Voß warnt…und wir warten auf Entscheidungen

Endlich ist es raus: Hamburgs Verfassungsschutzchef Torsten Voß warnt vor Salafisten an den Koranständen.

Dieser Satz ist journalistisch schlecht formuliert, lässt er doch den Gedanken zu, dass dort nur vereinzelte Salafisten anzutreffen sind, die sogar wie rein zufällig nur dort herum stehen.
Konsequent formuliert hieße der Satz richtig:

„Hamburgs Verfassungsschutzchef Torsten Voß warnt vor salafistischen Koranständen!“
Hat dazu der Mut nicht gereicht?  Oder ist es eher wieder so, dass man ja eigentlich nichts gegen eine Koranverteilung hätte, aber da sich langsam aber sicher Unmut in der Bevölkerung breit macht, man dieses Thema dann doch (zwangsweise) mal aufgreifen müsse….
Man kommt doch irgendwie zu der Vermutung, dass selbst Herrn Voß nicht bekannt ist, dass es nicht einfach nur „die Salafisten“ gibt , die diese Stände öffentlich betreiben, sondern dass neben der LIES! GmbH  auch „Siegel der Propheten“ und „Jesus im Islam“ dort zugange sind. Die Hamburger Marcel Krass Jünger haben sogar eine eigene Seite:

https://www.facebook.com/jesusimislamhamburg

Nun will ja niemand unterstellen, dass die Herren vom Verfassungsschutz (von der Politik wollen wir hier gar nicht reden) weniger Kenntniss von der weitreichenden Vernetzung salafistischer Aktivitäten haben –  obwohl dieser Gedanke tatsächlich sehr naheliegend scheint. Doch wird es uns erlaubt sein zu fragen, warum man bei diesem Thema immer noch fast schamhaft um die Nennung von Ross und Reiter herumeiert und – und das erscheint uns lange überfällig – sich nicht endlich zu Verboten durchringen kann?!
Natürlich sind Verbote kein Allheilmittel, aber es sollte auch bekannt sein, dass bereits seit langem neben öffentlichen Aktivitäten auch im Geheimen agiert wird und jeder  in den Weg gelegte Stein ein Beitrag dazu wäre, eine klare Linie aufzuzeigen, die man bereit sein muss zu ziehen.
„In Hamburg hat sich die Zahl der radikalen Salafisten seit dem vergangenen Jahr von 70 auf 270 fast vervierfacht….“

 

„Die Salafisten in Hamburg würden immer jünger und immer schneller radikalisiert…“

„Die Zahl dieser Stände sei ebenfalls sprunghaft gestiegen auf 200 in den vergangenen beiden Jahren…“

title

Torsten Voss Hamburger Verfassungsschutz

 

Zum ganzen Beitrag hier

Diese Feststellung ist für uns ein trauriges Eingeständnis bisheriger scheinbarer Untätigkeit, die man sich als normal denkender Mensch kaum noch erklären kann.
Auch vermissen wir nach wie vor Erklärungen aus muslimischen Kreisen, die, das sollte man zumindest erwarten können, ebenfalls gegen den Mißbrauch ihrer Religion auf die Barrikaden gehen müssten. Haben Sie dazu von einem Aiman Mazyek schon etwas gehört? Nein ? Wir auch nicht…
Der lässt sich nämlich lieber darüber aus, dass „viele Muslime aus Angst U.-Bahnen meiden“ und man „Angst haben müsse vor zunehmender islamfeindlicher Gewalt“ (Quelle )
Nun, zumindest da könnte man sagen, dass die Integration nun auch endlich bei vielen Deutschen angekommen ist, denn sie teilen dieses Schicksal – die Angst in der U-Bahn (und nicht nur da) vor Übergriffen, Pöbeleien und Gewalt, besonders in s.g. Problembezirken.
Hier wird –  wie immer- die Opferrolle der Muslime (in deren Namen Herr M. so gern spricht) einmal mehr stilisiert, was aber offenbar gut funktioniert, denn ganz sicher möchte weder Herr Voß, noch jemand anderer der Entscheidungen treffen könnte, „den Muslimen “ und „der Religion“ auf die Füße treten nund so eiert man seit Wochen und Monaten durch die Medien, ohne irgendwelche konstruktiven Entscheidungen getroffen zu haben, außer vielleicht einem ins Leben gerufenen Präventionsprogramm, welches ja nun nachweislich nicht wirklich präventiert hat.
Umso dankbarer kann man  sein, dass sich die Stimmern der Muslime mehren, die weder einen Herrn M. als ihren „Vertreter“ anerkennen, noch die Koranverteilung als eine harmlose religiöse Aktion sehen.
Ja, es gibt sie und sie mehren sich – nicht nur in Internetforen oder sozialen Netzwerken, nein –  auch auf der Straße, gemeinsam mit Nichtmuslimen. Und wäre man von Staatsseiten endlich in der Lage, weniger zu warnen (und zu faseln) als mehr zu Handeln, dann wüssten sich auch diese Muslime endlich gebührend unterstützt.

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Copyright Stefan Klinkigt

 

 

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