Glaubenskampf im Knast

Es ist kein Geheimnis, dass in unseren Gefängnissen auch Muslime sitzen, schuldig verschiedenster Vergehen –  unter ihnen auch IS Sympathisanten. Ein ganz besonders großes Herz für muslimische Gefangene, vor allem die in Deutschland, hat, wie wir wissen, Bernhard Falk, der nicht müde wird sie zu betreuen und die Öffentlichkeit auf die Ungerechtigkeit des westlichen Systems und das Leiden seiner muslimischen „Brüder“ aufmerksam zu machen.

Nun schließen sich auch Lau und Abu Dujana an und sie gehen noch weiter, sie beklagen die vielen muslimischen Gefangenen auf der ganzen Welt, und weil sich auch ein Muslim des „wahren Glaubens“ nicht vierteilen kann, geht es erst einmal vorrangig um sunnitische Muslime. Man kann natürlich bei soviel Leid der Ummah schon einmal aus den Augen verlieren, dass auch Christen, Jeziden oder Kurden … oh Entschuldigung, nein, die werden ja eher vertrieben, vergewaltigt, entführt, verkauft oder gleich getötet…

Wenn Sie also mögen – so als Gegenpol – dann schauen Sie doch einfach mal vorbei am 14.03.2015 in Wuppertal. Aber bitte daran denken, dass Sie das richtige Geschlecht haben sollten, denn:

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Zurück zu unseren muslimischen Gefangenen. Ja, sie sind ein Problem, nicht nur wegen begangener Delikte, da sind sie nicht anders als Straffällige ohne Religion und auch der Christ schlägt nicht selten über die Strenge. Jedoch sind gerade sie, die Muslime, Ziel einer besonderen Betreuung durch Außen und diese dient mitnichten einer Resozialisierung.

Dazu hier ein Beitrag von Frontal 21

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Glaubenskampf im Knast (ab Minute 24: 27)

 

Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback zum Umgang mit Salafisten/Islamisten im Justizvollzug :
Dass Islamisten gezielt versuchen, im Justizvollzug potentielle Kandidaten für den Dschihad anzuwerben, ist kein neues Phänomen. Bayern tut bereits viel, um Radikalisierungsversuchen im Vollzug bestmöglich zu begegnen. Aber das Thema ist zu ernst, um sich zurück zu lehnen. Wir müssen uns austauschen, voneinander lernen, zusammen arbeiten – über Behördenstrukturen und Ländergrenzen hinweg. Deshalb habe ich bereits im Herbst letzten Jahres die Weichen für diese gemeinsame Fachtagung mit Baden-Württemberg gestellt. Unverzichtbar ist hier insbesondere der Blick über den „Tellerrand“ – deswegen ist es so wertvoll, dass sich heute nicht nur Fachleute des Justizvollzugs aus zwei Bundesländern treffen, sondern auch Vertreter des Generalbundesanwalts, des Landeskriminalamts sowie des Landesamts für Verfassungsschutz. Denn nur gemeinsam können wir uns möglichst effektiv den neuen Herausforderungen stellen.

Um Betroffene bestmöglich zu resozialisieren und einer Beeinflussung anderer Gefangener durch Islamisten entgegenzuwirken, kommt den verschiedenen allgemeinen Behandlungs- und Betreuungsangeboten für Strafgefangene ein besonderer Stellenwert zu (sozialpädagogische, pädagogische, psychologische sowie auch seelsorgerischen Behandlungsangebote) genauso wie verschiedenen spezifischen Programmen, die im Speziellen auf eine Behandlung extremistischer Straftäter abzielen, wobei ein Fokus dabei auf den jugendlichen Inhaftierten liegt, da diese in besonderem Maße für extremistisches Gedankengut – gleich welcher Art – anfällig sein können.“ (Quelle Cop2Cop)

So weit, so gut… es stellt sich nun aber für den Laien und kritischen Beobachter der Szene die Frage, wieso man es einem Bernhard Falk erlaubt, sowohl bei Gerichtsverhandlungen gegen Muslime anwesend zu sein, als auch sie in den Vollzugsanstalten zu besuchen.
Sollte es irgendwem entgangen sein, wer der Herr mit dem speckigen Lodenmantel und der abgegriffenen Aktentasche ist?

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Das ist so gut wie ausgeschlossen- bleibt also die Frage, warum man diesem Herren, so wie vielen anderen seiner salafistischen Ummah nicht  Grenzen aufweist?

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