbreitung des Terrors im nahen Osten langsam aber stetig voran –  ungehindert, weil wir planlos und ratlos sind.

Denkwürdiger Besuch bei Flüchtlingen

Video Hessenschau vom 10.09.2015

cats

10.09.2015 | 05:04 Min. | Verfügbar bis 17.09.2015 | Quelle: HR


 

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