Der Mut der Reformer

Heute möchten wir Euch eine Gruppe junger Muslime vorstellen, die sich als Reformer sehen. Sie haben erkannt, wo die Probleme vieler Muslime liegen, wie man damit umgehen sollte und was man ändern muss.
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„12thMemoRise ist eine Gruppe, die ein soziales Bewusstsein aufbauen will, welches auf Liebe und Mut beruht. Zwei Flügel, mit ihnen man weit in die Höhen der Menschlichkeit fliegen kann.Eine Revolution und ein Konzept gegen die heutigen unmenschlichen Regierungen, an ihrem Throne wir kratzen werden!“


Neuer Islam für Muslime


[youtube https://www.youtube.com/watch?v=s7EfPBpfNIg&w=560&h=315]
Mehr Informationen auf ihrer Facebookseite oder ihrem Youtube-Kanal

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Voß warnt…und wir warten auf Entscheidungen

Endlich ist es raus: Hamburgs Verfassungsschutzchef Torsten Voß warnt vor Salafisten an den Koranständen.

Dieser Satz ist journalistisch schlecht formuliert, lässt er doch den Gedanken zu, dass dort nur vereinzelte Salafisten anzutreffen sind, die sogar wie rein zufällig nur dort herum stehen.
Konsequent formuliert hieße der Satz richtig:

„Hamburgs Verfassungsschutzchef Torsten Voß warnt vor salafistischen Koranständen!“
Hat dazu der Mut nicht gereicht?  Oder ist es eher wieder so, dass man ja eigentlich nichts gegen eine Koranverteilung hätte, aber da sich langsam aber sicher Unmut in der Bevölkerung breit macht, man dieses Thema dann doch (zwangsweise) mal aufgreifen müsse….
Man kommt doch irgendwie zu der Vermutung, dass selbst Herrn Voß nicht bekannt ist, dass es nicht einfach nur „die Salafisten“ gibt , die diese Stände öffentlich betreiben, sondern dass neben der LIES! GmbH  auch „Siegel der Propheten“ und „Jesus im Islam“ dort zugange sind. Die Hamburger Marcel Krass Jünger haben sogar eine eigene Seite:

https://www.facebook.com/jesusimislamhamburg

Nun will ja niemand unterstellen, dass die Herren vom Verfassungsschutz (von der Politik wollen wir hier gar nicht reden) weniger Kenntniss von der weitreichenden Vernetzung salafistischer Aktivitäten haben –  obwohl dieser Gedanke tatsächlich sehr naheliegend scheint. Doch wird es uns erlaubt sein zu fragen, warum man bei diesem Thema immer noch fast schamhaft um die Nennung von Ross und Reiter herumeiert und – und das erscheint uns lange überfällig – sich nicht endlich zu Verboten durchringen kann?!
Natürlich sind Verbote kein Allheilmittel, aber es sollte auch bekannt sein, dass bereits seit langem neben öffentlichen Aktivitäten auch im Geheimen agiert wird und jeder  in den Weg gelegte Stein ein Beitrag dazu wäre, eine klare Linie aufzuzeigen, die man bereit sein muss zu ziehen.
„In Hamburg hat sich die Zahl der radikalen Salafisten seit dem vergangenen Jahr von 70 auf 270 fast vervierfacht….“

 

„Die Salafisten in Hamburg würden immer jünger und immer schneller radikalisiert…“

„Die Zahl dieser Stände sei ebenfalls sprunghaft gestiegen auf 200 in den vergangenen beiden Jahren…“

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Torsten Voss Hamburger Verfassungsschutz

 

Zum ganzen Beitrag hier

Diese Feststellung ist für uns ein trauriges Eingeständnis bisheriger scheinbarer Untätigkeit, die man sich als normal denkender Mensch kaum noch erklären kann.
Auch vermissen wir nach wie vor Erklärungen aus muslimischen Kreisen, die, das sollte man zumindest erwarten können, ebenfalls gegen den Mißbrauch ihrer Religion auf die Barrikaden gehen müssten. Haben Sie dazu von einem Aiman Mazyek schon etwas gehört? Nein ? Wir auch nicht…
Der lässt sich nämlich lieber darüber aus, dass „viele Muslime aus Angst U.-Bahnen meiden“ und man „Angst haben müsse vor zunehmender islamfeindlicher Gewalt“ (Quelle )
Nun, zumindest da könnte man sagen, dass die Integration nun auch endlich bei vielen Deutschen angekommen ist, denn sie teilen dieses Schicksal – die Angst in der U-Bahn (und nicht nur da) vor Übergriffen, Pöbeleien und Gewalt, besonders in s.g. Problembezirken.
Hier wird –  wie immer- die Opferrolle der Muslime (in deren Namen Herr M. so gern spricht) einmal mehr stilisiert, was aber offenbar gut funktioniert, denn ganz sicher möchte weder Herr Voß, noch jemand anderer der Entscheidungen treffen könnte, „den Muslimen “ und „der Religion“ auf die Füße treten nund so eiert man seit Wochen und Monaten durch die Medien, ohne irgendwelche konstruktiven Entscheidungen getroffen zu haben, außer vielleicht einem ins Leben gerufenen Präventionsprogramm, welches ja nun nachweislich nicht wirklich präventiert hat.
Umso dankbarer kann man  sein, dass sich die Stimmern der Muslime mehren, die weder einen Herrn M. als ihren „Vertreter“ anerkennen, noch die Koranverteilung als eine harmlose religiöse Aktion sehen.
Ja, es gibt sie und sie mehren sich – nicht nur in Internetforen oder sozialen Netzwerken, nein –  auch auf der Straße, gemeinsam mit Nichtmuslimen. Und wäre man von Staatsseiten endlich in der Lage, weniger zu warnen (und zu faseln) als mehr zu Handeln, dann wüssten sich auch diese Muslime endlich gebührend unterstützt.

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Copyright Stefan Klinkigt

 

 

Das Lügenprojekt des Abou Nagie oder Kinder in den Djihad

„Das Projekt ist ein gemeinschaftliches Projekt der Muslime Deutschlands mit dem Ziel, den nicht-muslimischen Mitbürgern den Islam näherzubringen. Das funktioniert unseres Erachtens am besten durch die wesentliche Grundlage unseres Glaubens, nämlich den Quran, als Geschenk. Wir möchten die hiesige Gesellschaft für unsere Religion sensibilisieren und sie ihr näherbringen. Jedem Haushalt in Deutschland, soll kostenfrei ein Exemplar des Quran zur Verfügung gestellt werden. Inzwischen ist die Kampagne auch auf andere Länder wie Spanien, Frankreich, Ukraine, Bosnien, Österreich, Schweiz und Albanien ausgeweitet worden.“

Soweit, so gut – die Theorie. Längst wissen wird, dass die worgfältig gewählte Formulierung nicht ein Bruchteil dessen enthüllt, was hinter dem „Näherbringen des Islam“ wirklich steckt.

Fast wöchentlich lesen wir inzwischen Meldungen wie diese

 

 

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Ein IS-Kämpfer im syrischen Rakka schwenkt die Fahne des Islamischen Staates. Laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz schließen sich mittlerweile sogar Kinder dem Kampf der Terroristen an © Reuters

 

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Quelle Stern.de

und warten vergebens auf wirkungsvolle Reaktionen aus der Politik.
Erkan, der gerade erst 14 Jahre alt gewordene Junge, kam nicht von ungefähr auf die Idee in den Djihad zu ziehen
Hier ist er zu sehen neben Abou Nagie an einem Lies-Stand in München.
Obwohl Nagie und Co vehement bestreiten, etwas mit dem IS oder auch nur einer Rekrutierung oder gar Radikalisierung von Jugendlichen zu tun zu haben, so lässt sich inzwischen in der Mehrzahl der Fälle nachweisen, dass die in den Djihad gezogenen Deutschen in Verbindung mit eben dieser Aktion und den teilnehmenden „Brüdern“ gestanden haben.
Natürlich bemüht man sich bei Auftritten in den Städten um das Gesicht eines friedlichen und freundlichen Muslims, dem nichts mehr am Herzen liegt, als unser aller Seelenheil. Jedoch fällt die Maske schnell, wenn, wie in Frankfurt a.M. jeden Samstag, Gegendemonstranten vor ihrem Stand auftauchen.
Die wöchentlichen Berichte von Sigrid Hermann Marschall sprechen ihre eigene Sprache.

Wieviele Mädchen und Jungen werden noch diesen Weg gehen und wie lange wollen wir dieses Treiben noch dulden, obwohl wir wissen, was in einigen Moscheen oder Hinterzimmern und Wohnungen der Salafisten vor sich geht? Obwohl täglich auf diversen Internetseiten ganz klare Botschaften an die Welt zu lesen sind?

Mancher formuliert es als Angst vor einer Islamisierung unseres Landes, verstanden wird dies als Angst vor Muslimen.
Nein, sagen wir, die Mehrheit unserer Gesellschaft fürchtet nicht die Muslime –  sie fürchtet sich vor einem Terror, der sich für alle wahrnehmbar ausbreitet; unser Land längst erreicht hat, zur Spaltung der Gesellschaft führt und jeden Tag mehr und mehr Tote fordert und uns vor ein Flüchtlingsproblem stellt, welches offenbar kaum mehr gemeistert werden kann.
„Wehret den Anfängen“ so ein „geflügeltes Wort“ – nur, wann hat alles angefangen und warum haben wir uns nicht gewehrt und warum wehren wir uns jetzt nicht ???

Werden sie die nächsten sein ?

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Copyright Stefan Klinkigt

 

Neue Heimat Salafismus

26.11.2014 | 52:52 Min. | Quelle: SWR

Wer einmal dabei ist, kommt kaum wieder davon los. Der Salafismus entwickelt sich zur neuen Jugenddroge. Immer mehr junge Menschen konvertieren und schließen sich den radikalen Gruppen an. Die Sicherheitsbehörden stehen diesem Phänomen fast machtlos gegenüber. (Hörfunksendung)

Boxvogels Mediathek (6) Terrorkrieg im Internet – Die mörderische Strategie des IS

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Wer es gestern verpasst hat, hier der Link zur Sendung „Exklusiv“  vom 13.07.2015 (ARD)

Terrorkrieg im Internet – Die mörderische Strategie des IS

 

Am Boden morden, plündern oder zerstören. Anschließend im virtuellen Raum die Weltöffentlichkeit mit schrecklichen Bildern schockieren und gleichzeitig die eigenen Anhänger weiter radikalisieren: Der sogenannte „Islamische Staat“, abgekürzt IS, ist die erste Terrororganisation, die kühl berechnend auf die Macht der Bilder und elektronischer Botschaften setzt. Dabei geht es schon längst nicht mehr um die Verbreitung von abstoßenden Videos. Laut der übereinstimmenden Ansicht von Sicherheitsexperten aus aller Welt haben islamistische Gruppen aus dem Umfeld des IS eine neue Front eröffnet: Sie wollen den Terror in den Westen tragen, um dort über das Internet Angst und Schrecken zu verbreiten.

Inside IS – Inside Todenhöfer

Todenhöfers Buch „Inside-IS“ ist derzeit ganz vorn auf der Bestsellerliste, was nicht verwundert, denn das Thema ist brisant und beschäftigt wohl die Mehrheit der Bevölkerung.
Mancher mag es mutig finden, welchen Weg J.T. beschritt, um ein neues Buch herauszubringen. Viele sehen ihn als Heilsbringer und einzig ehrlichen Journalisten, für nicht wenige ist Todenhöfer ein „Ehrenmann“ und würdig für den Präsidentenstuhl.
Schaut man sich auf seiner Internetseite um, so findet man jedoch schnell heraus, wer den größten Teil seiner Anhänger ausmacht –  Menschen mit Migrationshintergrund, nicht selten aus dem salafistischen Dunstkreis, gefolgt von antideutschen Weltverbesserern. Fast allen ist eines gemein – die Unfähigkeit oder der fehlende Wille sich kritisch und unbeeinflusst mit dem Thema und der Person Todenhöfer auseinanderzusetzen. Da kommt ein gewandter Vorredner, dem man nur beipflichten muss gerade recht, zumal, wenn er so ziemlich jedes Klischee bedient, das bei seinen Anhängern fest verankert ist.

Viele finden es mutig, dass er sich in die Höhle der IS-Löwen gewagt hat, sie bewundern ihn für seine Selbstlosigkeit, sein Engagement in Sachen Frieden.
Todenhöfer weiß nach eigener Aussage „was gegen die IS und den Terror zu tun ist“ – nur verrät er es uns nicht.  Das ist schade.
Stattdessen wirbt er gebetsmühlenartig bei seinen Fans für sein Buch, welches in der Masse positive Rezensionen bei Amazon verzeichnen kann.
Wir  schlagen einen anderen Weg ein und widmen uns zum wiederholten Mal der Person Jürgen Toidenhöfer, der kritische Bemerkungen auf seiner Facebookseite gern mit einer Löschung und dem Blockieren abstraft.

„Ein thematisch relevantes Buch, das aber unter der etwas gar selbstbezogenen Schreibweise und eines letztlich ziemlich missionarisch vorgetragenen Weltbildes leidet. Ich hätte mir etwas mehr Substanz und dafür weniger Todenhöfer gewünscht…“ (Rezension bei Amazon)

Ja, auch wir wünschen uns sehr häufig etwas weniger Todenhöfer, vor allem dann, wenn man leider beobachten muss, dass er durch seine Thesen und Berichte nicht für Frieden sorgt, sondern für Spaltung innerhalb unserer Gesellschaft. Offenen Auges schürt er den Hass auf unser Land und so ist es geboten, sich darüber zu sorgen.

Ein Beitrag möchten wir denen ans Herz legen, die noch so viel Bereitschaft zum kritischen Hinterfragen haben, wie man es bei KenFM oder Ulfkotte beobachten kann.

Heute gefunden bei Facebook und um es mit den Worten J.T`s. zu sagen: Liebe Freunde, lest !

 

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„Für Todenhöfer ist Terrorismus der Koran des armen Mannes, weshalb man als guter Christ dem Dschihadisten mit Verständnis und nicht mit Verachtung begegnen sollte.“ Zitat aus dem Spiegelbericht)

 

„Der Rattenfänger- wie JT seit Jahrzehnten Jihadisten und Diktatoren fördert

Jürgen Todenhöfer begeistert immer mehr junge Menschen mit seinen Ansichten und Aussagen. Seine Bücher sind mittlerweile ständige Bestseller und seine Beiträge im Internet Dauerläufer. Vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund und muslimischen Glaubens fühlen sich zu ihm hingezogen.
Doch wer ist dieser JT eigentlich?
Er genießt zwar sehr große Aufmerksamkeit, jedoch kennen nur sehr wenige Leute seine Biographie und seine Karriere.
Der interessante Teil der Karriere von JT fängt mit seiner Tätigkeit als Abgeordneter an. 1972 ins Amt gewählt schloss er sich schnell der „Stahlhelm-Fraktion“ an.
In dieser Zeit setzte sich JT- als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses- unter anderem dafür ein, dass biologische Waffen nicht verboten werden (Drucksache 10/6676) und dass Abrüstungsinitiativen zwischen dem Westen und der UdSSR nicht zustande kommen (10/6676, 10/1674)-was den kalten Krieg deutlich entschärft hätte. Ein weiterer „rühmlicher“ Moment in JT’s Karriere als Abgeordneter, war die Forderung des Kredits und Entwicklungshilfe für das Regime von Pinochet(einer der schlimmsten Diktatoren in der Geschichte Süd-Amerikas), obwohl er eben diesen Kredit zuvor für die demokratische Regierung verhindern wollte, die von Pinochet gestürzt wurde. Was hat er sich da wohl gedacht, mag man denken?
Nun, Herr Todenhöfer, war schon immer der Ansicht, dass Entwicklungshilfe nicht nach Grad der Notbedürftigkeit ausgeschüttet werden sollte sondern danach, ob die Regierung einem wohlgesonnen ist oder nicht. So nannte er Entwicklungshilfe für Sowjetstaaten problematisch, weil diese „anti-westliche Politik“(ja, er hat das damals wirklich als ein Negativkriterium genutzt) betreiben würden (Plenarprotokoll Nr.: 08/120 S.121).
Ein wichtiger Knackpunkt in dieser Zeit war der Afghanistan-Krieg. Damals reiste JT mehrmals verdeckt nach Afghanistan um sich „vor Ort ein Bild zu machen“. Dies geschah so oft uns in solcher Intensität, dass sogar der damalige afghanische Präsident Najibullah JT in einem Interview mit dem Spiegel, Spionage und Sabotage, sowie eine Kooperation mit dem CIA vorwarf. In Deutschland bemühte sich JT um humanitäre Versorgung für die Mujaheddin, sowie eine „Film-Schulung“(manche würden es Propaganda-Schulung nennen) in Deutschland. Diese Mujaheddin-Gruppen lieferten sich nach dem Ende des Kriegs einen Bürgerkrieg, der Hundertausende von Leben forderte. Schließlich formten sich mehrere Gruppen zu Al-Qaeda und den Taliban, die in kurzer Zeit Afghanistan übernahmen(darunter auch die Gruppe von Hekmatyar, mit dem JT enge Kontakte knüpfte und der immer noch für blutige Anschläge in Afghanistan verantwortlich ist).
Dieser Krieg war die Grundlage für den steigenden Jihadismus auf der Welt. Die Kämpfer, die im „Jihad“ gegen die Russen gekämpft hatten, zogen in ihre Heimatländer zurück und gründeten dort Ableger dieser Organisationen. Unter diesen Männern waren auch Azzam, Bin Laden und Zarqawi. Azzam setzte als Mentor und Lehrer von Bin Laden die ideologische Grundlage für den weltweiten Jihad, den wir heute erleben. Bin Laden setzte dies um und führte die Al-Qaeda zu weltweiter Macht und Zarqawi gründete die „Al-Qaeda in Irak“, den Vorläufer des IS. Zarqawi war es auch, der die propagandistischen Köpfungen vor laufender Kamera verbreitete. Hinzu kommt noch, dass sich Hekmatyar- der Mann der JT bei all seinen Reisen Schutz bot und dessen Gruppierung JT mal als „eine große Befreiungsbewegung“ deklarierte, nun dem IS angeschlossen hat.
Überhaupt ist es erstaunlich, wie jemand der scheinbar so viel auf Menschenrechte gibt, sich so gut mit eben jenen versteht denen diese nichts bedeuten. Pinochet, Sayyaf, Hekmatyar und der berüchtigte Zia ul-Haq. Für diejenigen, die Zia ul-Haq nicht kennen: Selbstverständlich(!) ein großer Diktator, Unterstützer der Taliban , sowie der Schlächter der Palästinenser. Dieser Zia Ul-Haq hat in den 70ern jordanische Einheiten gegen die PLO in die Schlacht geführt. Bei diesem jordanischen Bürgerkrieg wurden 40.000 Palästinenser regelrecht abgeschlachtet.
Zum Vergleich, bei der Operation „Protective Edge“ 2014 wurden über 1.000 Palästinenser getötet. Zu der Zeit verging keine Sekunde, in der JT nicht darauf hinwies. Nun gut, vielleicht ist es was anderes, wenn ein „guter Freund“(so nannte JT Zia Ul-Haq), einen Massenmord begeht. Die eigenen Leute tadelt man ja nicht.
Doch zurück zum Afghanistankrieg. Zumindest in Deutschland war der Hauptmotor für die Unterstützung der Mujahedeen-und eben dieser Männer, wie Azzam Bin Laden, Hekmatyar und Zarqawi, Jürgen Todenhöfer selbst, wie sich sehr leicht nachverfolgen lässt.
Nachdem er entschloss nicht mehr als Bundestagsabgeordneter zu kandidieren, wurde er stellv. Vorstandsvositzender des Burda-Verlags und war für Magazine wie den Focus verantwortlich. Medien, die er jetzt kritisiert, obwohl er jahrelang sie zu eben dem gemacht hat, was sie nun sind.
Und heute?
Heute, plädiert JT für eine Außen-und Entwicklungspolitik, die dritte Welt Staaten unterstützt, damit diese uns wohlgesonnen sind. Eine Entwicklungspolitik die unter dem Entwicklungsminister Bahr üblich war, für die JT aber nur Kritik, Hohn und Spott übrig hatte.
Noch heute verteidigt JT seine Taten und Entscheidungen. Reue, dass er Mörderbanden und Terroristen unterstützt, gefördert und zu ihrem Aufstieg nachweislich kausal beigetragen hat? Fehlanzeige!
In seinen Augen sind sie immer noch Freiheitskämpfer. Er vermittelt den Eindruck, die westliche Welt hätte sich gegen Muslime verschworen und würde die islamische Welt zerstören wollen durch ihre Handlungen ( der Irakkrieg war ja in der Tat völkerrechtswidrig und hat fatale Folgen), jedoch unterschlägt er hierbei sein eigenes Wirken. Er unterschlägt, dass dem Westen in vielen Fällen, nichts anderes übrig bleibt.
Ein Beispiel hierfür ist der Kampf der Kurden gegen den IS. JT ist ein bekannter Gegner der Waffenlieferungen an die Kurden und hat dies mehrmals betont. Jedoch verkennt er die Notwendigkeit der Waffenlieferungen. Er protestierte als 2014 Waffen an die Peshmergha und indirekt an die YPG geliefert wurden. Monate später jedoch, gelang es den YPG-Kämpfern mit Hilfe anderer kurdischen Gruppen und dank der Waffen sowie Luftunterstützung der Amerikaner tausende eingekesselte Yeziden aus dem Shingal-Gebirge vor dem IS zu retten.
Es ist anzunehmen, dass ein erfahrender Mann wie JT solche Zusammenhänge erkennt. Jedoch sind Kurden und Jesiden eben keine Palästinenser und der IS ist auch nicht Israel. Daher ist wohl das Leid dieser Gruppen für JT nicht so wichtig.
Man muss es ihm aber auch nachsehen, Muslime, die von Muslimen unterdrückt und massakriert werden, passt nicht in das Weltbild des JT-Klientels und ist somit für ihn auch nicht von Interesse. Wer würde schon ein Buch kaufen, das ohne Emotionen und sachlich, all die Völkermorde im Nahen Osten aufarbeitet und Lösungen bietet?“

 

Weil es immer noch nicht ausgestanden ist – Hilfe für Raif Badawi!

Raif_Badawi_croppedBereits im Sommer 2013 berichteten wir über das Schicksal des saudischen Bloggers Raif Badawi , der zu 600 Peitschenhieben verurteilt wurde.
Ein islamisches Rechtsgutachten erklärte ihn im März 2013 zu einem „Ungläubigen“. Das Gericht warf ihm vor, er habe Muslime, Christen, Juden und Atheisten als gleichwertig bezeichnet, was gegen ein 2014 in Kraft getretenes Gesetz verstoße. Im Mai 2014 wurde das Urteil geändert; wegen „Beleidigung des Islam“ verurteilte ihn ein Gericht zu zehn Jahren Haft und 1000 Peitschenhieben sowie einer Geldstrafe von etwa 194.000 €.
Mit der Vollstreckung der lebensgefährlichen Körperstrafe, die auf 20 Wochen verteilt werden soll, wurde am 9. Januar 2015 begonnen. Nach seiner ersten Auspeitschung mit 50 Stockhieben war er so schwer verletzt, dass die Fortführung eine Woche später mit weiteren 50 Schlägen durch Anordnung des Gefängnismediziners vorerst verschoben werden musste.

Im März 2015 wurde bekannt, dass Badawi möglicherweise von der Todesstrafe wegen „Abfalls vom Glauben“ bedroht ist. Am 7. Juni diesen Jahres bestätigte das oberste Gericht des Landes als letzte Instanz das Urteil; es ist anzunehmen, dass Badawi bald die nächsten Schläge aushalten soll.

Raif Badawi steht stellvertretend für viele mutige Menschen, die sich kritisch über die Politik und die Religion in islamischen Ländern äußern.
a teilte im Internet seine Gedanken über Politik, Religion und Freiheit.
Unterstützt mit uns Raif Badawi und seine Frau im Kampf um seine Freilassung!
„Diese Streitschrift versammelt die zentralen, verbotenen Texte Badawis. Sie zeigen die Spannungen zwischen einer traditionellen Auslegung des Islam und dem Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben in der Gegenwart. Badawi fordert Liberalismus, Toleranz, Pluralität, Meinungsfreiheit und Menschenrechte – weil sonst die arabisch-islamische Welt verloren ist. Mit einem aktuellen Text, den Raif Badawi für dieses Buch über sein Leben im Gefängnis verfasst hat. Die Veröffentlichung dieses Buches ist ein Non-profit-Projekt zugunsten des Autors.“ (Amazon)

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Wenn wir Menschen wie ihm nicht helfen, wenn wir solchen unmenschlichen Urteilen nicht Einhalt gebieten, wird sich die Welt nicht zum Positiven verändern. Mit dem Kampf um die Freilassung Badawis aber geben wir vielen Menschen Mut, sich ebenfalls für Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung aller Menschen einzusetzen, auch und gerade in Ländern, wo dies so immens wichtig ist.

Bitte teilt diesen Aufruf mit Euren Freunden, wenn Ihr uns unterstützen möchtet!

vielen Dank sagt das Team vom Boxvogel

Aktualisierung zum Beitrag vom 5.7. 2015

Winterthurer Thaibox-Trainer und IS-Dschihadist Gashi ist tot

„Gashi sei am Samstag vor einer Woche gestorben, schreibt dessen Bruder auf Facebook. Der zweifache Familienvater Valdet Gashi hatte sich Anfang Januar der Terrororganisation Islamischer Staat angeschlossen. Ebenso wie mindestens drei seiner Thaibox-Schützlinge.

In einem längeren Telefongespräch mit der «Rundschau» hatte Gashi erst vor einem Monat bestätigt, dass er in Syrien beim Aufbau des so genannten Kalifats helfe. «Wenn ich Gutes tue und dabei sterbe, wäre ich natürlich froh darüber», liess sich der Dschihadist weiter zitieren. Er rechtfertigte dabei auch Hinrichtungen durch IS-Terroristen.

Gashis Eltern hatten sich in der Sendung gegen die Entscheidung ihres Sohnes gestellt. «Ich wünsche mir, dass er sein Versprechen hält, nur den Menschen zu helfen, und nicht einen anderen Blödsinn macht – und dass er irgendwann wieder zu uns zurückkehrt», hatte sein Vater Enver Gashi gesagt.“

(Quelle)

Dem ist eigentlich nichts weiter hinzu zu fügen, außer den Eltern gegenüber Mitgefühl zu äußern und zu hoffen, dass seine Kinder vor einer ähnlichen Entwicklung bewahrt bleiben.

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