Freiheit hat ihren Preis

und weil unsere Freiheit ein wertvolles Gut ist, für welches viele Menschen lange gekämpft und nicht wenige ihr Leben gelassen haben, muss sie verteidigt werden und muss angemahnt werden, wenn sie in Gefahr ist.
Das ist unsere Aufgabe, als Bürger dieses Landes mit Verantwortung für unsere Gesellschaft!
Und alles und jeder, der diese Freiheit bedroht, muss mit Namen benannt werden

 

„Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

George Orwell

Also nehmen wir uns die Freiheit heraus, so wie Ulrich Greiner es in der der „Zeit“ getan hat:

„Nachdem die Islamkritik lange Zeit mit dem Vorwurf der „Islamophobie“ belegt wurde, scheint sie neuerdings in Maßen erlaubt. Kurz nach dem Massaker in Paris hatte der Bundesinnenminister behauptet, der Terror habe mit dem Islam nichts zu tun.

Eine Woche später, in einem Interview mit der FAZ, war die Kanzlerin etwas vorsichtiger: „Die Menschen fragen, wie man dem so oft gehörten Satz noch folgen kann, dass Mörder, die sich für ihre Taten auf den Islam berufen, nichts mit dem Islam zu tun haben sollen.“ Gleichwohl wiederholte sie die These des seinerzeitigen Bundespräsidenten, der Islam gehöre zu Deutschland – eine unglückliche Formulierung insofern, als die Deutschen muslimischen Glaubens selbstverständlich „zu Deutschland gehören“, der Islam jedoch als eine Religion, die nicht zwischen öffentlichem Recht und privatem Glauben unterscheidet, sicherlich nicht, jedenfalls noch nicht.“


so der Autor und er kritisiert zu Recht die Haltung vieler Politiker, allen voran unsere Kanzlerin, wenn es um das Thema Islam in Deutschland geht. Da wird herum geeiert, abgewiegelt, schön geredet und immer penibel darauf geachtet, dass sich niemand und schon gar nicht Anhänger einer Religion auf den Schlips getreten fühlen, denn wir leiden ja immer noch unter „unserem Erbe“, welches es uns bis heute fast unmöglich macht, etwas zu kritisieren, dessen menschenfeindliches Auftreten man jedoch tagtäglich verfolgen kann, weil es da doch eben noch die Gläubigen gibt, die mit uns in Eintracht leben und die man (um Gottes Willen) nicht verschrecken oder gar erzürnen möchte.
Nun besagt eine alte Bauernregel: „Was wie Scheiße riecht, das ist meist auch Scheiße, ganz egal von welchem Tier“
Es gibt Sachen, die kann man nicht schön reden, ohne sich lächerlich und unglaubwürdig zu machen. Man kann es höflich umschreiben, wie Herr Greiner es tut und als „elegantes“ Umschiffen von politischen Stolperfallen abtun, was nichts daran ändert, oder es sogar noch anheizt, dass sich im Volke die Unmut regt. Die Gesellschaft spaltet sich, ob der offensichtlichen Unentschlossenheit der Obrigkeit in zwei Gruppen:

„Die eine neigt zum freundlichen Verstehen muslimischer Empfindlichkeiten und zu reumütiger Selbstkritik – nennen wir sie Kulturrelativismus. Die andere neigt zu einer offensiven Kritik des Islams und zur Verteidigung abendländischer Errungenschaften – nennen wir sie Kulturkonservatismus….
Nun kann auch der Kulturrelativist die hässlichen Seiten des Islams nicht leugnen, und deshalb beeilt er sich, sobald er auf sie zu sprechen kommt, die hässlichen des Christentums hervorzuheben, dergestalt, als wollte man jemanden, der über seinen grippalen Infekt klagt, damit trösten, dass man von dem eigenen, erst unlängst überstandenen berichtet. Die brutalen islamischen Eroberungskriege, die keinen Ungläubigen am Leben ließen – waren die Kreuzzüge nicht ebenso brutal? Der intellektuelle und wissenschaftliche Rückstand des Islams – verdankt die abendländische Kultur ihre Entstehung nicht auch jenen Muslimen, die das griechische Denken ins verkümmerte Europa überliefert haben? Der Terror der Islamisten – erlebten die Christen in Zeiten der Inquisition nicht ähnlich Furchtbares?…“

Ja, auch das Christum hat sich dazumal nicht mit Ruhm bekleckert – aber wann war das gleich ?
Hierzu und für all jene, die so gern relativieren und solcher Art argumentieren “ “Die Christen waren auch nicht viel besser. Denk nur einmal an die Kreuzzüge!” ein Artikel über den Hintergrund der Kreuzzüge

Das Christentum von damals ist Geschichte. Der Islam von damals ist jedoch immer noch unter uns.“

„Der Kulturkonservative nun würde seine Position wie folgt zusammenfassen: Die Karikaturen von Charlie Hebdo sind keine Meisterleistung der Zeichenkunst, und wenn die wahrhaft dummen Islamisten nicht darauf aufmerksam gemacht hätten, wären sie so unbekannt geblieben wie zuvor. Im Augenblick des Terrors jedoch müssen und wollen wir auf der Seite der Meinungsfreiheit stehen. Der Kulturkonservative würde allerdings zu bedenken geben, dass in jeder Religion das Heilige höchsten Rang hat. Es verdient unser aller Achtung. Wenn jemand diese Achtung nicht aufbringen kann, so ist das zuallererst sein eigenes Problem.

Der Versuch, die Krise dadurch zu entschärfen, dass man Blasphemien verbietet, führt auch deshalb nicht weiter, weil Islamisten jeder Vorwand recht ist, die Idee allgemeiner Menschenrechte zu torpedieren.“

Und eben genau das ist der Punkt! So sehr wie wir uns verbiegen, uns selbst verleugnen, klein machen und -sagen wir es ruhig – denen in den Allerwertesten kriechen, die eher an genau diese Stelle einen Tritt verdient hätten- es wird uns nichts nutzen. Es wird nichts von uns übrig bleiben, unsere Gesellschaft wird gebrochen werden, so wie täglich unzählige Menschen gebrochen werden, weil sie aus alten, überholten und barbarischen Fesseln auszubrechen versucht haben und dabei nicht das Glück hatten, in unserem – noch freien – Land zu leben.

Terror macht nicht Halt, vor niemandem, bis er das erreicht hat, was sein Dasein überhaupt erst begründet.
„Vielleicht wird der Islam eines Tages wirklich zu Europa gehören. Wissen kann man das nicht und wünschen auch nicht.“

Hier zum ganzen, sehr lesenswerten Beitrag, der hoffentlich nicht der letzte dieser Art sein wird.

zitat-das-geheimnis-des-glucks-ist-die-freiheit-das-geheimnis-der-freiheit-aber-ist-der-mut-thukydides-207118

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