Al-Nur- Moschee – ein Hort der Islamisten ?

Immer wieder gerät die Al-Nur-Moschee in Neukölln wegen islamistischer Hetze in die Schlagzeilen. Zuletzt sorgte eine frauenfeindliche Rede eines Imams für Ärger. Die CDU will den verantwortlichen Trägerverein der Moschee nun verbieten.

Bereits im Jahr 2010 wurde ein „Islamseminar“ des bundesweit bekannten islamistischen Predigers Pierre Vogel vom inzwischen verbotenen Verein „Einladung zum Paradies“  abgesagt.

Vor wenigen Wochen trat der umstrittene Imam Abdel Meoz Al-Eila in der Moschee auf. Es gab mehrere Strafanzeigen gegen ihn – wegen Verdachts der Beleidigung, der Volksverhetzung und der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten.  Die Ermittlungen gegen den Ägypter sind inzwischen abgeschlossen, die Staatsanwaltschaft hat gegen den Imam einen Strafbefehl wegen Volksverhetzung beantragt.
Wie der Vorstand der Moschee, Izzeldin Hammad, damals einräumte, wird der in der Kritik stehende Imam Abdel Meoz Al-Eila keine weiteren Predigten halten.

Nun würde man gern Konsequenzen ziehen :

„Ein Verbot des Trägervereins wird bereits in der Senatsinnenverwaltung intensiv geprüft. Dies sei aber sehr schwierig, sagte ein Sprecher. Neuköllns stellvertretender Bürgermeister Falko Liecke (CDU) forderte „klare Kante“ gegen Salafisten: „Es ist eine Katastrophe, wenn ein Verein, der Hasspredigten gegen unsere gesellschaftlichen Werte zulässt, sogar gemeinnützig ist und steuerlich begünstigt wird.“

Benötigt werde aber nicht hierbei eine Änderung, sondern ein berlin-weites Präventionsprogramm gegen Islamisten und Salafisten. Liecke: „Solange wir es zulassen, dass übelste Propaganda unsere Jugendlichen in eine mittelalterliche Parallelgesellschaft treiben darf, wird sich nichts ändern.““

(Quelle)

Ein Verbot wäre ganz sicher ein Zeichen, aber keinesfalls eine Lösung für das Problem “ Salafismus und islamischer Extremismus“, basteln ja andere schon an einer entsprechenden Partei, der man alles mögliche vorwerfen kann, nur nicht ein Handeln im Sinne unserer Demokratie, was das Mitmischen unseres allseits bekannten Satire-Resistenzlers Erhat Toka nur einmal mehr beweist.
Und wie wir es am Bespiel der NPD sehen, ist es schwer, den Besen, auch wenn man ihn nicht gerufen, so aber kehren lassen hat, zurück in die Ecke – sprich in ein Verbot zu bringen…

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Ein Erhat Toka, der nicht nur gegen Satire ins Feld zieht –  nein, auch das Thema Judenfeindlichkeit liegt ihm doch sehr am Herzen – wenn er sich damit mal nicht verzettelt …

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Das Phantom des IS-Terrors – Boxvogels Mediathek (6)

Abu Bakr al-Baghdadi gilt heute als gefährlichster Terrorist der Welt, aber die Welt weiß nicht viel über ihn. Der selbsternannte Kalif des Islamischen Staates meidet die Öffentlichkeit, bisher gab es nur wenige Fotos von ihm, wesentliche Details seiner Biographie waren ungeklärt.

Unbekannte Fotos und Dokumente

Einem Team von Süddeutscher Zeitung und ARD ist es nun gelungen, sechs bisher unbekannte Fotos und zahlreiche Dokumente aus seinem Leben zu finden. Darunter befinden sich Kopien seines Abitur-Zeugnis, seiner Studenten-Akte der Universität Bagdad sowie seiner Staatsbürgerschaftsurkunde.

Von Macht besessen

Weggefährten und Nachbarn zeichnen das Bild eines Mannes, der schon als Jugendlicher von Macht besessen war. Schnell stieg er in der Terrororganisation auf, denn der promovierte Doktor der Theologie (Note: sehr gut) findet noch für die schlimmsten Gräueltaten eine religiöse Rechtfertigung.

Helau und Allah

Enttäuschte Gesichter, traurige Kinder, erschrockene Karnevalsnarren – der Umzug in Braunschweig wurde wegen Terrorgefahr abgesagt.

Kostüme wie dieses, als Provokation und sicher Satire gedacht, als ein Bloßstellen religiöser Fanatiker, wirken nun, angesichts der Situation erschreckend real.
Karnevalsumzug in Braunschweig wegen Terrorgefahr abgesagt

„Sie halten sich für die Klügsten der Welt
Oh, wie sind sie klug
Für sie gilt nur daß, was ihnen gefällt
Welch ein Selbstbetrug
Was überall auf dieser Welt den Menschen Freude macht
Darüber rümpfen sie doch nur die Nase
Auf das Getue sagen wir
Freunde, nun ist mal genug

Wir lassen uns das Singen nicht verbieten
Das Singen nicht und auch die Fröhlichkeit
Die gute Laune muß der Mensch behüten….“

und nicht nur die gute Laune ist zu behüten, sondern inzwischen weit mehr: unsere Freiheit und unser selbstbestimmtes Leben!
Und deshalb ist das, was in den letzten Wochen geschehen ist, nicht mehr hinzunehmen! Es fängt mit der Einschränkung persönlicher Freiheiten an und endet, wie im Fall Charlie Hebdo mit Terror und Tod.
Egal, ob Karnevalsnarr oder Karikaturist, ob einzelner Mensch oder ganze Gesellschaft –  niemand, und schon gar keine religiösen Fanatiker dürfen die Möglichkeit haben uns in Angst und Schrecken zu versetzen. Wenn wir ihnen nachgeben, haben wir verloren und geben auf, wofür viele Menschen lange gekämpft haben – unsere Freiheit, unsere Demokratie.


Zum Thema hier ein Gastbeitrag, den wir gern veröffentlichen:

Wie lange kann man uns Deutsche ungestraft demütigen?

Sind wir tatsächlich bleibende NARREN?

Bis auf ein paar Ausnahmen, lehnt sich der Karneval in Sachsen –
mangels eigener Wurzeln – stark an rheinische Vorbilder an.
Das hat historische Wurzeln, die bis ins 16. Jahrhundert reichen.
Der „Wegfall“ des Aschermittwoch spielt dabei eine wichtige Rolle.
Aber darum geht es mir gerade nicht.
Ganz gleich, ob man (zum Beispiel in Leipzig) zu dem überschaubaren Trupp von datumsgenauen Fröhlichkeitsjüngern gehört oder nicht, man kann sich in jedem Fall mit dem Thema beschäftigen. Es ist interessant, versprochen.
Es ist stellenweise sogar lustig!

Tra-ra, Tra-ra, Tra-ra!

In diesem Jahr wurde es aber makaber, ja, sogar schwerstkriminell, denn religiöse Extremisten haben es 2015 erstmals geschafft, nicht nur einen Umzugs-Wagen zu verhindern, sondern einen kompletten närrischen Umzug. In Braunschweig.
250.000 Besucher wurden erwartet, Kinder, Mütter, Tanten, Jugendliche, Väter, Freunde, Opas…tausende Menschen wollten friedlich und fröhlich miteinander feiern.
Es ist ein Menschenrecht, nicht nur Tradition und auch nicht nur Narretei.
Der Spaß sorgt nämlich u.a. für ein wichtiges soziales Erleben von Gemeinsamkeit.
Doch dann kam die Terror-Warnung der deutschen Sicherheitsbehörden!
Die gewalttätige Expansion des ISLAM setzt sich damit weiter fort und wir erleben eben nicht nur die Anschläge in Madrid, in Pakistian, in Indien, in Amerika, in Rußland, in Syrien, im Irak, in Italien, in England, in der Türkei, in Frankreich, usw., nein, natürlich ebenso in Ägypten, in Lybien, im Tschad, in Tunesien, im Jemen, in Jordanien, im Libanon und in Israel ganz besonders gnadenlos, unmenschlich und viehisch.

Wir erleben diese Expansion zunehmend auch in Deutschland.
Da kennt der gottlose Extremist keinen Spaß!

Wir sollten aber nicht nur auf die bärtigen Sprengstoff- Gürtelträger, Kalaschnikow- Idioten, Messerstecher, Köpfe- Abhacker, Synagogen- Zerstörer, Steiniger, Kirchen-Zerstörer, Folterer, Vergewaltiger, Kultur- Zerstörer etc. achten, sondern auch insgesamt für dieses Thema sensibler werden.
Im ureigensten Interesse.
Denn nicht weniger gefährlich sind die stillen Unterwanderungen und die nie endenwollenden Forderungen der angeblich „Rechtgläubigen“.
Ganz gleich, was die bestens instruierten Imame in den Moscheen unter die Gläubigen streuen, immer sind darunter verbrecherische, geistige Brandstifter, die den Koran auslegen, bis er ihnen passend erscheint.
Und daher kommen dann Dinge wie Kopftuch- Zwang, Burka- Zwang, Zwangs- Ehe, Zwangs- Beschneidung, der Hass gegen Homosexuelle, Badetage für Männer und Frauen getrennt (wie beim Gebet), daher kommt die Verachtung der Männer gegenüber Mädchen und Frauen, daher kommen die Blutrache und der Ehrenmmord, daher kommen die Angriffe auf Kirchen und Synagogen, daher kommen die Kreuzigungen (wir leben im Jahr 2015 n. Chr.!), daher kommt die Verachtung gegenüber allen „Ungläubigen“ und daher kommen auch der Hass gegen die Demokratie, die Freiheit, unsere Kultur, unsere Freizügigkeit, unsere Kunst, und daher stammt der unversöhnliche Hass gegenüber allen anderen Religionen.
Und all dies gibt es im Islam auch „ligth“, bis zart-bitter.

Und deshalb erzählen uns pausenlos und völlig fern der Realität, „führende“ Vertreter von islamischen Verbänden querbeet,
es gäbe ja auch „moderate“ Moslems, es wäre sogar die Mehrheit.
Diese Pappnasen!

Laßt euch von solchen islamischen Propagandisten nicht narren, denn wer friedlich mit uns lebt, ist nicht das Problem.
Führt solche Leute immer wieder zurück zum Thema:
der barbarische ISLAM und seine Wurzeln!
Das ist nämlich das wirklich drängende Thema und genau dieses Thema, die Schande in den eigenen Reihen, und die tatsächlichen Ursachen, meiden sie wie der Teufel das Weihwasser.
Nagelt sie auf diese Themen fest, immer wieder, wo ihr sie trefft.
Und dann fragt auch die deutschen Politiker, Prominente und die ach so studierten Leute,
warum sich die Moslems seit Mohammed erbarmungslos gegenseitig verfolgen, bekämpfen und abschlachten.
Laßt euch von diesen angeblichen „Experten“ die Schiiten und Sunniten erklären.
Und dann erkennt ihr, wer lügt um des eigenen Vorteils willen, und wer diesem ganzen Lügenhaufen hirnbefreit hinterher rennt.

Wir Deutschen haben schon genug das Maul gehalten, auch genug geschlafen und wortlos hingenommen. Jedes Unrecht konnte auf diesem Nährboden der Gemütlichkeit (auch Dummheit) gedeihen. Lange Zeit vor dem ersten Kaiser, dann im Mittelalter, später unter Napoleon, auch unter dem wahnwitzigen Kaiser Wilhelm II, oder in der Weimarer Republik, erschreckend unter dem Massenmörder – dem Österreicher aus Braunau, und dann unter den Massenmördern der Stalinisten, Kommunisten und Sozialisten.
Sind wir bleibende NARREN?

Jetzt schweigen wieder Millionen Menschen zum täglichen, unseligen Unrecht der Islamisten.
Ich will nicht gesonderte Badetage für Frauen, ich will auch nicht das Frauen im Bus hinten sitzen, ich will auch nicht die Erziehung der Kinder zum Hass, ich will auch keine Zwangsheirat und keine Erziehung von Brandstiftern in den Moscheen.
Und ich will keine Angriffe dieser Rassisten, auf Kirchen, Synagogen, oder andere Gebäude von Gläubigen!

Ich will diese Islam-Faschisten nicht.

Ich will meine Kultur, meine Traditionen und meinen Glauben leben.
In Freiheit, in Würde und ohne irgendeine Bedrohung durch diese Verbrecher.
Und ich will dem Hass, der Unterdrückung, dem Rassismus und der islamischen Menschenverachtung nicht folgen.
Ja, ich will, denn ich habe einen eigenen WILLEN.

Mit euch gemeinsam möchte ich lieben, leben, feiern und trauern.
Nicht separiert, nicht erhoben über andere Menschen, nicht sortiert wie eine Hammelherde, und auch nicht verblödet von vermummten Turbanträgern, die den letzten Schuß nicht gehört haben, aber auf oberschlau mimen.

Ich bin nicht Charlie, ich bin ein Mensch, ich bin Knorri.
Gleicher unter Gleichen.
Zum Mitdenken und zum Munterwerden:

Mahatma Gandhi sagte einst über den Islam ->
“ … während Hindus, Sikhs, Christen, Parse und Juden gemeinsam mit einigen Millionen Anhängern aniministischer Religionen, alle miteinander in relativer Harmonie koexistieren konnten, gibt es eine Religion, die keine Kompromisse schließen konnte und immer abseits stand vom Rest: der Islam …“

© Knorri Meier

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Vielen Dank für den Beitrag  an Knorri Meier

und an Stefan Klinkigt wie immer für die treffende Zeichnung!

„Muslime sind die neuen Juden!“

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Häftlinge des KZ Buchenwald 1945

so tönt es in den letzten Wochen von einschlägigen Seiten,  nicht nur – und das ist das Schlimme, von Anhängern der salafistischen Ummah.
Wenn mir ein junger Moslem, hier geboren und trotzdem voller Hass gegen ein Land, welches ihm ungleich mehr Möglichkeiten bietet als jedes islamische Land, einen solchen Satz aufs Profil knallt, dann ist etwas mächtig schief gelaufen in seinem Kopf und man möchte ihm gern einen Erfahrungstag in Auschwitz, Buchenwald oder Dachau verordnen und man ist sprachlos über so viel Dummheit, Anmaßung und Geschmacklosigkeit!


 

Gedanken dazu, die weit sachlicher sind, als ich dies im Moment formulieren könnte, hat sich wieder unsere Gastkommentatorin gemacht – Sigrid Hermann- Marschall:

Der Narrativ von den Juden

Sich verbietende Analogieversuche

Hört man sich in muslimischen Communities ein wenig um und schaut in die sozialen Netzwerke, so verbreitet sich ein Narrativ derzeit virulent: Die Muslime, so wird da behauptet, seien die “neuen Juden”. Anhänger dieser eigenen Opfermythologie* finden sich bei den Ahmadiyya ebenso wie bei den Salafisten. Es muss also ein Narrativ sein, der sich einer gewissen Akzeptanz quer durch alle islamischen Ausrichtungen erfreut.

Diese Darstellung ist, obschon nicht ganz neu, doch von besonderer Brisanz. Sie zieht eine Linie vom 3. Reich in das Jahr 2015. Glaubt die vorbringende Person wirklich, dass sie staatlicherseits diskriminiert und verfolgt wird, dass hier und heute weniger Rechte vorliegen und dann später vielleicht der gewaltsame, organisierte Tod droht? Trotz GG und AGG? Trotz Islamkonferenz, Integrationsbeauftragten, Dialogtischen und multikulturellen Events, zu denen Muslime nicht nur willkommen sind, sondern auch gesondert gebeten und eingeladen werden? An denen sie sich frei beteiligen können oder auch nicht? Trotz der immer noch außer vielleicht bei säkularen Muslimen üblichen Diskriminierung nicht- und andersgläubiger Männer, die ohne Konversion keine Muslima heiraten können, wo es also hinsichtlich der Heiratsschranken – freundlich formuliert – erheblichen eigenen Nachholbedarf gibt? Der Analogieversuch suggeriert doch, dass es eine systematische Verfolgung von Muslimen gäbe. Und zwar von irgendeiner dunklen Macht. Wer nun könnte in der Eigenwahrnehmung Muslime systematisch verfolgen? Der Staat als ganzes, die Politik, die Justiz, die vierte Gewalt?

Der Staat und seine Repräsentanten bemühen sich wieder und immer wieder zu betonen, dass mindestens die Muslime, wenn nicht sogar ihr Glaube, zu Deutschland gehören. Das wird regelmäßig von den muslimischen Verbänden gewürdigt und gefeiert. Wegen GG und AGG, wegen aller vorhandenen rechtsstaatlichen Gleichberechtigung als Bürger, sofern die Person die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, sind das mehr als Sonntagsreden. Das ist die staatliche Realität. In den Winkeln der Gesellschaft, in denen das (noch) nicht umgesetzt ist, ist das von Muslimen einklagbar, sie können für ihre Rechte den juristischen Weg beschreiten. Das kann es also nicht sein, weswegen der Versuch einer Analogie schon dort scheitert.

Fragt man dann einmal nach, so hört man Dinge wie “die Muslime sind so häufig in den Medien”, “der Islam wird immer nur schlecht gemacht” oder “das viele Gute, das Muslime tun, wird einfach nicht wahrgenommen” und aktuell “diese Zeichnungen beleidigen mich…”. Nicht einmal die Damen und Herren Verschwörungstheoretiker behaupten mithin, dass sie von staatlicher Seite oder der Politik in der Breite missachtet würden. Das machen vielleicht die Salafisten oder diejenigen, die unter strengen Auflagen vom Verfassungsschutz beobachtet werden aber andere weniger. Es gibt mancherorts sogar Antidiskriminierungsbüros. Es zentriert sich also um die mediale Wahrnehmung und Darstellung. Gegen die können aber natürlich Muslime wie alle anderen auch jedes rechtsstaatliche Mittel, das die allgemeinen Gesetze und die der öffentlich-rechtlichen Medien und auch der Selbstverpflichtungen bieten, nutzen. Gibt es nun eine Welle von Gegendarstellungen gegen “falsche” Berichte, eine Welle strafrechtlicher Verfahren gar wegen Volksverhetzung etc.? Man hört wenig bis gar nichts darüber.

Wenn also die rechtsstaatlichen Mittel nicht genutzt werden von den Muslimen selber, was bleibt dann übrig von dem Vorwurf? Wenig jenseits der schlechten Laune darüber, dass berichtenswerte Vorgänge von anderen Muslimen verursacht werden oder Normalität keinen Nachrichtenwert hat (bei jeder gesellschaftlichen Gruppe!). Es passt nicht in die beliebte Vorstellung, dass alles Schlechte vom Menschen oder dem Shaytan komme und alles Gute vom Islam. Es passt nicht, dass Sharia-Polizei, IS und Charlie Hebdo irgendwie doch mit dem Islam zu tun haben könnten. Durch die Berichterstattung kann man das nicht so weit wegschieben wie man es gerne möchte, weswegen verbreitet die Forderung vorgebracht wird, man möge DA weniger berichten. Diese Forderung soll die Wahrnehmungsschwelle verändern, soll die gesellschaftliche Wahrnehmung der muslimischen Wunsch-Eigendarstellung anpassen. Der Narrativ, ein Vorgang habe nichts mit dem Islam zu tun, wird durch die normative Kraft des Faktischen jedoch eingeholt. Die Community-eigene Realitätsverweigerung, dass auch Schlechtes aus muslimischer Religiosität, aus der Frömmigkeit durch wörtliches Nachfolgen ersprießen könnte, ist in der gesellschaftlichen Wahrnehmung und Wirklichkeit immer weniger induzierbar. Das stört, weil es aus dem paternalistischen Biotop in die gesellschaftliche Realität holt. Wer als vollwertiger Bürger gelten will, muss damit leben, dass gerade das Wahrnehmen auf Augenhöhe heißt, eben nicht wie ein Kind behandelt zu werden, das nur ein bisschen spielen will und dessen Worte und Handlungen man nicht so ernst nimmt.

Aktuell versteigen sich einige gar dazu, die Karikaturen von Charlie Hebdo mit denen im Stürmer über die Juden seinerzeit gleichzusetzen. Aber: Charlie Hebdo ist nicht der französische Staat, und auch nicht der deutsche.

Dass die Vorstellung, die Muslime seien die neuen Juden, sich trotzdem größerer Beliebtheit erfreut, hat einen anderen Grund. Es lässt sich am besten am Beispiel erläutern. Eine Person, von der diese Vorstellung wiederholt in meiner Gegenwart vorgebracht wurde, ist ein junger Student, der einer als gemäßigt geltenden islamischen Gruppierung angehört. Der junge Mann ist, der Sprachfähigkeit nach zu urteilen, hier geboren, hier zur Schule gegangen, hat Abitur gemacht und studiert jetzt ein Fach seiner Wahl. Ein eloquenter junger Mann, der seine Ansprüche frei formuliert und vorbringt. Soweit die Fremdwahrnehmung. Trotzdem fühlt er sich zur Zeit als “Jude” behandelt und alle seine “Geschwister” gleich mit. Sagt er zumindest. Fragt man auch hier nach, so zentrieren sich ebenfalls die Medien als Auslöser. Weist man dies zurück, weil diese Art der Berichterstattung und auch Kritik und nicht zuletzt Spott (meistens) alle gleichermaßen trifft, wird der junge Mann zunehmend heftiger und emotionaler.

Das ist nun weit mehr als das immer begründete “Wehret den Anfängen!”, sondern eine Haltung, die entweder völlig bizarr ist oder in diesem Vorbringen manipulieren will. Die Wahrnehmung des Gegenübers soll beeinflusst werden. Wer sich, obwohl er offensichtlich alle gleichen Rechte genießt, mit Menschen vergleicht, die keinerlei Rechte mehr hatten, entmenschlicht wurden rechtlich und später auch faktisch durch ihre Behandlung, der sollte sich fragen, wie aufgeblasen und egozentrisch seine Selbstsicht in Wirklichkeit ist, wenn gleiche Rechte nicht mehr genügen, um nicht Opfer zu sein, nicht unterprivilegiert. Wer behauptet, mindere Rechte zu haben, obwohl dies faktisch und persönlich nicht vorliegt, wer behauptet, verfolgt zu werden, obwohl er nicht verfolgt wird, der möchte in Wirklichkeit einen Schluck mehr aus der Pulle als andere. Bei dem exemplarischen jungen Mann zeigt sich, dass er am liebsten jede Kritik an seiner Weltanschauung unterbunden wissen möchte. Am liebsten noch, bevor sie offen artikuliert wird. Sonst sei er Jude. Er benutzt das “Juden-Argument” in geschichtsvergessener oder skrupelloser Art und Weise, um Kritik zu unterbinden. Das Argument soll betroffen machen, soll nachgiebig machen für Forderungen. Wird man nicht weich, wird es leicht mal aggressiv, was nicht zum Opferspielen passt (den jungen Mann aber nicht aufhält). Manipulationsversuche sind nicht strafbar, sich selbst und/oder andere zu belügen, auch nicht. Zutrauen in die demokratische Sicht des Gegenübers schaffen sie allerdings auch nicht, denn dazu passt nicht, “gleicher” sein zu wollen als andere.

Der exemplarische junge Mann steht für viele, die diesen Opfermythos schaffen. Es sind Personen mit einer sehr merkwürdigen Realitätssicht, die oft aggressiv fordernd auftreten.

Erst wenn dieser Mann und andere, die diesen Narrativ weitergeben und benutzen, begriffen haben, wie abwegig das in dieser Konstellation ist, wenn sie ihre reale Lage hier in Deutschland einmal ehrlich mit der der Juden in den Jahren 33-45 vergleichen und durch diesen Vergleich nicht ihrerseits Juden und das Leiden und den Tod in dieser Zeit herabsetzen und ganz ungehörig verharmlosen, dann werden wir ein Stück weiter sein. Wer sich wegen einer Zeichnung, auch wenn sie ihm nicht schmecken mag, als Opfer systematischer Verfolgung sieht und sich wie ein Jude zu der schlimmsten Zeit Deutschlands behandelt fühlt, der sollte sich was schämen.

Er sollte sich was schämen für diese sich verbietende Analogie.
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* Die Rede ist wohlgemerkt nicht von den sicher immer wieder vorkommenden Diskriminierungen, die bei einzelnen Begegnungen oder Handlungen erfolgen können. Das gibt es und das betrifft Personen mit bestimmten Namen genauso wie es auch Personen mit bestimmten Adressen trifft. Aus dem Namen oder der Adresse wird auf die Eigenschaften der Person geschlossen. Personen, die so pauschalisieren oder Vorurteile fällen, gibt es zweifellos und solche Zuordnungen gibt es vor verschiedenem Hintergrund.

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Familienfotos von ermordeten Häftlingen im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau in Polen. (Quelle: epd)

 

Verlogene „Multi-Kulti-Romantik“

Der Traum von Multi-Kulti ist geplatzt…
Für die meisten von uns bedeutet Multi-Kulti  das friedliche Miteinander verschiedenster Kulturen, das voneinander Lernen und Profitieren, das bunte Nebeneinander von Traditionen aus den verschiedensten Herkunftsländern – unter dem Dach eines freiheitlich demokratischen Staates.
Etwas komplizierter definiert :
Multikulturalisten treten für den Schutz und die Anerkennung kultureller Unterschiede durch den Staat ein. Multikulturalismus steht dem Gedanken einer dominanten Nationalkultur ebenso entgegen wie dem in den USA weit verbreiteten Gedanken des Melting Pot, der von einer Angleichung der verschiedenen Kulturen ausgeht. (Wikipedia)
Dieses Modell beruht auf der Annahme, dass die (Angehörigen der) jeweiligen Ethnien sich gegenseitig Verständnis, Respekt, Toleranz entgegenbringen und einander als gleichberechtigt ansehen können.

Und eben deswegen ist Multi-Kulti in weiten Teilen gescheitert, nämlich in den Teilen, die Menschen vornehmlich auf islamisch geprägten Ländern ausmachen.
Wie, wir sind schon wieder islamfeindlich? Wenn man das ist, weil man Tatsachen ins Auge schaut, so wie es Neuköllns, nun ehemaliger, Bürgermeister zum Abschluss seiner 13 Jahre im Amt noch einmal resümiert, dann nehmen wir das in Kauf –  so wie er, der allein wegen seiner ständig wiederholten Kritik an den Neuköllner Parallelgesellschaften gern mit Sarrazin verglichen wird –  sprich, man wirft ihm realitätsferne Islamfeindlichkeit vor.
Wer das tut ist kleingeistig und realitätsblind, was inzwischen gefährlich ist für unsere Gesellschaft.

„Der Beitrag des Islam zu Reformation, Aufklärung und zum Humanismus ist mir nicht präsent, sorry.“ sagt Buschkowsky und ist es nicht das, was unser Land heute ausmacht –  Reformation, Aufklärung, Humanismus!?

Der Islam gehört zu Deutschland? „Falsch!“

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Buschkowsky schlägt Alarm: Islamismus auf dem Vormarsch

Eindringlich warnt der langjährige Bezirksbürgermeister vor dem Vordringen des gut organisierten Islamismus in der Migranten-Community seines Stadtteils. Buschkowsky erzählt, dass morgens vor den Schulen Islamisten Flugblätter an Mädchen verteilen. „Man fordert sie auf, keine Kleidung der Nichtmusliminnen zu tragen, Hosen wie die Männer. Keine Kleidung, bei der man mehr sieht als Gesicht und Hände. Auch in der Begegnung der Menschen spielt plötzlich eine Rolle, warum die Tochter kein Kopftuch trägt, welche Moschee jemand besucht und dass die Tochter vom Turnen, Schwimmen, Biologieunterricht und der Klassenfahrt ferngehalten werden soll.“

„Neukölln ist keine Erfolgsgeschichte, sondern bittere Realität: organisierte Kriminalität, Islamismus, Salafismus, Bildungsferne und hohes Armutsrisiko.“  (Quelle)

Und sein viel gescholtenes und von Multikulturalisten gern verrissenes Buch „Neukölln ist überall“ ist leider nur allzu wahr, was sich jeden Tag ein bisschen mehr zeigt.
Denkfaulheit und Sprachverbote in der Integrationsdebatte, über die Wirklichkeitsferne der etablierten Politik sind Dinge, die ihn aufregen und das zu Recht. Und wer heute meint, wenn sich die Zustände in Neukölln zugespitzt statt gebessert hätten, so trüge Buschkowsky ja nach 13 Jahren im Amt des Bürgermeisters eine Mitschuld, dem sollte auch klar sein, dass selbst für einen Bürgermeister nur das realisierbar ist, was auch finanzierbar ist und auch wenn Berlin sexy sein mag, so werden eher Gelder  für Dauerprojekte namens BBR oder Staatsoper flüssig gemacht, statt für Bildungs- und Freizeitangebote sozial benachteiligter junger Menschen.

Buschkowskys Bilanz nach 13 Jahren

Buschkowsky mag oft polarisiert haben, aber ich wünschte mir mehr Buschkowskys im Land, etwa in Mönchengladbach, in Frankfurt am Main, in Hamburg und den vielen anderen Städten, wo über die Jahre Parallelgesellschaften und Islamismus gediehen sind.

 

 

 

Boxvogels Nachrichten Quickie

Quer durchs salafistische Unterholz

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Derzeit überschlagen sich die Nachrichten wenn es um Neuigkeiten (oder Aufgewärmtes) rund um die salafistische Ummah geht. Da wir aber  auf keinen Fall wollen, dass etwas untergeht und unsere Leser unser erleichtertes Aufatmen und das ein oder andere Lächeln mit uns teilen können, müssen wir uns ab und zu kürzer fassen und Euch bitten, selbst ein wenig zu lesen, denn – auch wenn Abdullah und andere eifrige Kommentatoren unseres Blogs – es nicht für möglich halten, uns ist es leider nicht vergönnt den Nagie zu machen, wir gehen selbst für unseren Lebensunterhalt arbeiten. Aber das nur am Rande.

Hier also unsere Quick-News:

 

Deso Dogg nun auch amtlich als Terrorist eingestuft

 

Es steht also damit fest, dass er sich nicht bei einer der nächsten Staffeln “ Deutschland sucht den schlechtesten Rapper “ bewerben kann. Eventuell nimmt Bushido ja seinen Platz ein.

 

 

Das Sabri lebt !



 

Zuverlässige Quellen meldeten uns diese Clips bei Youtube.( Vorsicht sie sind mit Originalton! )

Leider ist keiner der drei Kurzfilme für die Berlinale nominiert!

 

Lamya Kaddor sucht die Wahrheit und klärt die Schuldfrage

Obwohl sie sich als Lehrerin und Islamwissenschaftlerin in der Vermittlung eines moderaten Islam versucht, sind 5 ihrer Schüler den Weg nach Syrien gegangen. Schuld hat natürlich – wer hätte etwas anderes vermutet – letztlich der Staat und mit ihm alle die, die der Meinung sind, dass Integration keine Einbahnstraße ist.

„Da ist der Sog der Szene, das Machtgefühl, wenn alle Autoritäten erschrecken, die Sinn- und Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher. Und dann ist da diese Verletzung, die viele Migranten in Deutschland in sich tragen. Sie können sich anpassen, integrieren, bemühen – nie genügt es. Da braucht es manchmal nicht viel, dass aus der Verletzung Wut und Feindschaft werden.“

Und diese Wut rechtfertigt natürlich auch den Weg in den Djihad zu wählen, sich für die Laufbahn eines Mörders zu entscheiden?
„Kein Grund zur Resignation, sagt Kaddor. Es gebe ja nicht nur die Fundis in den Moscheen…“

Stimmt, die Fundis sind nicht nur in den Moscheen!

Al-Nur, As-Sahaba und der Klitoris- Experte

Al-Nur und As-Sahaba sind nur zwei der vielen Moscheen, in denen Salafisten herzlich willkommen sind und deren halbherzige Distanzierung man nicht wirklich ernst nehmen kann und sollte.

Gut zu wissen, dass wenigsten einige Menschen wirklich tätig werden, so wie Ayse Demir (45), Vorstandssprecherin des Türkischen Bunds Berlin-Brandenburg (TBB), die im Namen ihres Verbandes Strafanzeige gegen einen Berliner Prediger gestellt hat.
Nicht nur frauenfeindliche Predigten sind es, die uns Sorge machen sollten, nein auch die unzähligen Spenden, die von dubiosen Hilfsvereinen ungehindert gesammelt werden und statt in die Hände notleidender Menschen in Syrien oder Afrika, in die Kassen der IS-Terroristen fließen. Ansaar ist beim Spendensammeln besonders erfolgreich: Im letzten Jahr sammelte der Verein allein für die Krisenregionen Gaza, Syrien und Somalia über 1,3 Millionen Euro ein.

Der Traum vom arabischen Hengst

Und wieder ist ein junges Mädchen gen Syrien gezogen.

„Die 17-jährige Fatma aus Augsburg hat in Syrien einen Dschihadisten geheiratet und gehört nun zum Islamischen Staat. Ihr verzweifelter Vater gibt Deutschland eine Mitschuld.“

Der Vater gibt Deutschland eine Mitschuld – und ist hoffentlich so ehrlich zu sich selbst, um auch sich und seiner Familie eine Mitschuld zu geben?
Worin genau besteht die Schuld Deutschlands, wenn ein Mensch alle vom Staat gebotenen Möglichkeiten ausschlägt, die andere andere junge Menschen zu nutzen wissen?

Die Antwort könnte vielleicht lauten: dass es viel zu lange dauert, bis Verbote erlassen werden, etwa wie das gegen einen vom Verfassungsschutz beobachteten Salafistenprediger, der in „Online -Seminaren“ ungestört junge Menschen radikalisiert und sie einstimmt gegen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung.
Dass es nach wie vor möglich ist, dass Salafisten patroullierend durch Innenstädte ziehen, für ihre Propaganda sogar Kinder missbrauchen und dass Menschen, die sich öffentlich kritisch dazu äußern, Angriffen ausgesetzt sind, ohne dass es zu spürbaren Konsequenzen kommt.
Die Antwort könnte auch sein, dass immer noch zu viele liberal eingestellte Muslime dazu schweigen.

Jedoch müssen sich auch Eltern fragen, wie es möglich sein kann, dass ihr Kind sich unbemerkt in eine Richtung entwickelt, die letztlich dazu führt, dass es bereit ist, alles weg zu werfen und das eigene Leben aufs Spiel zu setzen.

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Freiheit hat ihren Preis

und weil unsere Freiheit ein wertvolles Gut ist, für welches viele Menschen lange gekämpft und nicht wenige ihr Leben gelassen haben, muss sie verteidigt werden und muss angemahnt werden, wenn sie in Gefahr ist.
Das ist unsere Aufgabe, als Bürger dieses Landes mit Verantwortung für unsere Gesellschaft!
Und alles und jeder, der diese Freiheit bedroht, muss mit Namen benannt werden

 

„Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

George Orwell

Also nehmen wir uns die Freiheit heraus, so wie Ulrich Greiner es in der der „Zeit“ getan hat:

„Nachdem die Islamkritik lange Zeit mit dem Vorwurf der „Islamophobie“ belegt wurde, scheint sie neuerdings in Maßen erlaubt. Kurz nach dem Massaker in Paris hatte der Bundesinnenminister behauptet, der Terror habe mit dem Islam nichts zu tun.

Eine Woche später, in einem Interview mit der FAZ, war die Kanzlerin etwas vorsichtiger: „Die Menschen fragen, wie man dem so oft gehörten Satz noch folgen kann, dass Mörder, die sich für ihre Taten auf den Islam berufen, nichts mit dem Islam zu tun haben sollen.“ Gleichwohl wiederholte sie die These des seinerzeitigen Bundespräsidenten, der Islam gehöre zu Deutschland – eine unglückliche Formulierung insofern, als die Deutschen muslimischen Glaubens selbstverständlich „zu Deutschland gehören“, der Islam jedoch als eine Religion, die nicht zwischen öffentlichem Recht und privatem Glauben unterscheidet, sicherlich nicht, jedenfalls noch nicht.“


so der Autor und er kritisiert zu Recht die Haltung vieler Politiker, allen voran unsere Kanzlerin, wenn es um das Thema Islam in Deutschland geht. Da wird herum geeiert, abgewiegelt, schön geredet und immer penibel darauf geachtet, dass sich niemand und schon gar nicht Anhänger einer Religion auf den Schlips getreten fühlen, denn wir leiden ja immer noch unter „unserem Erbe“, welches es uns bis heute fast unmöglich macht, etwas zu kritisieren, dessen menschenfeindliches Auftreten man jedoch tagtäglich verfolgen kann, weil es da doch eben noch die Gläubigen gibt, die mit uns in Eintracht leben und die man (um Gottes Willen) nicht verschrecken oder gar erzürnen möchte.
Nun besagt eine alte Bauernregel: „Was wie Scheiße riecht, das ist meist auch Scheiße, ganz egal von welchem Tier“
Es gibt Sachen, die kann man nicht schön reden, ohne sich lächerlich und unglaubwürdig zu machen. Man kann es höflich umschreiben, wie Herr Greiner es tut und als „elegantes“ Umschiffen von politischen Stolperfallen abtun, was nichts daran ändert, oder es sogar noch anheizt, dass sich im Volke die Unmut regt. Die Gesellschaft spaltet sich, ob der offensichtlichen Unentschlossenheit der Obrigkeit in zwei Gruppen:

„Die eine neigt zum freundlichen Verstehen muslimischer Empfindlichkeiten und zu reumütiger Selbstkritik – nennen wir sie Kulturrelativismus. Die andere neigt zu einer offensiven Kritik des Islams und zur Verteidigung abendländischer Errungenschaften – nennen wir sie Kulturkonservatismus….
Nun kann auch der Kulturrelativist die hässlichen Seiten des Islams nicht leugnen, und deshalb beeilt er sich, sobald er auf sie zu sprechen kommt, die hässlichen des Christentums hervorzuheben, dergestalt, als wollte man jemanden, der über seinen grippalen Infekt klagt, damit trösten, dass man von dem eigenen, erst unlängst überstandenen berichtet. Die brutalen islamischen Eroberungskriege, die keinen Ungläubigen am Leben ließen – waren die Kreuzzüge nicht ebenso brutal? Der intellektuelle und wissenschaftliche Rückstand des Islams – verdankt die abendländische Kultur ihre Entstehung nicht auch jenen Muslimen, die das griechische Denken ins verkümmerte Europa überliefert haben? Der Terror der Islamisten – erlebten die Christen in Zeiten der Inquisition nicht ähnlich Furchtbares?…“

Ja, auch das Christum hat sich dazumal nicht mit Ruhm bekleckert – aber wann war das gleich ?
Hierzu und für all jene, die so gern relativieren und solcher Art argumentieren “ “Die Christen waren auch nicht viel besser. Denk nur einmal an die Kreuzzüge!” ein Artikel über den Hintergrund der Kreuzzüge

Das Christentum von damals ist Geschichte. Der Islam von damals ist jedoch immer noch unter uns.“

„Der Kulturkonservative nun würde seine Position wie folgt zusammenfassen: Die Karikaturen von Charlie Hebdo sind keine Meisterleistung der Zeichenkunst, und wenn die wahrhaft dummen Islamisten nicht darauf aufmerksam gemacht hätten, wären sie so unbekannt geblieben wie zuvor. Im Augenblick des Terrors jedoch müssen und wollen wir auf der Seite der Meinungsfreiheit stehen. Der Kulturkonservative würde allerdings zu bedenken geben, dass in jeder Religion das Heilige höchsten Rang hat. Es verdient unser aller Achtung. Wenn jemand diese Achtung nicht aufbringen kann, so ist das zuallererst sein eigenes Problem.

Der Versuch, die Krise dadurch zu entschärfen, dass man Blasphemien verbietet, führt auch deshalb nicht weiter, weil Islamisten jeder Vorwand recht ist, die Idee allgemeiner Menschenrechte zu torpedieren.“

Und eben genau das ist der Punkt! So sehr wie wir uns verbiegen, uns selbst verleugnen, klein machen und -sagen wir es ruhig – denen in den Allerwertesten kriechen, die eher an genau diese Stelle einen Tritt verdient hätten- es wird uns nichts nutzen. Es wird nichts von uns übrig bleiben, unsere Gesellschaft wird gebrochen werden, so wie täglich unzählige Menschen gebrochen werden, weil sie aus alten, überholten und barbarischen Fesseln auszubrechen versucht haben und dabei nicht das Glück hatten, in unserem – noch freien – Land zu leben.

Terror macht nicht Halt, vor niemandem, bis er das erreicht hat, was sein Dasein überhaupt erst begründet.
„Vielleicht wird der Islam eines Tages wirklich zu Europa gehören. Wissen kann man das nicht und wünschen auch nicht.“

Hier zum ganzen, sehr lesenswerten Beitrag, der hoffentlich nicht der letzte dieser Art sein wird.

zitat-das-geheimnis-des-glucks-ist-die-freiheit-das-geheimnis-der-freiheit-aber-ist-der-mut-thukydides-207118