Boxen für den Sultan

Boxen für den Sultan (v. Sigrid Herrmann – Marschall)

Vorwärts und nicht vergessen

In so manchen migrantischen Milieus erfreuen sich Kampfsportarten hoher Beliebtheit, während Leichtathletik oder Volleyball weniger nachgefragt werden. Wenn schon Sport, dann was richtig kerniges, was für die Praxis der männlichen Revierbestätigung, wenn die Worte oder das Auftreten nicht mehr genügen. Das Männlichkeitsideal ist archaisch-viril: Ich kämpfe, also bin ich.

Bei nicht wenigen türkischstämmigen Jugendlichen verfängt dieses Ideal in der Weise, dass sie Boxclubs aufsuchen oder sich sonst physisch fit machen. Fussball geht gerade noch so, weil mancher eine Profi-Karriere erträumt, wenn es mit den sonstigen Noten nicht so überzeugend ist. Das machen sich die Salafisten seit einiger Zeit zunutze, aber auch andere sind aktuell auf diesen Kniff gekommen. Biete männlichen Jugendlichen (Kampf-)sport an und du gewinnst Freunde fürs Leben.

In Frankfurt wie in einigen anderen Städten werden zur Zeit „Osmanische Sportclubs“ gegründet. In Frankfurt der klassische Boxclub:

Das ist so rechts wie es aussieht.

Oder im sonst beschaulichen Limburg-Weilburg der…

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Mahnwache vom 29.08.2015

Mahnwache gegen Salafisten in Frankfurt am Main. Bericht von Sigrid Herrmann-Marschall

Vorwärts und nicht vergessen

Von 17-19 Uhr vor dem „My Zeil“. Ein herzlicher Dank an die Frankfurter Polizei für den freundlichen und umsichtigen Schutz.

Mahnwache 150829 4

In kleiner Besetzung mit etwas späterem Beginn.

Ein junger Mann wollte sich mein Schild erklären lassen und stieg mit der häufigen Frage „Was soll Islamismus sein?“ ein. Die übliche Definition verstand er zunächst nicht und als er sie verstanden hatte, lehnte er sie geradeheraus ab. Diese Definition sei nicht akzeptabel, es gäbe nur den Islam, Islamismus gäbe es hingegen nicht. Auf diese Logik einsteigend erläuterte ich, dass man – selbst wenn man annähme, es gäbe Islamismus nicht – man doch diesen Begriff bräuchte. Man braucht ihn, um Muslimen zu ermöglichen, sich in Auslebung ihrer privaten Frömmigkeit als Teil dieser demokratischen Gesellschaft zu definieren und von Personen abzugrenzen, die die demokratische Gesellschaft abschaffen wollen. Der junge Mann lehnte auch diese Erläuterung ab. Nach einigen Antworten wurde klar, dass es ihm weniger…

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Frankfurter Junge

Frankfurter Junge (v.Sigrid-Herrmann-Marschall)

Vorwärts und nicht vergessen

Homer ist 18. Und er ist Islamist.

Bild: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2859196/That-s-one-way-tight-spot-Tightrope-artist-walks-walker-pair-meet-midair.html

Ein Motto auf seiner Facebook-Seite ist: „Der nette Marokkaner von nebenan“. Das entspricht seinem Selbstbild. Spricht man mit Homer (Name geändert) jedoch über seinen Glauben, fällt die Nettigkeit von ihm ab. Dann wird schnell klar: Homer lehnt die westliche Gesellschaft stark ab und er glaubt an den unausweichlichen Sieg des Islams. Er sehnt diesen Sieg herbei, wird aggressiv, wenn man ihm widerspricht.

Homer wirkt auf den ersten Blick lustig, er kann sich oberflächlich benehmen und es fällt an ihm wenig außer den starken Augenbrauen auf. Ein Junge, wie es viele gibt: dunkelhaarig, Frisur seitlich sehr kurz und oben länger, schmale Statur. Sicherlich niemand, der von seiner Wirkung und seinem persönlichen Auftreten her gehänselt wurde an einer Frankfurter Schule oder dort Aussenseiter ist. Er hat fast 2000 Facebook-Freunde und postet häufig, was er so macht mit „den Jungs“. Er selber sagt, dass…

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Maßnahmenpaket gegen Islamismus

Die politische Wahrnehmung des Themenkomplexes Islamismus ist leider mehr reaktiv denn proaktiv. Einige der Fehlentwicklungen der letzten Jahre waren vorherzusehen und wurden von Experten, die die Szene gut kennen, prognostiziert. Über Jahre hinweg wurden Interessenvertreter mehr gehört denn kritische und neutrale Stimmen. Die aktuelle Entwicklung ist zum Teil durch diese politische Fehlhaltung verursacht. Lobbyisten wurden für Fachleute gehalten und deren Interessenbekundung für eine begründete und neutrale Sicht. Dies ist dadurch verursacht, dass die Lobbyisten aktiv die Kommunikation in die politische Kaste hinein suchten. Experten muss man selber befragen, Lobbyisten kommen auf den Politiker zu.

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Maßnahmenpaket gegen Islamismus

Quelle https://vunv1863.wordpress.com (Sigrid Herrmann-Marschall)

Mode für Märtyrer

Sabri Ben Abda vom schlechten Filmemacher zum Modezar?

Vorwärts und nicht vergessen

Sabri ben Abda mit neuer Geschäftsidee und klarem Bekenntnis

Wie sollte die Kleiduung für den modernen Märtyrer in spe heute aussehen? Schnittfest, feuerfest, selbstreinigend? Mit oder Hüftschutz? Also unschicke Funktionskleidung? Mitnichten. Der gepflegte Opferbereite  kann auf eine kleine, aber feine Kollektion trendiger City-Mode zurückgreifen, die an der ideologischen Ausrichtung und intellektuellen Ausstattung des Trägers wenig Zweifel lässt:

Mujahid Shirt 150826

Wer da diese modernisierten Braunhemden in allerlei Farben anbietet, ist kein geringerer als Sabri ben Abda, der nach der Trennung von United Network Cells, seinem „Dienstleister der Ummah“-Projekt vom Beginn des Jahres 2015 wieder auf neuen Wegen schreitet.

Auf seiner neuen Facebook-Seite:

https://www.facebook.com/pages/Sbamedia/355849581278616?fref=ts

kündigt er den Verkauf dieser Kleidung mit den Worten an:

DAWA COLLECTION_Demnächst in ausgewählten Shops erhältlich!
•Der Gewinn kommt dem Jihad, notleidenden Waisen & Witwen in Sham zugute.
[0% an Kuffar]
In sha’Allah
I LOVE MY KALIFAT_

Das passende Shirt gibt es auch:


Kalifat Shirt Sabri 150826

In den Geschäften sollen also…

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Der kleine Dschiahdist und der Teddybär

Noch ist Ferienzeit, das Wetter ist gut und überall sieht man gut gelaunte tobende Kinder, die ihre freie Zeit genießen.
Nein falsch – nicht überall, denn es ist nicht überall Ferienzeit- es ist auch Terrorzeit.
Falls mir in diesem Artikel einmal die Verbalien entgleiten, dann sehen Sie es mir nach, denn ich bin wütend, stinksauer und kann gar nicht so viel essen wie ….

Fangen wir noch einmal von vorn an:
Ich bin bekennender Gegner von Kriegsspielzeug, ebenso wie von Gewaltspielen, die heute aber scheinbar bei vielen Kindern den Besitz von Märchen- oder Jugendbüchern und Gesellschaftsspielen überflüssig gemacht haben. Das ist traurig.
Es liegt in unseren Händen, ob unsere Kinder sich zu empathischen Menschen entwickeln, die kommunikationsfähig sind und ein Gespür für falsch und richtig entwickeln.
Was aber, wenn Terror, Mord und Qual, Hass und Lüge zum Alltag eines Kindes werden?
Was, wenn Kinder, noch bevor sie ihr erstes Wort schreiben können, ihren Teddybären köpfen, weil niemand ihnen zeigt, wie Liebe aussieht, weil sie vielleicht nur dann belohnt und nicht gestraft werden, wenn sie laut hinausschreien
„Ich werde einer von denen sein, die dich abschlachten“

Mir fehlen die Worte, wenn ich Berichte lese wie diesen:

IS-Terror: Nachwuchs übt an Puppen und Teddybären

und während in Europa gestritten wird, wer wieviele Flüchtlinge aufnehmen sollte; während noch unklar ist, wer wie das Ganze finanzieren soll; während in Flüchtlingsheimen Unruhen ausbrechen, weil sich niemand Gedanken darüber macht, dass Religionsunterschiede und Intoleranz eben auch ein Auslöser für den unsäglichen Terror in den Herkunftsländern der Flüchtenden ist; schauen wir tatenlos zu, wie eine neue Generation Mujahedin „gezüchtet “ wird.
Wozu eine europäische Union beschwören, die keine ist, wenn es um solche tiefgreifenden Fragen geht? Wo ist die internationale Gemeinschaft, die gefragt wäre die Ursachen des Terrors zu bekämpfen, statt über dessen Auswirkung zu streiten?

Seit Wochen treiben mich diese Fragen um, für die ich keine Antworten finde, während ich jedoch inzwischen weiß, wieviele Abgeordnete einem dritten Hilfspaket für Griechenland zugestimmt hat. Bitte nicht falsch verstehen! Natürlich ist Griechenland ein wichtiges Thema. Aber auch bei diesem streitet man um die Rettung von griechischen Banken, die Unterstützung einer mehr als fragwürdigen Regierung, während an den Küsten eben diesen Landes sich inzwischen große Katastrophen abspielen, derer man nicht Herr wird.

Was ist los mit der Politik, was ist los mit uns Bürgern?
Inzwischen hat das Wort Phobie Einzug gehalten in meinem Sprachgebrauch, denn die Gefahr ist bereits durch die Tür getreten – nur wird sie, wie so oft, nicht wirklich wahrgenommen – vielleicht, weil sich in unserem Land noch niemand medienwirksam in die Luft gesprengt hat?

Phobie = Angst, Furcht, Abneigung

Ich gebe zu, ich habe eine Zukunftsphobie und ich schäme mich nicht dafür, nicht angesichts dieser Bilder

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