„Lies!“ – aber bitte das Richtige!

Inzwischen kennt sie wohl jeder, die Aktion „Lies!“ der Salafisten: Kostenlose Abou-Nagie-Korane , nicht selten im Verbund mit einer Rose, auf jeden Fall aber mit einem Lächeln –  solange, bis Sie das Angebot ablehnen, dann erstirbt es auf den Lippen über den Fusselbärten und weicht nicht selten einer inbrünstig vorgebrachten Höllendrohung, mindestens aber dem Wunsch nach Rechtleitung.

frankfurt
„Wer glaubt, dass ein von Menschen gemachtes Gesetz besser ist, als die Gesetze des Islam oder dass ein System besser ist als das, was Mohammed offenbart wurde, ist ein Ungläubiger.“
so Abdul Rahman Bin Hammad al-Omar, Professor für islamische Theologie an der König-Fahd-Universität im saudi-arabischen Riad, ein in Deutschland gern gesehener Gast bei salafistischen Veranstaltungen.
Wie mit denen umzugehen ist, gibt ein anderer saudischer Vordenker vor, der an verschiedenen Lehreinrichtungen in Riad unterrichtet: Abdul-Rahman al-Sheha versorgt seine weltweit wachsende Gemeinde auch übers Internet mit seinen Botschaften, in denen er die Todesstrafe für alle jene fordert, die „dem Islam als Lebensweise den Rücken kehren und seine Gesetze und Regeln ablehnen“.

Und natürlich sind diese Worte auch den hiesigen Vertretern der Vogel`schen Ummah nicht unbekannt und sie decken sich weitestgehend mit ihren Wünschen, die sie leider jedoch nur dort ausleben können, wo das deutsche Gesetz nicht greift.
Und deshalb ist man, trotz freundlichem Lächeln am Koranstand, nicht nur am Wohlergehen seiner Mitmenschen interessiert, sondern vielmehr daran, neue Mitglieder zu rekrutieren, was ihnen von staatswegen relativ leicht gemacht wird, wenn man bedenkt, dass sie seit nunmehr rund drei Jahren ungestört in Fußgängerzonen und auf anderen öffentlichen Plätzen, ganz in der Manie einer Sekte, die Leute belästigen – denn anders kann man es nicht mehr bezeichnen, wenn man versucht ist, einen großen Bogen um sie zu machen, um ja nicht angesprochen zu werden.
Nein, nicht die Angst treibt mich auf die andere Straßenseite, sondern die Abscheu,besonders dann, wenn ich sehe, dass man inzwischen auch seine jüngeren Geschwister oder gar Kleinkinder mit an die Stände schleift – gibt es ja so etwas wie das Kindchenschema nicht nur bei Hunden und Katzen, denn „mashallah“ ist es nicht putzig, wenn so ein „Minisalaf “ seinen pummeligen Zeigefínger gen Himmel streckt?
Nein- ist es nicht und ich bleibe dabei: Für mich ist es Kindesmißbrauch!

10917412_883879441663526_7949266341961047341_n

„Wer das millionenteure Projekt finanziert, ist unklar. Denn Abou Nagie lebte bis 2012 offiziell von staatlicher Sozialhilfe. Die Kölner Staatsanwaltschaft klagte den Salafisten-Prediger wegen Betrugs und Veruntreuung an, das Verfahren soll in den kommenden Wochen beginnen.“ (Quelle vom 03.03.2015 )

Nunja, ich hätte da einen Tip! Vielleicht einfach darauf achten, wenn wieder einmal Paletten der ungefähren Übersetzung des edlen Korans von der saudischen Botschaft abgeholt werden. Vielleicht auch endlich im Zuge des anstehenden Verfahrens den finanziellen Sumpf des Abou Nagie abzustecken und trocken zu legen? Es kann doch nicht so schwer sein Leute – nicht schwerer als das Sperren eines Kontos bei überfälliger KFZ-Steuer.

Und eine große Bitte vielleicht noch an die Medien:
Berichten Sie doch bitte ausführlich über das Verfahren gegen Nagie. Wir denken, dass wir dann vielleicht endlich mal etwas Neues oder Spannendes erfahren und nicht einen endlos widergekäuten Beitrag über etwas , was wir schon lange wissen!

Danke!

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s