Boxvogels Mediathek

Wie der IS Jugendliche anwirbt

In ganz Europa versucht die IS, Jugendliche mit allen Kommunikationsmitteln für das Kalifat zu begeistern.Die Anwerber sprechen Deutsch, Arabisch und Englisch. Gefährdet, in den Fängen der IS zu landen, sind „allem junge Männer zwischen 13 und 35, aber immer wieder auch Mädchen“, weiß der österreichische islamische Religionspädagoge Moussa Diaw.

Auf der einen Seite sind es junge Menschen, „die sich einsam oder an den Rand gedrängt fühlen und auf der Suche nach einer besseren Gesellschaft sind oder einfach Anerkennung suchen“, erzählt Diaw. Aber es gibt auch Jugendliche, „die sich aus Naivität in den Bann der IS ziehen lassen, weil sie denken, dass das Ganze eine Art Abenteuerurlaub ist. Ihnen ist überhaupt nicht bewusst, dass dies­e Mission für sie tödlich sein kann. Sind sie erst im Ausland und erkennen, dass die Entscheidung falsch war, gibt es fast keinen Weg zurück“, so Diaw. Der Weg zur Radikalisierung folgt zwar gewissen Mustern, ist aber für Eltern, Verwandte und Freunde oft nicht rechtzeitig erkennbar: „Das kann schleichend gehen. Der junge Mensch tauscht sein Foto auf Facebook aus, verwendet gewisse Symboliken oder surft auf Seiten, die in Zusammenhang mit diesen Dingen stehen“, so Diaw.

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Quelle : Mediathek ARD Mittagsmagazin

Die klaren Worte Mansours bleiben nicht ohne Reaktion im Lager der Anhänger Abou Nagies und Vogels.

Bei der „wahren Religion“ ist von Stimmungsmache und Medienhetze die Rede –  von denen, die sich als “ die neuen Juden“ bezeichnen und ganz offen werden Drohungen ausgesprochen.

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