„Im Namen der Ehre“ oder „Nicht Euer Eigentum !“

„Die Ehre ist, objektiv, die Meinung anderer von unserem Wert und, subjektiv, unsere Furcht vor dieser Meinung.“

Arthur Schopenhauer (1788 – 1860), deutscher Philosoph


Im Namen der Ehre, einer sehr zweifelhaften Ehre, sterben jeden Tag Menschen. Und nicht einmal, wenn es vor unserer Haustür geschieht, ist man bereit, diese „Ehre“ und ihren Ursprung wirklich zu hinterfragen. Menschen werden verfolgt, gequält und gemordet –  im Namen der „Ehre“. Doch sind sie begraben, geht man zur Tagesordnung über ohne sich damit auseinanderzusetzen, was der wirkliche Ursprung der Tat ist und was in Zukunft zu tun ist.

Gedanken gemacht hat sie Sigrid Hermann- Marschall in unserem Gastbeitrag


Nicht Euer Eigentum!

Über zwei tote junge Frauen

Eigentlich wollte ich nichts zu den Ehrenmorden dieser Woche schreiben. Es ist dazu schon vieles in den Medien gesagt worden und letztendlich ist bei allen sich verdichtenden Hinweisen das Urteil noch nicht gesprochen. Ich tue es jetzt aber doch, weil ich einige Aspekte erwähnt sehen möchte in der Debatte und auch, weil die ganze Brutalität und die Art dieses Denkens so widerwärtig archaisch und so radikal-egozentrisch ist.

Einmal hat ein junger Mann die Mutter seines Kindes und das Kind selber aus seinem Weg geschafft, einmal hat ein Mann, ein Vater, sein eigenes Kind getötet, weil es sich nicht ihm unterwarf.

„Der Ex-Freund wollte das gemeinsame Kind nicht“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, zum Motiv der mutmaßlichen Täter. Die Ermittler schließen nicht aus, dass es bei dem Mord darum ging, die Ehre der Familie rein zu halten.“

http://www.ksta.de/…/mord-in-berlin-koepenick-polizei-pruef…

„Der Vater ist dringend verdächtig, seine Tochter erwürgt zu haben. Nach der Tat soll er Fotos des Opfers gemacht haben, um sie in Afghanistan der Familie des von ihm vorgesehenen Ehemannes zu zeigen. “

http://www.faz.net/…/getoetete-frau-in-darmstadt-ehrenmord-…

Zu klar scheint es, dass ein bizarres Ehrgefühl als Tatmotiv zentral ist. Eines Ehrgefühls, das nicht hinterfragbar ist und Ehre an die gelebte oder nicht gelebte Sexualität bindet. Beide junge Menschen, der spätere Täter im ersten Fall und das junge Mädchen im zweiten Fall, das Opfer wurde, versuchten wohl, den Konflikt mit ihren Eltern noch in der Weise zu regeln, dass der Wunschpartner sogar geheiratet werden sollte. Im ersten Fall war das Mädchen, mit dem der Sohn dem Anschein nach schon seinen Impulsen nachgegangen war, den Eltern als Ehepartnerin nicht gut genug, obwohl sie sogar konvertiert war. Das Ausleben der Sexualität hatten sie entweder nicht mitbekommen oder es – beim Sohn! – als vermeintlich folgenlose Betätigung ignoriert. Beim zweiten Fall versuchte das Mädchen wohl den Eltern beizubringen, dass sie nicht mit einem ihr wahrscheinlich fremden Mann aus Afghanistan verheiratet zu werden wünscht. In beiden Fällen entschied die Familie, dass das Kind, der junge Erwachsene sich zu unterwerfen habe. Dieser Konflikt zwischen individueller Entscheidung und Clanvorstellung, zwischen Selbst- und Fremdbestimmung führte in die Tragödie. Zwei Männer, die Täter (die Mittäter einmal außen vor gelassen), setzten im Ergebnis die Fremdbestimmung über sich selbst über das Lebensrecht anderer Menschen, von Frauen, die sie zu lieben vorgaben.

Wenn die eigene Ehre über der Liebe, über auch dem Lebensrecht einer anderen Person steht, dann ist diese Ehre nichts wert. Dann haben Menschen, die hier leben, nicht verstanden, dass ihre „Ehre“ dort endet, wo die Rechte anderer Menschen beginnen. Sie begreifen Frauen als ihren Besitz, sehen sich als Herren über Leben und Tod anderer Menschen. Theoretisch hätten beide Männer, wenn sie denn ihre „Ehre“ herabgesetzt sahen, wenn sie denn meinten, sich nicht beugen zu können und es doch mussten, wenn sie denn meinten, diese ominöse „Ehre“ stünde über dem Leben, auch die Wahl gehabt, wenn sie denn meinten, man könne mit der „Schande“ nicht leben, Selbstmord zu begehen. Dies wurde offenkundig nicht in Betracht gezogen. Als „Ausweg“ wurde ein Weg gewählt, der die Familie in den Augen der Täter reinwusch,

Männer und Frauen, die so denken, gibt es aus verschiedenen Herkunftszusammenhängen und nicht nur Frauen, wenn auch vornehmlich, werden Opfer. Zum Teil werden Frauen sogar dann schon (weiteres) Opfer, wenn sie vergewaltigt wurden, also in jedem modernen Sinne selber unschuldig sind an der „Schande“. Ehrenmorde dieser Art gibt es in Gesellschaften, deren Mitglieder Clanrechte über Indvidualrechte setzen und die „Ehre“ an Sexualität knüpfen, Es gibt sie vor allem von Personen islamischer, aber auch hinduistischer, yezidischer, selten noch christlicher Religion. Von Atheisten sind solche Handlungen unbekannt. Nicht Familiendramen, in denen – meist ein Mann – sich persönlich in auswegloser Situation wähnt und dann die Tat als erweiterten Suizid begeht, sondern Fälle, in denen der Täter meist überlebt. Oft sogar mit dem Gefühl, doch „nur“ recht durchgesetzt zu haben, oft sogar als weiterhin geschätztes Mitglied seines Clans. Es ist mir kein Fall bekannt, in dem ein „Ehrenmörder“ selber von der Familie in gleicher Weise gerichtet wurde. Im Gegenteil sind Fälle bekannt, in denen die für die Tat benannten Söhne, Mörder, noch vor der weltlichen Gerichtsbarkeit hiesiger Art in Schutz genommen wurde. Sogar von Müttern, deren Tochter vom eigenen Sohn getötet wurde.

Es wird aktuell häufig betont, solche Morde hätten nichts mit dem Islam zu tun, sei vorislamisch. In gewisser Weise stimmt das, denn die Vorgehensweise ist nicht explizit geregelt in solchen Fällen. Wenn Täter yezidischer Herkunft Töchter oder Schwestern morden, wird auch betont, dies habe nichts mit dem Yesidentum zu tun. Auch das mag stimmen. Das gleiche gilt in (hier) verminderter Weise für die anderen Religionen. Es mag nicht aus den Religionen ableitbar sein, aber es hat trotz aller Bekundung doch auch mit Religion zu tun. Nämlich in der Weise, dass Religion Aussagen macht über die Wertigkeit anderer Menschen. Religionen vermitteln i.d.R. keine Gleichwertigkeit aller Menschen. Das ist ein modernes Konzept. Die Abwertung anderer Menschen wurde mit allen Religionen als kompatibel er- und gelebt. Wenn Religionen nicht in der Lage sind, über 70 Generationen (am Beispiel Islam) eine Lösung von vor- und angeblich unislamischen Haltungen zu bewerkstelligen, dann sind sie als ethische Hilfe in dieser Hinsicht ohne Wert. Dann wird es nur behauptet, sie leiteten zu modernen Vorstellungen hin oder wiesen sie gerade im Kern auf. Die Werte der Aufklärung wurden hier auch gegen das Christentum erstritten, das sich diese Werte nun sehr gerne zu eigen macht. Das ist geschichtsvergessen, aber ein gangbarer Weg, um die Kompatibilität mit den Menschenrechten herzustellen. das Christentum hat auch mehrere Ansätze, die einen solchen Weg erleichtern (auch gegen die Kirche).

Generell wurde und wird in den Religionen jedoch konserviert, dass Frauen geringere Rechte haben, es wird eine patriarchale Sicht auf Frauen als Objekt konserviert. Es gab eine solche Sicht auf Frauen auch z.B. beim „pater familias“ im Römischen Reich. Der Hausherr war Herr über Leben und Tod. Mit dem Römischen Reich ging dort auch diese Sicht weitgehend unter, aber in ländlichen Bereichen z.B. Siziliens mag sie noch lange eine Rolle gespielt haben.

Das Heraustreten der Frau als eigenständige Person, mit eigenen Rechten aus dem Objektstatus gelöst, ist eine moderne Entwicklung, erstritten gegen Religion. Manche Region ist da weiter als die andere. Menschen, die aus anderen Regionen dieser Welt hierher kommen, kommen nicht als leeres Blatt ins Land. Sie kommen mit ihrem kulturellen Gepäck. Das ist nicht notwendiger Weise kompatibel mit modernen Vorstellungen.

Menschen, die hierher kommen, ist noch klarer zu vermitteln, dass hier das Individualrecht gilt. Dass Töchter und Söhne kein Eigentum sind. Nicht hier. An der Landesgrenze beginnt eine Region, in der Eltern ihre Kinder lieben und beschützen dürfen. Sie dürfen ihnen einen Teil ihrer Geschichte vermitteln, ihnen zeigen, wo sie herkommen und wo sie hingehen KÖNNEN. Sie dürfen ihnen auch ihre eigene Religion vermitteln, aber sie dürfen sie nicht unter sie zwingen. Es beginnt ein Teil der Welt, in der sich diese Töchter und Söhne frei entscheiden können, wohin sie gehen, welcher Religion sie angehören möchten und wen sie lieben dürfen. Hier endet Elternrecht am Kindeswohl und an der freien Entscheidung dieses Kindes als Erwachsener. Wenn sie ihren Söhnen vermitteln, ihre „Ehre“ hänge an ihrer eigen Sexualität, mehr noch aber an der Sexualität ihrer Schwestern oder Töchter, dann muss diesen Eltern klar gemacht werden, dass das Konzepte sind, die hier missbilligt werden.

Das ist ein Teil ihres Gepäcks, von dem sie sich trennen müssen, wenn sie hier leben wollen und auch nicht wollen, dass Söhne Täter werden und Frauen Opfer. Sie müssen Heiratsschranken aufmachen, müssen den Partner in ihrer Familie willkommen heißen, so gut es geht, den dieses Kind sich aussucht. Und sie müssen sich von einem archaischen Ehrenkodex trennen, der andere Menschen bevormundet, sie kontrolliert und manchmal auch töten lässt oder Opfer werden.

Nur wenn Eltern das begreifen und wir als Gesellschaft das von ihnen auch einfordern und nicht in kulturrelativistischer Weise wegschauen, wird es solche Tragödien hier weniger geben. Auf eine sichtbar und erkennbar gewordenen Tragödie kommen hundert Fälle, in denen sich das Kind doch noch beugte, ins Ausland verheiratet wurde oder anders unter den Willen der Familie gezwungen wurde. Fälle, in denen diese Frauen nicht reden, nicht reden können, wenn sie nicht alles verlieren wollen.

Wenn wir es ernst meinen mit universellen Menschenrechten, mit Frauenrechten, ist das unser aller Aufgabe. Wir müssen solchen Haltungen entgegentreten, auch wenn dies unbequem ist. Vor allem aber müssen wir darüber reden. Und wir dürfen uns nicht mit Schönfärbereien wie der reinen Sprachkosmetik „Gleichwertigkeit“ blenden lassen: Gleiche Rechte von Frauen sind nicht verhandelbar.

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Dokumentierte Ehrenmorde

 

Menschen sind kein Eigentum. Auch Kinder nicht.

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Narrenzeit – nicht nur für Jecken

Karneval ist nicht jedermanns Ding.Eine Zeit, in der oft wenig Maß gehalten wird, so mancher über die Strenge schlägt. Aber auch eine Zeit der öffentlichen Satire. Viel Mühe geben sich Menschen bei der Gestaltung der Motivwagen, die aufs Korn und auf die Schippe nehmen, was die Menschen in den vergangenen Monaten bewegt hat.
Dem guten Geschmack sind dabei kaum Grenzen gesetzt, aber das Überspitzen, das bildliche Deutlichmachen ohne große Worte – das ist Satire!
So weiß beim folgenden Bild jeder, welche Aussage damit getroffen wird und es sind keine Meldungen bekannt, dass es zu Unruhen oder gar Festnahmen kam, obwohl hier eine obszöne Pose mit – immerhin – unserer Bundeskanzlerin beklatscht wird. Und wohl niemand kann sich vorstellen, dass nun ein übersensibles CDU-Mitglied mit Waffengewalt den Wagen am Weiterziehen hindert  (oder Schlimmeres)

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Es ginge ein Aufschrei durchs Land, der  weit über Närrinnen und Narren hinausgehen würde, weil dies eben zu unserem demokratischen Verständnis von Meinungsfreiheit gehört, ohne Rücksicht auf persönliche Befindlichkeiten.
Nicht so, wenn es um die (angeblichen) Vertreter der hier lebenden Muslime geht, denn Charlie Hebdo ist überall und so schwingt für mich hörbar ein leises Bedauern mit, dass es nicht gelungen ist , den Charlie Hebdos dieser Welt den Mund zu verbieten, wenn es um die eigenen Befindlichkeiten geht .
Nicht nur, dass man ( DITIB) es als Zumutung empfindet, dass es in einer Schule eine Vitrine gibt, in der das Cover der Satirezeitung ausgestellt ist – wohl sicher als Denk- und Diskussionsanstoß , ebenso wie zum Gedenken an die Opfer von Intoleranz.     (Quelle)
Nein , denn offensichtlich haben gerade in dem Bundesland, welches als eins der salafistischen Hochburgen zu verorten ist, die Veranstalter des Umzugs die Hosen voll und man kann sich vorstellen, wer da den Druck auf die Gedärme ausübt.

Dies nämlich wäre der Motivwagen gewesen, der für das Recht auf Presse- und Meinungsfreiheit gestanden hätte und zugleich mahnend an eine Tat der Intoleranten ewigen Opfer erinnert hätte.

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Das wird er nun nicht….

„Grund ist nach Aussage des Kölner Festkomitees vom Mittwochabend, dass sich besorgte Menschen gemeldet hätten. In einer Pressemitteilung des Festkomitees heißt es, man stehe zwar immer noch zur Aussage des Entwurfs. Aber: „Wir möchten, dass alle Besucher, Bürger und Teilnehmer des Kölner Rosenmontagszuges befreit und ohne Sorgen einen fröhlichen Karneval erleben.“ Und ein Wagen, der „die Freiheit und leichte Art des Karnevals einschränkt“, sei nicht gewollt.

Bei Facebook hatte es bis vor einer Woche eine öffentliche Abstimmung über Ideen für den Wagen gegeben. Gewonnen hatte ein Motiv mit einem Clown, der die Waffe eines Terroristen zerstört…..“
(Quelle FAZ)

Diesen Satz : „…Und ein Wagen, der „die Freiheit und leichte Art des Karnevals einschränkt…“ muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen! Es ist also völlig in Ordnung, mit solchen Bildern auf brisante politische Themen aufmerksam zu machen, solange sie nur die Lachmuskeln aktivieren, ganz egal, welche ernste Botschaft dahinter steckt….
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Ein Motiv jedoch, welches deutlich macht, wie sehr eben diese „künstlerische“ Freiheit bedroht ist, hat keinen Platz in den Tagen der Narretei?
Warum fällt mir spontan „Brot und Spiele“ ein?

Aber es regen sich Stimmen, deren Verständnis für die Entscheidung des Festkomitees sich in Grenzen hält, bzw. nicht vorhanden ist und das ist gut so. Und so gibt es diesen Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Köln, der hoffentlich nicht der einzige bleiben wird:

 

„…die Entscheidung des Festkomitees des Kölner Karneval, den Motivwagen Charlie Hebdo auszusortieren und nicht am Rosenmontagszug teilnehmen zu lassen, kommentieren Sie mit diesen Worten:

„Jeder Veranstalter muss sich fragen, was er aussagen will. Auch die Frage nach den Risiken muss man stellen. Das Festkomitee hat sich nach reiflicher Abwägung gegen einen “Charlie-Hebdo”-Wagen entschieden. Ich glaube, dass das klug ist.“

Ich erkläre Ihnen mal, was der Motivwagen aussagt: Ein Karikaturist mit Bleistiftgürtel und roter Knollennase, der eine Friedenstaube gemalt hat, stopft seinen Stift in den platzenden Gewehrlauf eines bärtigen Kriegers mit Dynamitstangen um den Bauch, dem Idefix ans Bein pinkelt. Hinter dem Karikaturisten sind die Gesichter der im Januar 2015 ermordeten französischen Künstler zu sehen. Der Motivwagen steht somit für Frieden, Meinungsfreiheit und das Recht auf Satire ein und spricht sich gegen Krieg, Gewalt, Fanatismus und Fundamentalismus aus.

Diese Aussage hat das Kölner Festkomitee aussortiert! Sie glauben, diese Entscheidung sei klug.

Ich glaube, nein, ich bin mir sicher, es ist die widerlichste Entscheidung, die das Festkomitee seit 1948 gefällt hat. Diese Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht all jener Jecken, die an den befreienden Moment glauben, der im Lachen wohnt. Es ist eine Kapitulation vor der Angst und ein Verrat am Karneval. Schämen Sie sich!

Was bitte soll daran klug sein, einen Wagen auszusortieren, der für Frieden und gegen Fanatismus ist?

Der Islamverband Ditib begrüßte die Entscheidung des Festkomitees. “Ich finde es sehr positiv, dass diese Entscheidung getroffen wurde”, sagte der Vorsitzende der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib). Genauso wie die muslimische Gemeinschaft in Deutschland die Werte anderer Menschen respektiere, so erwarte er auch, “dass man unseren Werten Respekt” erweise.

Moment mal, die Werte des Islams werden nicht respektiert, wenn man sich für Frieden und gegen Gewalt ausspricht? Ein Ja zur Meinungsfreiheit und ein Nein zu Fundamentalismus widerspricht den Werten des Islams? Was ist das für ein Bild vom Islam?

Mit dieser Einstellung zum Islam muss man im Kölner Karneval auch den Alkohol und Flöns verbieten!

Lieber Oberbürgermeister,

der exzessive Kölschkonsum, die Leckereien aus Schweinefleisch, die männliche Jungfrau in Frauenklamotten und all die halbnackten Mariechen sind ein deutlich höheres Sicherheitsrisiko als derCharlie Hebdo Motivwagen. Islamisten mögen all das nämlich gar nicht! Wäre es somit nicht auch klug, sich gegen all das zu entscheiden? Man muss sich schließlich die Frage nach den Risiken stellen!…….“

(Gerd Buurmann)

 



Greifen Sie also zum Stift oder zur Tastatur, wenn Sie diese Meinung teilen und machen Sie klar, dass übermäßig strapaziertes „Verständnis“ für religiöse Empfindlichkeiten nichts mit Toleranz zu tun hat, sondern damit, dass man das Feld den Intoleranten überlässt – und wohin das führt, wissen wir wohl alle!

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Boxvogels Mediathek

Wie der IS Jugendliche anwirbt

In ganz Europa versucht die IS, Jugendliche mit allen Kommunikationsmitteln für das Kalifat zu begeistern.Die Anwerber sprechen Deutsch, Arabisch und Englisch. Gefährdet, in den Fängen der IS zu landen, sind „allem junge Männer zwischen 13 und 35, aber immer wieder auch Mädchen“, weiß der österreichische islamische Religionspädagoge Moussa Diaw.

Auf der einen Seite sind es junge Menschen, „die sich einsam oder an den Rand gedrängt fühlen und auf der Suche nach einer besseren Gesellschaft sind oder einfach Anerkennung suchen“, erzählt Diaw. Aber es gibt auch Jugendliche, „die sich aus Naivität in den Bann der IS ziehen lassen, weil sie denken, dass das Ganze eine Art Abenteuerurlaub ist. Ihnen ist überhaupt nicht bewusst, dass dies­e Mission für sie tödlich sein kann. Sind sie erst im Ausland und erkennen, dass die Entscheidung falsch war, gibt es fast keinen Weg zurück“, so Diaw. Der Weg zur Radikalisierung folgt zwar gewissen Mustern, ist aber für Eltern, Verwandte und Freunde oft nicht rechtzeitig erkennbar: „Das kann schleichend gehen. Der junge Mensch tauscht sein Foto auf Facebook aus, verwendet gewisse Symboliken oder surft auf Seiten, die in Zusammenhang mit diesen Dingen stehen“, so Diaw.

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Quelle : Mediathek ARD Mittagsmagazin

Die klaren Worte Mansours bleiben nicht ohne Reaktion im Lager der Anhänger Abou Nagies und Vogels.

Bei der „wahren Religion“ ist von Stimmungsmache und Medienhetze die Rede –  von denen, die sich als “ die neuen Juden“ bezeichnen und ganz offen werden Drohungen ausgesprochen.

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Glückwunsch zur Entgleisung !

Wer es übersehen hat in all der Nachrichtenflut, dem sei hier ein Artikel empfohlen – oder besser zwei –  die uns zeigen, dass kein Fettnapf groß genug sein kann, um ihn nicht zu ignorieren.

 

Wir sagen: Glückwunsch Frau Roth , hiermit verleihen wir Ihnen gern den Rotzlöffel für politischen Aktionismus!

Claudia Roths Erbärmlichkeit und schlechtes Timing

von Thomas Heck
„Es gibt Zufälle und es gibt geplante Umstände. Ob jetzt das Zusammentreffen einer Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, Inhaberin eines der höchsten Ämter der Bundesrepublik Deutschland, mit dem iranischen Holocaust-Leugner Arid Laridschani am Tage des Gedenkens an den Holocaust ein Zufall war oder geplant, kann ich nicht sagen. …..“weiterlesenUnd auch wer nicht auf „Emma“ steht, sollte dazu diesen Artikel lesen

 

Iranerinnen protestieren gegen Roths Kopftuch!

Vielleicht möchten Sie gern die Aktion unterstützen, dann liken Sie diese Seite um Ihre Solidarität mit all den Frauen zu bekunden, deren Freiheit einer Frau Roth scheinbar am Allerwertesten vorbei geht.

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Islamistische Vielfalt

(Gastbeitrag von Sigrid  Hermann-Marschall)

Frankfurt mit seiner weltoffenen Einstellung ist im Grunde ein sympathisches Pflaster: Man gibt sich Mühe, dass alle friedlich zusammenleben und sich auch wohlfühlen. Leider fühlen sich auch immer mehr Gruppierungen aus dem islamistischen Spektrum so wohl in Frankfurt, dass der öffentliche Raum als Betätigungsort entdeckt und genutzt wird.

Neben der seit Ende 2011 aktiven „Lies!“-Gruppierung kann man auf der Zeil, mitten im Herzen Frankfurts, immer neue Aktivitäten entdecken.

Aktuell aktiv (wechselnd) sind:

 

– „Jesus im Islam“

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– „Frankfurt Dawah Movement“



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– „Lies!“



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– „Medizin mit Herz e. V.“ (ehem. „Medizin ohne Grenzen e.V.)

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Die beiden ersten Gruppierungen gehören direkt oder zum Umfeld eines Marcel Krass, der schon seit Jahren durch islamistische Betätigungen auffällt. Die vermeintliche Hilfsorganisation „Medizin mit Herz e. V.“ steht in NRW unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Über die GmbH „LIES!“ des Herrn Abou Nagie wurde hier schon viel geschrieben.

Natürlich genießen all diese Gruppierungen (bzw. diese „GmbH“), so lange sie nicht verboten wurden, die Möglichkeiten einer freien Gesellschaft, die sie abzuschaffen trachten. Natürlich darf man auch persönlich Verfassungsfeind sein. Betätigt man sich allerdings als Gruppierung, ist dies anders zu betrachten.

All diese Gruppierungen sind islamistische Gruppierungen mit Kontakten in salafistische und auch jihadistische Kreise. All diese Gruppierungen transportieren totalitäre Ideologie in die Köpfe von Jugendlichen. Von den Jugendlichen, die das weltoffene Frankfurt von morgen bilden sollen.

Frankfurt muss dem auch in ordnungsrechtlicher Sicht stärker entgegentreten, muss zumindest versuchen, dem mehr Einhalt zu gebieten, als dies bislang der Fall ist.
Es gibt dafür viele Ansatzpunkte, die man aber auch beherzt benennen und zur Not auch vor den Verwaltungsgerichten durchfechten muss.

Ich würde mir da von Seiten der Stadtpolitik mehr Mut und auch mehr Einsatz wünschen. Vor den Gerichten, aber auch vor Ort. Ich würde mir wünschen, dass man höchst fragwürdigen Gruppierungen und auch einigen Moscheevereinen nicht noch den Rücken stärkt, indem man über ihr Tun einfach hinweg sieht oder – noch schlimmer – sie aus Ahnungslosigkeit befördert und nichtsahnend in die Stadtgesellschaft einbindet. Die Frankfurter Bürger haben einen Anspruch darauf, dass die, die Vordenker und Lenker sein wollen, auch genügend wissen, damit sich das Denken lohnt, und genügt Mut und Voraussicht haben, damit in dieser Hinsicht nicht im Nebel gelenkt wird.

Mehr Information tut not und mehr Ehrlichkeit, Klugheit und Mut.
Damit die Kinderfänger auf der Zeil keinen Zulauf haben
Damit der öffentliche Raum keiner ist, in dem Totalitarismus einen Platz hat.
Dafür sind 2 Stunden an einem Abend nicht genug.
Frankfurt muss mehr gegen diese Gruppierungen machen.
Das fordert uns alle und das jeden Tag.
Die Zukunft sollte uns das wert sein.

„Quatsch mich nicht voll!“ oder – der Angriff der Fusselbärte

Im Allgemeinen bin ich ein höflicher Mensch, genau wie Sie oder Sie. Das hat etwas mit Erziehung zu tun, aber auch mit dem Wunsch, in Eintracht und ohne Zwist mit meinen Mitmenschen zusammen zu leben.
Dazu gehört auch, wenn mich jemand anspricht, dass ich ihm zuhöre, vielleicht fragt er ja nur nach der Zeit oder dem Weg, vielleicht hat er jedoch ein Problem und ich kann ihm helfen.
In Zukunft aber werde ich überlegen, ob ich mich nicht brüsk abwende und meinen Weg fortsetze… wobei- vielleicht kann mir dies gesundheitliche Probleme bereiten, nämlich dann, wenn ich auf diejenigen stoße, die dieser Bewegung folgen –  der

DAWAH Movement

> ALLE AUFGEPASST:

Ein Ziel, ein Weg & eine neue Möglichkeit ihn endlich zu gehen !!!

Wo sind die Leute der Wahrheit?

Wir alle tragen für das Schicksal von Milliarden von Menschen bei ALLAH Verantwortung und werden darüber am Tag der Abrechnung befragt werden! Deswegen bieten wir jetzt jedem, der lernen möchte effektiv Dawah zu machen die Gelegenheit dazu. Lasst uns endlich anfangen unseren Beitrag zu leisten, indem wir die Menscheit mit ALLAHS Erlaubnis vor dem Höllenfeuer retten.

Wie?
Wir bringen Dir eine sehr einfache und wirksame Dawah-Methode bei, die es Dir ermöglichen wird überall wo Du gerade bist Dawah machen zu können und Menschen ins Licht der Rechtleitung zu führen, ob man gerade unterwegs ist mit dem Bus, auf der Arbeit, in der Schule, auf der Uni oder beim Einkaufen in der Stadt, überall wird es möglich sein !!! Jeder, der diese Methode erlernen möchte kann uns anschreiben und mehr über das neue Projekt erfahren. Wir werden außerdem bald regelmäßig in Frankfurt und Umgebung Dawah machen. Die Termine werden bald bekannt gegeben in sha ALLAH. Wer mitmachen möchte kann uns kontaktieren.

Erfüllt eure Pflicht bei ALLAH und vernachlässigt sie nicht, indem ihr zuschaut, wie die Menschen tagtäglich vor Euren Augen in Richtung Hölle gehen…IHR entscheidet !!!   <<

dawamovement

 

Wenn sie jetzt also zum Schnäppchenkauf durch Ihre Stadt schlendern, gute Laune im Gepäck und nichts böses im Sinn, dann passen sie auf, wenn Ihnen diese fusselbärtigen Zwerge den Weg versperren –  schauen Sie, dass Sie rasch das Weite suchen und vergessen Sie einfach Ihre gute Erziehung, denn nichts macht diese Wichtel wütender als zu erkennen, dass Ihnen das Jenseits völlig schnuppe ist, und Sie es bevorzugen im Hier und Jetzt ein erfülltes Leben zu führen, ganz ohne andere Menschen zu belästigen. Glauben Sie uns – die verstehen keinen Spaß, ganz besonders nicht, wenn sie Ihnen nicht das Wasser, bzw. den Koran reichen können.

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