Die „unbekannte“ Moschee in Hanau

Ein Ort kann noch so klein und beschaulich sein, nirgendwo darf etwas (ent)stehen, was nicht vorher durch etliche Anträge und letztlich den positiven Bescheid einer (Bau)Genehmigung der Behörden abgesegnet wurde und ebenso kann niemand einfach in seinem Vorgarten ein Bistro eröffnen,  oder etwa seine Mietwohnung für mehrere Wochen im Jahr an Urlauber vermieten. So sind wir Deutschen nun einmal und natürlich hat das auch seine Gründe. Einer davon könnte zum Beispiel sein, dass man (die Behörden) schon gern wissen möchte, ob alles bautechnisch mit rechten Dingen zugeht und wer denn da überhaupt baut oder steuerrelevant tätig ist.
Wenn dann plötzlich eine „unbekannte Moschee“ im Ort auftaucht- darf man sich doch wundern, oder ? Nunja, um ehrlich zu sein, soo unbekannt war sie nicht, denn schließlich hat sie regen Besuch. Und da es nun einmal unser Thema ist, wird sich niemand wundern, dass es sich hierbei um Salafisten handelt.
Wahrscheinlich hat jeder Betreiber öffentlicher Einrichtungen öfter Besuch von diversen Behörden als diese Moschee, denn:
„Seit mehr als zehn Jahren wird die Moschee betrieben. Niemand prüfte offenbar, was dort geschieht. “
Wenn dann diese Moschee auch keinem Dachverband zuzuordnen ist und man bei diesem nachfragt, dann wundert man sich doch, wenn “ dessen Vorsitzender, Behlül Yilmaz für ein Interview keine Zeit hat. Er ist auf die Medien nicht gut zu sprechen. Am Telefon sagt er, diese würden das Problem aufbauschen, aus einer Mücke einen Elefanten machen.“

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Vielleicht verkennt dieser Herr, dass ein Schwarm Mücken nicht nur lästig ist, sondern je nach Herkunft und Art , auch beträchtliche gesundheitliche Schäden hervorrufen kann ?

Es ist bekannt, dass 5 junge Männer aus Hanau nach Syrien in den heiligen Krieg gezogen sind.
Einer hat sich bei einem Selbstmordattentat in die Luft gesprengt, einer ist wieder zurück und die anderen beiden kämpfen weiter. Wer unter jungen Muslimen die Frage stellt, wo sich die Männer radikalisiert haben, hört immer wieder von der Baraa-Moschee im Stadtteil Lamboy. Hier sollen sie von Predigern ideologisch auf den Kampf gegen die Ungläubigen vorbereitet worden sein. Bis die Salafisten-Gruppe aufflog, war die Moschee in der Stadtgesellschaft quasi nicht existent. …

Auf Nachfrage erfährt man jedoch bei der Stadt, dass sie bereits 2004 baurechtlich genehmigt wurde.
Erst kürzlich habe man dann wieder etwas (durch den Verfassungsschutz) von ihr gehört, so Oberbürgermeister Claus Kaminsky, SPD.

Im Herbst will der Vorsitzende des Dachverbandes der Hanauer Moschee-Gemeinden Yilmaz Gespräche mit der Stadt und dem staatlichen Schulamt führen. Es reiche nicht, dass es an den Grundschulen islamischen Religionsunterricht gebe. Er fordert eine Ausweitung des islamischen Religionsunterrichts an Hanauer Schulen. Gerne auch mit Beteiligung seiner Gemeinde.

Jaoid Darsane vom Islamischen Informations- und Begegnungszentrum in Hanau, Mitglied im Hanauer Dachverband äußert : „Junge Muslime, die die Religion falsch verstehen und radikal werden und das System hier in Deutschland und generell das westliche System ablehnen, sehen wir als eine Bedrohung und es schadet auch dem Image, dem Islam und den Gemeinden, die seit Jahren hier ihre Arbeit machen.“

Das hört sich erst einmal gut an, aber wer steckt hinter Darsane?

>>Darsane und seine Gemeinde lehnen Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele ab. Sie lassen sich den Muslimbrüdern zuordnen.
Sie wollen den Islam zum staatstragenden Prinzip machen. Allerdings nicht durch einen radikalen Umsturz, sondern durch Mehrheiten bei demokratischen Wahlen.
Sie sehen im Islam die Lösung für jedes gesellschaftspolitische Problem. Auch das der Radikalisierung. Darsane betont, dass man ausgebildete Sozialarbeiter in den eigenen Reihen habe und sieht offenbar darin die Chance, Jugendliche vor „einer Radikalisierung zu schützen“

(Quelle Deutschlandfunk)

Beschleicht mich allein dabei ein mulmiges Gefühl, wenn man den Bock zum Gärtner machen möchte ? 

bock

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