Islamistische Vielfalt

(Gastbeitrag von Sigrid  Hermann-Marschall)

Frankfurt mit seiner weltoffenen Einstellung ist im Grunde ein sympathisches Pflaster: Man gibt sich Mühe, dass alle friedlich zusammenleben und sich auch wohlfühlen. Leider fühlen sich auch immer mehr Gruppierungen aus dem islamistischen Spektrum so wohl in Frankfurt, dass der öffentliche Raum als Betätigungsort entdeckt und genutzt wird.

Neben der seit Ende 2011 aktiven „Lies!“-Gruppierung kann man auf der Zeil, mitten im Herzen Frankfurts, immer neue Aktivitäten entdecken.

Aktuell aktiv (wechselnd) sind:

 

– „Jesus im Islam“

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– „Frankfurt Dawah Movement“



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– „Lies!“



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– „Medizin mit Herz e. V.“ (ehem. „Medizin ohne Grenzen e.V.)

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Die beiden ersten Gruppierungen gehören direkt oder zum Umfeld eines Marcel Krass, der schon seit Jahren durch islamistische Betätigungen auffällt. Die vermeintliche Hilfsorganisation „Medizin mit Herz e. V.“ steht in NRW unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Über die GmbH „LIES!“ des Herrn Abou Nagie wurde hier schon viel geschrieben.

Natürlich genießen all diese Gruppierungen (bzw. diese „GmbH“), so lange sie nicht verboten wurden, die Möglichkeiten einer freien Gesellschaft, die sie abzuschaffen trachten. Natürlich darf man auch persönlich Verfassungsfeind sein. Betätigt man sich allerdings als Gruppierung, ist dies anders zu betrachten.

All diese Gruppierungen sind islamistische Gruppierungen mit Kontakten in salafistische und auch jihadistische Kreise. All diese Gruppierungen transportieren totalitäre Ideologie in die Köpfe von Jugendlichen. Von den Jugendlichen, die das weltoffene Frankfurt von morgen bilden sollen.

Frankfurt muss dem auch in ordnungsrechtlicher Sicht stärker entgegentreten, muss zumindest versuchen, dem mehr Einhalt zu gebieten, als dies bislang der Fall ist.
Es gibt dafür viele Ansatzpunkte, die man aber auch beherzt benennen und zur Not auch vor den Verwaltungsgerichten durchfechten muss.

Ich würde mir da von Seiten der Stadtpolitik mehr Mut und auch mehr Einsatz wünschen. Vor den Gerichten, aber auch vor Ort. Ich würde mir wünschen, dass man höchst fragwürdigen Gruppierungen und auch einigen Moscheevereinen nicht noch den Rücken stärkt, indem man über ihr Tun einfach hinweg sieht oder – noch schlimmer – sie aus Ahnungslosigkeit befördert und nichtsahnend in die Stadtgesellschaft einbindet. Die Frankfurter Bürger haben einen Anspruch darauf, dass die, die Vordenker und Lenker sein wollen, auch genügend wissen, damit sich das Denken lohnt, und genügt Mut und Voraussicht haben, damit in dieser Hinsicht nicht im Nebel gelenkt wird.

Mehr Information tut not und mehr Ehrlichkeit, Klugheit und Mut.
Damit die Kinderfänger auf der Zeil keinen Zulauf haben
Damit der öffentliche Raum keiner ist, in dem Totalitarismus einen Platz hat.
Dafür sind 2 Stunden an einem Abend nicht genug.
Frankfurt muss mehr gegen diese Gruppierungen machen.
Das fordert uns alle und das jeden Tag.
Die Zukunft sollte uns das wert sein.

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