Inside IS – Inside Todenhöfer

Todenhöfers Buch „Inside-IS“ ist derzeit ganz vorn auf der Bestsellerliste, was nicht verwundert, denn das Thema ist brisant und beschäftigt wohl die Mehrheit der Bevölkerung.
Mancher mag es mutig finden, welchen Weg J.T. beschritt, um ein neues Buch herauszubringen. Viele sehen ihn als Heilsbringer und einzig ehrlichen Journalisten, für nicht wenige ist Todenhöfer ein „Ehrenmann“ und würdig für den Präsidentenstuhl.
Schaut man sich auf seiner Internetseite um, so findet man jedoch schnell heraus, wer den größten Teil seiner Anhänger ausmacht –  Menschen mit Migrationshintergrund, nicht selten aus dem salafistischen Dunstkreis, gefolgt von antideutschen Weltverbesserern. Fast allen ist eines gemein – die Unfähigkeit oder der fehlende Wille sich kritisch und unbeeinflusst mit dem Thema und der Person Todenhöfer auseinanderzusetzen. Da kommt ein gewandter Vorredner, dem man nur beipflichten muss gerade recht, zumal, wenn er so ziemlich jedes Klischee bedient, das bei seinen Anhängern fest verankert ist.

Viele finden es mutig, dass er sich in die Höhle der IS-Löwen gewagt hat, sie bewundern ihn für seine Selbstlosigkeit, sein Engagement in Sachen Frieden.
Todenhöfer weiß nach eigener Aussage „was gegen die IS und den Terror zu tun ist“ – nur verrät er es uns nicht.  Das ist schade.
Stattdessen wirbt er gebetsmühlenartig bei seinen Fans für sein Buch, welches in der Masse positive Rezensionen bei Amazon verzeichnen kann.
Wir  schlagen einen anderen Weg ein und widmen uns zum wiederholten Mal der Person Jürgen Toidenhöfer, der kritische Bemerkungen auf seiner Facebookseite gern mit einer Löschung und dem Blockieren abstraft.

„Ein thematisch relevantes Buch, das aber unter der etwas gar selbstbezogenen Schreibweise und eines letztlich ziemlich missionarisch vorgetragenen Weltbildes leidet. Ich hätte mir etwas mehr Substanz und dafür weniger Todenhöfer gewünscht…“ (Rezension bei Amazon)

Ja, auch wir wünschen uns sehr häufig etwas weniger Todenhöfer, vor allem dann, wenn man leider beobachten muss, dass er durch seine Thesen und Berichte nicht für Frieden sorgt, sondern für Spaltung innerhalb unserer Gesellschaft. Offenen Auges schürt er den Hass auf unser Land und so ist es geboten, sich darüber zu sorgen.

Ein Beitrag möchten wir denen ans Herz legen, die noch so viel Bereitschaft zum kritischen Hinterfragen haben, wie man es bei KenFM oder Ulfkotte beobachten kann.

Heute gefunden bei Facebook und um es mit den Worten J.T`s. zu sagen: Liebe Freunde, lest !

 

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„Für Todenhöfer ist Terrorismus der Koran des armen Mannes, weshalb man als guter Christ dem Dschihadisten mit Verständnis und nicht mit Verachtung begegnen sollte.“ Zitat aus dem Spiegelbericht)

 

„Der Rattenfänger- wie JT seit Jahrzehnten Jihadisten und Diktatoren fördert

Jürgen Todenhöfer begeistert immer mehr junge Menschen mit seinen Ansichten und Aussagen. Seine Bücher sind mittlerweile ständige Bestseller und seine Beiträge im Internet Dauerläufer. Vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund und muslimischen Glaubens fühlen sich zu ihm hingezogen.
Doch wer ist dieser JT eigentlich?
Er genießt zwar sehr große Aufmerksamkeit, jedoch kennen nur sehr wenige Leute seine Biographie und seine Karriere.
Der interessante Teil der Karriere von JT fängt mit seiner Tätigkeit als Abgeordneter an. 1972 ins Amt gewählt schloss er sich schnell der „Stahlhelm-Fraktion“ an.
In dieser Zeit setzte sich JT- als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses- unter anderem dafür ein, dass biologische Waffen nicht verboten werden (Drucksache 10/6676) und dass Abrüstungsinitiativen zwischen dem Westen und der UdSSR nicht zustande kommen (10/6676, 10/1674)-was den kalten Krieg deutlich entschärft hätte. Ein weiterer „rühmlicher“ Moment in JT’s Karriere als Abgeordneter, war die Forderung des Kredits und Entwicklungshilfe für das Regime von Pinochet(einer der schlimmsten Diktatoren in der Geschichte Süd-Amerikas), obwohl er eben diesen Kredit zuvor für die demokratische Regierung verhindern wollte, die von Pinochet gestürzt wurde. Was hat er sich da wohl gedacht, mag man denken?
Nun, Herr Todenhöfer, war schon immer der Ansicht, dass Entwicklungshilfe nicht nach Grad der Notbedürftigkeit ausgeschüttet werden sollte sondern danach, ob die Regierung einem wohlgesonnen ist oder nicht. So nannte er Entwicklungshilfe für Sowjetstaaten problematisch, weil diese „anti-westliche Politik“(ja, er hat das damals wirklich als ein Negativkriterium genutzt) betreiben würden (Plenarprotokoll Nr.: 08/120 S.121).
Ein wichtiger Knackpunkt in dieser Zeit war der Afghanistan-Krieg. Damals reiste JT mehrmals verdeckt nach Afghanistan um sich „vor Ort ein Bild zu machen“. Dies geschah so oft uns in solcher Intensität, dass sogar der damalige afghanische Präsident Najibullah JT in einem Interview mit dem Spiegel, Spionage und Sabotage, sowie eine Kooperation mit dem CIA vorwarf. In Deutschland bemühte sich JT um humanitäre Versorgung für die Mujaheddin, sowie eine „Film-Schulung“(manche würden es Propaganda-Schulung nennen) in Deutschland. Diese Mujaheddin-Gruppen lieferten sich nach dem Ende des Kriegs einen Bürgerkrieg, der Hundertausende von Leben forderte. Schließlich formten sich mehrere Gruppen zu Al-Qaeda und den Taliban, die in kurzer Zeit Afghanistan übernahmen(darunter auch die Gruppe von Hekmatyar, mit dem JT enge Kontakte knüpfte und der immer noch für blutige Anschläge in Afghanistan verantwortlich ist).
Dieser Krieg war die Grundlage für den steigenden Jihadismus auf der Welt. Die Kämpfer, die im „Jihad“ gegen die Russen gekämpft hatten, zogen in ihre Heimatländer zurück und gründeten dort Ableger dieser Organisationen. Unter diesen Männern waren auch Azzam, Bin Laden und Zarqawi. Azzam setzte als Mentor und Lehrer von Bin Laden die ideologische Grundlage für den weltweiten Jihad, den wir heute erleben. Bin Laden setzte dies um und führte die Al-Qaeda zu weltweiter Macht und Zarqawi gründete die „Al-Qaeda in Irak“, den Vorläufer des IS. Zarqawi war es auch, der die propagandistischen Köpfungen vor laufender Kamera verbreitete. Hinzu kommt noch, dass sich Hekmatyar- der Mann der JT bei all seinen Reisen Schutz bot und dessen Gruppierung JT mal als „eine große Befreiungsbewegung“ deklarierte, nun dem IS angeschlossen hat.
Überhaupt ist es erstaunlich, wie jemand der scheinbar so viel auf Menschenrechte gibt, sich so gut mit eben jenen versteht denen diese nichts bedeuten. Pinochet, Sayyaf, Hekmatyar und der berüchtigte Zia ul-Haq. Für diejenigen, die Zia ul-Haq nicht kennen: Selbstverständlich(!) ein großer Diktator, Unterstützer der Taliban , sowie der Schlächter der Palästinenser. Dieser Zia Ul-Haq hat in den 70ern jordanische Einheiten gegen die PLO in die Schlacht geführt. Bei diesem jordanischen Bürgerkrieg wurden 40.000 Palästinenser regelrecht abgeschlachtet.
Zum Vergleich, bei der Operation „Protective Edge“ 2014 wurden über 1.000 Palästinenser getötet. Zu der Zeit verging keine Sekunde, in der JT nicht darauf hinwies. Nun gut, vielleicht ist es was anderes, wenn ein „guter Freund“(so nannte JT Zia Ul-Haq), einen Massenmord begeht. Die eigenen Leute tadelt man ja nicht.
Doch zurück zum Afghanistankrieg. Zumindest in Deutschland war der Hauptmotor für die Unterstützung der Mujahedeen-und eben dieser Männer, wie Azzam Bin Laden, Hekmatyar und Zarqawi, Jürgen Todenhöfer selbst, wie sich sehr leicht nachverfolgen lässt.
Nachdem er entschloss nicht mehr als Bundestagsabgeordneter zu kandidieren, wurde er stellv. Vorstandsvositzender des Burda-Verlags und war für Magazine wie den Focus verantwortlich. Medien, die er jetzt kritisiert, obwohl er jahrelang sie zu eben dem gemacht hat, was sie nun sind.
Und heute?
Heute, plädiert JT für eine Außen-und Entwicklungspolitik, die dritte Welt Staaten unterstützt, damit diese uns wohlgesonnen sind. Eine Entwicklungspolitik die unter dem Entwicklungsminister Bahr üblich war, für die JT aber nur Kritik, Hohn und Spott übrig hatte.
Noch heute verteidigt JT seine Taten und Entscheidungen. Reue, dass er Mörderbanden und Terroristen unterstützt, gefördert und zu ihrem Aufstieg nachweislich kausal beigetragen hat? Fehlanzeige!
In seinen Augen sind sie immer noch Freiheitskämpfer. Er vermittelt den Eindruck, die westliche Welt hätte sich gegen Muslime verschworen und würde die islamische Welt zerstören wollen durch ihre Handlungen ( der Irakkrieg war ja in der Tat völkerrechtswidrig und hat fatale Folgen), jedoch unterschlägt er hierbei sein eigenes Wirken. Er unterschlägt, dass dem Westen in vielen Fällen, nichts anderes übrig bleibt.
Ein Beispiel hierfür ist der Kampf der Kurden gegen den IS. JT ist ein bekannter Gegner der Waffenlieferungen an die Kurden und hat dies mehrmals betont. Jedoch verkennt er die Notwendigkeit der Waffenlieferungen. Er protestierte als 2014 Waffen an die Peshmergha und indirekt an die YPG geliefert wurden. Monate später jedoch, gelang es den YPG-Kämpfern mit Hilfe anderer kurdischen Gruppen und dank der Waffen sowie Luftunterstützung der Amerikaner tausende eingekesselte Yeziden aus dem Shingal-Gebirge vor dem IS zu retten.
Es ist anzunehmen, dass ein erfahrender Mann wie JT solche Zusammenhänge erkennt. Jedoch sind Kurden und Jesiden eben keine Palästinenser und der IS ist auch nicht Israel. Daher ist wohl das Leid dieser Gruppen für JT nicht so wichtig.
Man muss es ihm aber auch nachsehen, Muslime, die von Muslimen unterdrückt und massakriert werden, passt nicht in das Weltbild des JT-Klientels und ist somit für ihn auch nicht von Interesse. Wer würde schon ein Buch kaufen, das ohne Emotionen und sachlich, all die Völkermorde im Nahen Osten aufarbeitet und Lösungen bietet?“

 

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