Vom Thaiboxer zum Unterstützer des IS

„Ich habe kein Blut an meinen Händen“ so Valdet Gashi aus Singen und „Ja, ich bin Teil des Systems“, wobei er genau dies noch vor wenigen Wochen auf seiner Facebookseite bestritten hatte.
Jedoch – und so kennen wir sie, siegt bei Gashi ebenso der Hang zur Selbstdarstellung wie bei einem Falk, Vogel, Sabri oder Lau. Und deshalb gibt er dem „Südkurier“ im Juni 2015 ein Interview, fast ein Jahr nachdem er 2014 stolz das Ultraschallbild seines ungeborenen Kindes postet und dieses nun schon in seinen Armen hielt. 
Was bewegt einen jungen Vater, der die Verantwortung für seine Familie trägt, sich dem islamischen Staat anzuschließen?
Er wolle helfen und aufklären, so sagt er. Wobei genau er helfen wolle und wen er aufklären möchte, darüber lässt er den Leser weitestgehend im Unklaren.
Aber Bilder aus dem umkämpften Gebiet und selbstdarstellerische Fotos anderer „Angehöriger des IS-Staates“ und ehemaliger deutscher Koranverteiler , zeigen deutlich, wem die Hilfe dient, die man derart leistet, dass alles vertrieben, gefoltert oder getötet wird, was nicht in das Bild eines islamischen Staates und in die Grenzen des „Kalifates“ passt, seien es Andersgläubige oder weniger streng lebende Muslime.
Nein –  auch Valdet Gashi war uns kein Unbekannter und man kann davon ausgehen, was wir wissen, das wissen auch zuständige Stellen innerhalb unseres Landes. Und dennoch, und das trotz angeblicher Vorsorge, ist es wieder einer mehr, der „nur beim Köpfen zuschaut, während er in den vergangenen Jahren all unsere staatliche Fürsorge, bereits für seine ungeborenen Kinder, in Anspruch genommen hat und der sich dann hier und fernab von Geschützfeuer und in aller Ruhe und Sicherheit auf das vorbereiten konnte, was er nun Helfen und Aufklären nennt.
Und egal, wie sehr er es leugnet, so wissen wir doch längst, wer die wahren Wegbereiter für Menschen wie Valdet sind, obwohl es mir in diesem Zusammenhang schwer fällt, noch von Menschen zu sprechen, denn in meinen Augen sind sie nichts als pervertierte Ungeheuer.
(zum ganzen Interview)

Aber in einem hat auch Gashi recht: warum hat man die „Lies-Aktion“ nicht bereits verboten? Nur ist seine Rechtfertigung dafür eine andere als unsere. Nein, sie ist nicht harmlos und deshalb freudig geduldet weil im „Gegensatz zu Ihnen (Tobias Huch) arbeiten auch ehrliche und intelligente Personen für Ihre Regierung….“ sondern aus einer Reihe anderer Gründe zu denen auch einige gehören, die wir stets und wiederholt anmahnen.
Und es wird einem Valdet ebenso wenig nutzen wie einem Abou Nagie, einem Vogel, oder sonst einem Kasper der Rekrutierungstruppe, dass nicht nur Gottes, sondern auch Deutschlands Gesetzesmühlen bisweilen langsam oder zu langsam arbeiten, denn eins ist klar: die Stimmen, auch innerhalb der Politik werden lauter und nichts bleibt wirklich unbemerkt. Und auch persönliche Angriffe oder gar Drohungen werden Konsequenzen haben- denn wie man immer selbst so treffend proklamiert : Allah sieht alles!

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Und so bleibt nur ein Abschied, hoffentlich ohne Wiederkehr und wir hinterfragen auch nicht, wem Valdet seine guten Wünsche widmet – ganz sicher nicht uns und allen anderen, die IS samt ihrem mörderischen Terrorismus verabscheuen und bekämpfen werden,solange es eben nötig sein wird!
Aber den Dank für die gute Zeit und die Unterstützung im Laufe der Jahre, den kann unsere Regierung doch mal getrost annehen –  gern geschehen

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