GEDANKEN ZUR IST-ZEIT … Gastbeitrag

Gastkommentar von A. Morawe
PEGIDA-BEWEGUNG, RELIGIÖSE INTOLERANZ
UND TERRORGRUPPE “ISLAMISCHER STAAT”

Vieles von dem was sich zur Zeit in Deutschland, Frankreich und in Europa ereignet, sollten wir einmal genauer unter die Lupe nehmen. Dabei sollten wir uns auch von der sogenannten veröffentlichen Meinung (Presse, Fernsehen) loslösen.

Wer bestimmt eigentlich was rechts, links oder Mitte ist?
Ist der Islam so tolerant wie viele ihn darstellen?
Wenn rechte Gruppen als Rassisten eingestuft werden, muss dies dann nicht auch für extreme Islam-Anhänger gelten?
Bedrohen diese Entwicklungen unsere westlichen Werte?

 

Stichwort: Pegida-Bewegung

Machen es sich Politiker und leider auch die Presse nicht zu einfach, wenn sie die Pegida-Bewegung als eine “rechte” Bewegung einstufen? Gehen hier nicht Menschen auf die Straßen, die den Worten der Politiker – genauer gesagt: ihren Worthülsen – nicht länger glauben wollen? Sind wir nicht gerade in jüngster Zeit immer wieder belogen worden, zum Beispiel bei der Maut-Diskussion? Sind es die Teilnehmer der Pegida-Bewegung nicht einfach nur leid, alles stillschweigend hinzunehmen, was deutsche Politiker uns Bürgern zumutet?

Bevor Politiker und Presse Pegida in die extreme rechte Ecke stellen, sollten sie zunächst deren Papiere lesen. Wenn auch NPD-Anhänger an Pegida-Demonstrationen teilnehmen und ein sogenannter “Anführer” der Pegida-Bewegung vorbestraft ist, reicht dies nicht aus, die gesamte Bewegung als zu diffamieren. Wer so argumentiert, disqualifiziert sich von selbst.

Presseberichte über “Rechtsextreme, die gegen den Islam bzw. Muslime Front machen”, vermarkten sich derzeit weitaus besser, als kritische Auseinandersetzungen mit der Intoleranz einer nichtchristlichen Religion und ihrem Absolutheitsanspruch.

Stichwort: religiöse Intoleranz

Damit ich jetzt nicht missverstanden werde: Ich symphatisiere nicht mit der NPD und ihren Vorstellungen von dem “reinen” deutschen Volk. Ich bin auch nicht gegen unterschiedliche religiöse Zugehörigkeit oder Menschen, die auf der Flucht sind und eine neue Heimat suchen, weil sie um ihr Leben fürchten müssen.

Unsere Gesellschaft muss offen sein für Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe und Religion sowie Menschen, die sich von keiner Religion beherrschen lassen wollen.

Was mir Angst macht ist die Tatsache, dass im 21. Jahrhundert die Anhänger einer extrem konservativen Religion unsere Gesellschaft mit ihren Vorstellungen beherschen wollen. In meiner Jugend habe ich gelernt, dass Religion auf Glauben basiert und das glauben gleichzusetzen ist mit “nicht Wissen”. Für mich sind die Thora, die Bibel und auch der Koran von Menschen geschriebene Bücher, deren Wahrheitsgehalt sich nicht beweisen lässt.

Stichwort: Terroristengruppe “Islamischer Staat”

Vorweg eine Frage: Wieso haben Presse, Fernsehen und Politiker unreflektiert eine Bezeichnung übernommen, die sich eine terroristische Gruppe gegeben hat: Islamischer Staat (IS)?

Tatsache ist: Es gibt KEINEN islamischen Staat! Es gibt nur eine Gruppe von islamistischen Terroristen, die sich als Kämpfer eines Kalifats bezeichnen. Doch auch dieses Kalifat gibt es NICHT! Aber diese Terroristen ermorden willkürlich Menschen, vergewaltigen Frauen oder “verkaufen” diese als Sklaven und machen Kinder zu Märtyrern.

Zum Abschluss:
Wie tolerant ist der Islam?

Offizielle Vertreter des Islam lassen keine Gelegenheit aus ihre Dialogbereitschaft zu betonen und Religionsfreiheit zu fordern. Bevor ich mich mit dieser Aussage beschäftige, möchte ich einen kurzen Blick auf unseren westlichen Kulturbereich und unsere christliche Religion werfen.

Haben wir uns nicht mittlerweile daran gewöhnt, dass unsere Wertvorstellungen und die christliche Religion für eine kritische Auseinandersetzung auch in kabarettistischer und   satirischer Form offen sein müssen? Nennen Sie mir einen Fall in dem Christen Kabaretts bedroht oder Herausgeber satirischer Zeitungen durch Brandanschläge oder Morde abgestraft haben. Selbst die Versuche einer Abstrafung durch Gerichte sind gescheitert.

Wir aber gehen Muslime mit Kritik an ihrer Religion oder angeblichen “Verunglimpfungen” – Beispiel Mohamed-Karrikaturen – um?

Die Gläubigen der islamischen Religion und ihre offiziellen Vertreter kennen weder Toleranz noch Dialogfähigkeit, wenn es um ihre Religion geht.

 

Zum ganzen Artikel hier

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