Dumm, dümmer- Schariapolizist unterwegs auf „Friedensmission“

Mit seiner Aktion als „Schariapolizist“ hatte der verhinderte Feuerwehrmann (der auch schon mal selbst gern Feuer legt) sogar für Unmut in den eigenen Reihen gesorgt. Nicht, dass der Sinn der Aktion, nämlich das Bevormunden und Kontrollieren s.g. gemäßigter Muslime, nicht ganz im Sinne von Vogel und Konsorten gewesen wäre – nein, es war die plumpe und gar zu auffällige Art in diesem Land den Einzug der Scharia vorantreiben zu wollen.
Nein, Vogel, Nagie und so manch anderer Prediger, möchten es gern geschickter und auf dem schmalen Grat der Legalität vollführt sehen, weswegen es auch vollmundige Erklärungen von Seiten Vogels gab, wie unklug das Verhalten des Bruders Sven doch gewesen sei, obwohl man natürlich damit einen guten Zweck verfolgt hätte, nämlich die Jugendlichen doch endlich von Alkohol und Drogen, sowie dem generell lotterlichen westlichen Lebensstil abzubringen.
Wir berichteten
Und so gab man dem Kind einfach einen anderen Namen und zog weiter durch die Straßen.
 „Wir vermissen Dich“ trifft es dann auch eher, ist ja das Rekrutieren von Kanonenfutter das eigentliche Ziel, auch wenn die Jünger, die regelmäßig den vogelschen Schwachsinn konsumieren, gebetsmühlenartig von der „Friedlichkeit“ des Abu Hamza und seinen „schönen“ Predigten schwärmen und ihn bis aufs Blut verteidigen.

Und obwohl das Verfahren gegen Lau vorerst eingestellt wurde :
„Vorgeworfen wurde ihm die Rekrutierung von Jihadisten und das Sammeln von Spenden für in Syrien aktive Terror-Gruppen. Am 8. Mai aber wurde vom Bundesgerichtshof (BGH) ein Urteil gegen einen salafistischen Bombenbauer aufgehoben und dabei festgelegt, dass eine Verurteilung nach dem Antiterror-Paragraphen 89a StGB nur noch dann erfolgen darf, wenn dem Täter nachgewiesen wurde, dass er „fest entschlossen” war, eine schwere staatsgefährdende Straftat zu begehen….“
hat der Aufenthalt im Gefängniss offensichtlich nicht zur Erholung seines Geisteszustandes beigetragen, denn umgehend erfolgte ja der (angeblich als „Spaß“ geplante) Auftritt als Scharia Polizist und weiter ging`s nach Syrien…

Nun ist es gut zu wissen, dass man ihn trotzdem im Auge behält und es nutzt dabei auch viel, wenn derjenige offensichtlich den IQ eines Regenwurms hat, denn man kann damit rechnen, dass er den nächsten Fehler begehen wird.

Und so ereilt ihn denn auch der Fluch der westlichen Zivilisation in Form eines Handys, auf welchem Menschen und Gebetsbrüder gern mit „Selfies“ oder witzigen Schnappschüssen ihr Selbstwertgefühl aufpolieren:

Sven Lau in Syrien

Sven Lau in Syrien

„Auf dem Handy eines gefangenen Dschihadisten aus Deutschland fanden Aufständische dieses Bild: Es zeigt den Schleuser „Mohammed“ (Mitte, Zweiter von links) mit dem Salafistenprediger Sven Lau aus Mönchengladbach(hinten) Ein Kalaschnikow-Sturmgewehr baumelt an seiner rechten Seite. Zu seiner Linken Marco Zischewski, der in Düsseldorf der „Hilfsorganisation Help4Umma“ vorsteht  – der Wasserturm im Hintergrund zeigt, dass das Foto in Harithan bei Aleppo aufgenommen wurde (Foto: privat) “
(Quelle und Artikel dazu  Stuttgarter Nachrichten)

Man kann also zwei Dinge resümieren :
1. Sollte es nun auch dem letzten Deppen klar sein, was eigentlich hinter der Aktion “ Lies“ steckt
2. Wird Sven Lau wohl nicht der künftige Anwärter auf einen Friedensnobelpreis werden, sondern wahrscheinlich eher wieder die Toilette einer Zelle putzen, auch wenn es  am Donnerstag zu einem Schlagabtausch zwischen Laus Anwalt Mutlu Günal und dem Journalisten des Artikels Franz Feyder kam.

Dass auch „Help4Ummah“, sowie unzählige andere „Hilfsorganisationen“ der Salafisten, wieder einmal darin verstrickt ist, zeigt nur einmal mehr, wie perfide und menschenverachtend man vorgeht. Und so wird ein weiteres Mal klar, dass Spendengelder der Ummah nur bei einem wirklich helfen – beim Töten!

Und auch wenn ein Nagie oder ein Vogel über ein Quentchen Intelligenz mehr verfügen, so tragen Nestbeschmutzer wir Lau und unzählige andere nur dazu bei, dass auch in Deutschland, dem Land der überbordenden Toleranz gegenüber Intoleranten, etwas in die Gänge kommt, worauf viele Menschen schon lange warten.
Vielleicht haben wir ja Glück und Allah richtet sie schneller, das würde zumindest unsere Steuergelder sparen, mit denen wir bisher nicht wenigen Vögel ein angenehmes Leben finanzieren, in einer Gesellschaft, die sie abgrundtief hassen und deren Ende sie herbei sehen.

Bliebe nur die Frage:
Gibt es im Jenseits auch so unsägliche Funklöcher?

Wikipedia_Michelangelo Kopie

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7 Tage im Leben der Salafisten

Wer nicht alle „News“ der letzten Woche verfolgt hat, den möchten wir kurz auf den neusten Stand bringen – wobei „neu“ vielleicht das falsche Wort ist, köchelt ja das, was wir heute in de Medien lesen mitunter bereits Monate in verschlossenen Schubfächern diverser Schreibtische, weswegen wir auch vom Titel „Breaking News“ absehen.

  • Sind die Strafen, die das Solinger Amtsgericht gegen einen 30-jährigen (neun Monate auf Bewährung) und einen 29-jährigen (acht Monate auf Bewährung) Salafisten verhängt hat, zu milde ausgefallen? Mit dieser Frage beschäftigt sich jetzt die 7. kleine Strafkammer des Landgerichts in Wuppertal. Der Staatsanwalt hatte gegen die Urteile Berufung eingelegt. Ein ebenfalls 29-Jähriger hat selbst Berufung eingelegt.
    BERUFUNG Staatsanwalt fordert höhere Strafen für zwei Männer, die am 1. Mai 2012 in Solingen dabei waren. 
  • Das deutsche Gesicht der Terrorgruppe ISIS kämpfte schon ein Mal an vorderster Salafisten-Front. Wie ein Foto von Ausschreitungen rund um eine Extremisten-Demo im Jahr 2012 zeigt, prallte Michael N. – Kampfname „Abu Dawud“ – damals bei gewaltsamen Protesten in Solingen auf die deutsche Exekutive. Und nun meldete sich der 37-Jährige in einem Propaganda-Clip der Terrorgruppe ISIS in der Öffentlichkeit zu Wort. Darin droht neben Deutschland auch Österreich. „An meine lieben Geschwister in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Macht euch auf den Weg“, so der Deutsche aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen in dem Video. „Sitzt nicht mit den Schmutzigen“, fordert der Kämpfer in holprigem Deutsch die Muslime auf, für ihr „Heim“ – gemeint ist das sogenannte Kalifat der Jihadisten – zu kämpfen …Abu Dawud, bereits bekannt

  • Boxvogels Artikel dazu hier und hier
  • Der Verdacht, dass es in der Bremer Justizvollzugsanstalt ein salafistisches Netzwerk gibt, beschäftigt nun auch Deutschlands höchste Ermittlungsbehörde. Jetzt untersucht der Generalbundesanwalt. Er ermittelt gegen einen inhaftierten Salafisten, sagt eine Sprecherin des Bremer Innenressorts Radio Bremen. Der Mann soll zwei Mithäftlinge zur Reise nach Syrien animiert haben. Beide Männer sollen nach ihrer Freilassung ausgereist sein …
    Netzwerk in JVA ? 
  • (Luxemburg) In einem Propaganda-Video ruft ein Top-Islamist seine Anhänger in Luxemburg zum „Heiligen Krieg“ auf. Der Gotteskrieger soll bereits in Syrien kämpfen. Das berichtet tageblatt.lu am Montag. Nach mehr als 32-stündiger Belagerung hatten Polizisten einer Spezialeinheit im März 2012 eine Wohnung in Toulouse gestürmt, in der sich der 23-jährige Mohamed Merah verschanzt hatte. Er starb bei dem Feuergefecht. Merah hatte im Großraum Toulouse insgesamt sieben Menschen erschossen, darunter an einer jüdischen Schule drei Kinder und einen Lehrer. Wenig später taucht zunächst auf Youtube ein brisantes Video auf. „Auf eigene Faust und durch heldenhaften Mut machte der , den südfranzösischen Boden unter seinen Füßen zu dem Boden seines persönlichen Dschihads,“ – heißt es in dem Tonband-Botschaft des deutsch-marokkanischen Dschihadisten Mounir Chouka alias „Abu Adam“. Er preist den Attentäter von Toulouse als Helden und ruft Muslime in Europa darunter Luxemburg auf seinem Beispiel zu folgen ….
    Auch in Luxemburg verbreitet sich die Pest 
  • Die Bundespolizei hat am Frankfurter Flughafen drei minderjährige Mädchen aufgegriffen. Nach F.A.Z.-Informationen wollten die Schülerinnen aus Colorado über Frankfurt in den Irak reisen. Die Hintergründe sind unklar, die Mädchen schweigen zu ihren Motiven. Aus Sicherheitskreisen war jedoch der Verdacht zu hören, die Frauen seien im Auftrag islamistischer Gruppen unterwegs. Auf Anfrage teilte die Bundespolizei mit, die Behörde habe auf Bitten der Eltern und des amerikanischen Generalkonsulats die drei Minderjährigen „vorübergehend in richterlich bestätigten Schutzgewahrsam genommen und die freiwillige Rückreise nach Amerika am Folgetag organisiert“.
    Von Amerika, über Deutschland in den Djihad

Das sind nur Auszüge über den Wahnsinn des falschen Islam, der Salafisten, die sich- ohne Aufschrei der Moderaten – selbst Muslime nennen, deren Zahl. wie wir leider beobachten müssen, immer noch beängstigend unterschätzt wird, deren Netzwerke und Unterwanderungen in unserer Gesellschaft, nicht einmal zur Hälfte aufgedeckt sein dürften.
Aber hey- warum in Panik ausbrechen?
Schließlich ist IS ja nicht in unseren Land und unsere Salafisten haben ja nichts mit den „Problemen“ (hier sei das Morden gemeint) in Syrien zu tun und Augstein (Chefredakteur „Der Freitag)  – und der muss es ja wissen , ist deshalb eher der Meinung:

 „Wir haben in Europa ein Problem mit Antiislamismus.“

„Wer handelt übernimmt mehr Verantwortung, als wer unterlässt“, sagt er bei Maischberger und demnach ist es moralisch besser, zuzuschauen, statt mitzuschießen. (was den Einsatz des Millitärs in Syrien und dem Irak betrifft)

Wie man als Journalist solch einen Müll los lassen kann, ist mir persönlich ein Rätsel, aber der Journalismus ist wohl auch nicht mehr das, was er mal war und Menschen wie eine Antonia Rados sind wohl eine der beachtenswerten Ausnahmen, sowohl was ihre Kenntnis, als auch ihre Berichterstattung anbetrifft.

Wir sollen also lieber „unterlassen“? Nun, dann dürfte sich Herr Augstein ja freuen, denn unterlassen haben “ wir “ als Staat  in den letzten Jahren offensichtlich eine ganze Menge, denn sonst gäbe es Nachrichten wie die obigen nicht.
Müssen wir nun deshalb keine Verantwortung übernehmen? Doch, das müssen wir, denn – und in diesem Punkt muss man Augstein leider zustimmen – wer „freundschaftliche “ Beziehungen zu den Saudis pflegt, sie gar als „Stabilitätsfaktor“ der Region bezeichnet, wer die Waffenlobby schützt und ihre Exporte in Krisengebiete nicht stoppt oder zumindest harten Regeln unterwirft, wer es zulässt, dass sich im eigenen Land in kürzester Zeit Menschen sowohl ideologisch als auch logistisch kampfbereit machen für etwas, was unserer Vorstellung von demokratischer Gesellschaft absolut feindlich gegenübersteht –  der muss Verantwortung übernehmen, denn er ist schuldig des zu lange „Wegschauens“, des „Aussitzens“

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Auf die Straße gegen Salafisten!

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Wie nun schon seit einigen Wochen treffen sich jeden Samstag engagierte Bürger in Frankfurt am Main, um gegen die Aktionen der Salafisten zu demonstrieren.
Wir möchten diese Aktion unterstützen und rufen Euch dazu auf Euch anzuschließen und/oder Freunde zu informieren, die die Möglichkeit zur Teilnahme haben und wahrnehmen möchten.
Wir wissen, dass wir für viele Menschen sprechen, nur ist es wenig sinnvoll, seinen Frust oder seine Meinung stets nur im Internet zu vertreten. Man muss dies auch öffentlich wollen, wenn man etwas verändern will!
Wenn von denen, die unsere Seiten regelmäßig verfolgen, nur 10% aktiv werden würden, wäre dies bereits ein großer Erfolg!
Diese Aktion ist angemeldet und polizeilich begleitet, es muss also kein Grund zur Sorge um die Sicherheit bestehen. 

Für mehr Informationen oder Fragen könnt Ihr Euch jederzeit an die Initiatoren wenden

Hier ein kurzer Bericht eines Teilnehmers der letzten Woche :

„Mahnwache vom 18.10.2014

Wieder 16-18 Uhr vor „My Zeil“.

Die Besatzung des „Lies!“-Standes, die vor Wochen schon an die Konstablerwache umgezogen ist, schien gestern spät oder gar nicht zu kommen. Es kann sein, dass dies im Zusammenhang mit einer angekündigten Kurden-Demo stand, so dass man da lieber nichts riskieren wollte. Es war insofern auch reichlich Polizei im ganzen Bereich der Zeil anwesend (herzlichen Dank an diese!)

Gestern ging es wieder häufig um den Islamismusbegriff. Man trifft mittlerweile erstaunlich viele selbsternannte Politologen und Sprachwissenschaftler auf der Straße. So mancher spricht schlecht deutsch, will aber ganz genau wissen, dass „der Begriff schon falsch und beleidigend ist, weil da das Wort Islam ja drin vorkommt“. Aber auch einigen nach sonstiger Sprachfähigkeit hier geborenen Menschen mit Migrationshintergrund sowie über etliche Generationen autochthone Bürgerinnen und Bürger ist diese Differenzierung nicht zugänglich. Es ist nicht wenigen schon ein Dorn im Auge, dass Islamisten, die sich auch selbst so nennen, und Menschen, die Dinge im Namen des Islams tun (und nach etlichen Gelehrten nicht nur in Saudi-Arabien auch tun können) nicht nur in der Eigenbezeichnung, sondern auch von der Mehrheitsgesellschaft so benannt werden. Meiner wiederholten Anregung, man möge dies doch mit den Islamisten vom „Lies!“-Stand diskutieren, wurde keine Beachtung geschenkt. Das diskutiert man anscheinend doch lieber mit Leuten, denen man aggressiv Vorwürfe machen kann, anstelle denen, die angeblich den Islam missbrauchen. Mit denen mag man gar nicht sprechen. Komisch. Auf der einen Seite möchte man (durchaus mit Berechtigung, natürlich) die Differenzierung, dass nicht allen Muslimen die Handlungen der Islamisten zugerechnet werden. Auf der anderen Seite fordert man dann, dass das Gläubigen-Konzept, wonach alles Gute vom Islam komme und das Schlechte nur vom Menschen bzw. Sheytan, ebenfalls übernommen werde. Man wird also z.T. offensiv aufgefordert, die Abspaltung der vorhandenen Ambivalenz und Widersprüche mitzumachen. Natürlich ist das etwas, das man nicht zulassen sollte. Wenn eine kognitive Dissonanz da ist, muss die der Gläubige selber lösen. Das Rezept kann nicht darin bestehen, dass man diesen Selbstbetrug einfach übernimmt von Seiten eines Nichtgläubigen bzw. der Mehrheitsgesellschaft. Leider wird dieses auch von einigen Verbandsvertretern so angegangen:

http://islam.de/22816

Es macht den Eindruck, dass auch jenseits der direkten Unterstützerszene vermehrt dieselben Leute vorbeikommen und sich das wieder und wieder und wieder erklären lassen. Es hat den Anschein auch einer Zermürbungstaktik.

Einige aggressiv auftretende junge Frauen kamen mir sehr nahe und eine schlug nach meinem Schild, als ich es nicht wie von ihr gefordert herunter nahm (ich hatte ein Schild mit „Kein Platz für Islamisten“ und auf der Rückseite „Islamisten missbrauchen die Demokratie“ in der Hand). Diese Gruppe junger Frauen war sehr „westlich“ im Sinne von recht freizügig gekleidet und stark geschminkt, eine trug sogar bauchfrei und ein Nasenpiercing. Auf meinen dezenten Hinweis, dass die verteidigten „guten Brüder“ genau ihre Kleidung zuallererst anmahnen würden, meinte sie, sie sei noch nicht aufgefordert worden, ihre Kleidung zu ändern. Woher ich das denn wüsste, das wäre doch nur ein böses Vorurteil.

Zwei Frauen, die sich als direkte Dawaffm-nahe Unterstützerinnen zu erkennen gaben (vollverschleiert), meinten, die Mahnwache Haltenden seien arme Opfer der Medienlügen. Wir seien „gehirngewaschen“ und sollten doch erst einmal den Koran lesen. Meine Rückfrage, „welche Übersetzung denn, es gäbe ja verschiedene“, irritierte wieder. Es scheint nicht verbreitetes Wissen zu sein, dass es mehrere Übersetzungen gibt.

Ein frisch hinzugekommener Kombattand, der von einer großen Menge aggressiv Debattierender, die wir schon von den vergangenen Wochen kannten, dicht umringt wurde, so dicht, dass es problematisch wurde, lehnte im Eifer des Wortgefechts wohl mein Dazwischentreten ab. Darüber müssen wir noch mal reden. * Im Zweifelsfall muss die Polizei ja auch eine Trennlinie ziehen können, da müssen wir kooperieren und gemeinsam agieren. Da wird es dann auch heikel, da ich natürlich in meinen Möglichkeiten ständig die Sicherheit der ganzen Gruppe mit im Auge habe. Das gelingt mir nicht durchgängig, aber ich versuche es zumindest.*

Ein Passant meinte, der Islam sei sowieso nicht aufzuhalten. Ein anderer, ein Brite, ließ sich mit mir, dem Schild und meinem „Ahmed, the dead terrorist“-Shirt ablichten.

Zwei jungen Israelis war dieses T-Shirt auch aufgefallen. Sie ließen sich Sinn und Zweck der Übung erklären und waren dann sehr erfreut, dass es auch in Frankfurt Personen gebe, die gegen Radikalisierung und Islamismus auf die Straße gingen. Sie seien mit diesen Problemen ständig konfrontiert und könnten unser Unbehagen und unsere Demo mehr als nachvollziehen.

Ein junger westlich gekleideter Mann, der sich mit Dawaffm solidarisierte und auch dem „Lies!“-Stand, bekundete, dass er „dazu gehöre“, erläuterte, dass er für den Kalifats-Staat sei. Nach Sprach- und Argumentationsvermögen schien es sich um einen etwa 22 jährigen Studenten zu handeln. Er vertrat die Meinung, dass es sein gutes Recht sei, hierzulande einen Kalifats-Staat anzustreben.

Das scheint tatsächlich gegenwärtig die interne Linie zumindest bei den jungen Männern zu sein (die Frauen sind noch auf dem „alles nicht wahr“-Trip): Es ist des Recht jedes Einzelnen, gegen diesen Staat zu sein und ein anderes Gesellschaftsmodell zu wollen. Es ist das Recht jedes Einzelnen, auszureisen und dort unten zu kämpfen. Die UN sehen das zwar anders, aber wer sind schon die UN. Sind doch nur Kuffar. Der Islam ihrer Lesart werde siegen.

Nun, wir werden sehen.

Nächsten Samstag werden wir wieder da sein.

  • [Ich muss daher einmal allgemein darum bitten, dass diejenigen, die sich beteiligen wollen, sofern es nicht spontan geschieht, sich spätestens kurz vor 16 Uhr an der Katharinenkirche zur Vorbesprechung einfinden. Es ist wichtig, dass unseren Hinweisen Folge geleistet wird; wir machen solche Aufforderungen etc. nicht grundlos und auch nicht aus purer Freude am Herumkommandieren. Es ist wichtig für die Sicherheit vor allem, nicht nur der fraglichen Person. Und ich muss auch darum bitten, dass Vertreter von den Medien zu den Anmeldern/Veranstaltern weitergesandt werden und nicht spontan Hinzugetretene dann vielleicht Statements abgeben, die unabgesprochen der Gruppe zugerechnet werden.]

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Lügen, Lügen…und betrügen

das ist nichts Neues bei den Salafisten. Von- via Photoshop- gefälschten Propagandabildern, über geklaute Fotos von Waisenheimen und Schulen, die man dann gern als die von Spendengeldern erbauten ausgibt, bis hin zu Namensklau oder Namensähnlichkeit mit seriösen Hilfsorganisationen – wir hatten schon alles was das salafistische Trickkästchen hergibt.
Und nicht nur, dass man Goethe als konvertierten Muslim ausgibt, oder sich onaniemäßig  über (angebliche) Neukonvertierungen von C-Promis oder die echten Konvertierungen von angeblichen Promis hermacht, nein, die Propagandamaschine der“wahren Religion“ läuft und läuft.
So berichteten wir gestern darüber, dass man bei „muslimreport“  und der „wahren Religion“ Werbung macht mit dem Spieler Mergim Mavraj vom 1.FC Köln.

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Mergim Mavraj wehrt sich gegen die Facebook-Werbung einer Salafisten-Gruppe Foto: picture alliance

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Zugegeben, der Bart passt natürlich prima zum Image unserer Trachtenmoslems, jedoch sieht dies Mergim Mavraj offenbar nicht so, denn bereits einige Stunden nach Veröffentlichung bei unseren Salafs erfolgte seine Gegendarstellung

„Ich lehne alle Versuche, den Islam als Rechtfertigung für nicht friedliche Handlungen zu nutzen, strikt ab.Das Foto wurde von den Betreibern der Seite ohne mein Wissen kopiert und veröffentlicht. Ich kenne diese Menschen nicht und habe sie aufgefordert, dass Foto von der Seite zu löschen.“  (was auch geschehen ist.)

Tja, liebe Brüder der wahren Religion –  da hilft kein „Mashallah“ und kein „Alhamdulillah“ – was Recht ist (auch wenn es Euch nicht juckt) muss Recht bleiben und Lügen haben kurze Beine mit denen man, besonders im Kaftan, leicht ins Stolpern kommen kann. Wir beobachten also weiterhin jeden Eurer Schritte und freuen uns über jeden weiteren Stolperer – und das ist die Wahrheit!

Alarmstufe rot bei Rumpelstilzchen

„Hier ist wirklich Alarmstufe Rot“. Zu lesen ist dieser Satz in einer internen Mail, verfasst von Mitgliedern der Gruppe um den radikalen Salafisten-Prediger Pierre Vogel.
In den vergangenen Tagen gab es gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Salafisten und Kurden, deren Volksangehörige derzeit am meisten unter dem IS-Terror zu leiden haben. In den deutschen Salafisten-Moscheen in Hamburg, Berlin, Köln, Mönchengladbach und Bremen, aber auch in Leipzig und Erfurt geht daher Angst um: Kommt es zu organisierten Überfällen auf ihre Gotteshäuser oder Gebetsräume?

Die Gefahr wird in der Vogel-Gruppe als durchaus real eingeschätzt. So ist in einer vertraulichen Mail, die MDR THÜRINGEN vorliegt, zu lesen: „Wir bekommen derzeit viele Morddrohungen“. Nach Einschätzung der Aktivisten bestehe dabei die größte Gefahr für ihren Anführer, den Kölner Ex-Boxer Pierre Vogel alias Abu Hamza.Um ihn zu schützen, sei Geld nötig. Konkret gehe es um 20.000 Euro, heißt es in der internen Mail. (Quelle mdr.de)

„Liebe Schwester, lieber Bruder im Islam,

diese Nachricht ist allein für deine Augen bestimmt und soll nicht veröffentlicht werden.
Derzeit bekommen wir sehr viele Morddrohungen und die Stimmung in Deutschland wird durch die Medien und Behörden dermaßen aufgeheizt, so dass wir von einer derzeitigen realen Gefahrensituation ausgehen die gegen uns gerichtet ist.
Man hat in den letzten 10 Jahren unsere Dawah Arbeit mit vielen Mitteln zu verhindern versucht um den Eroberungsfeldzug der Herzen zu stoppen, aber trotz deren massiven Gegenwähr nehmen immer noch viele Menschen den Islam an.ALLAHU AKBAR!
Da die Behörden nichtmehr weiter wissen und keine legalen Mittel haben um diese Arbeit zu stoppen, haben sie angefangen die Muslime gegeneinander aufzuhetzen. Der Krieg in Syrien und Irak wird dazu benutzt um die aktiven Muslime die in der Dawah tätig sind und als Salafisten betitelt werden, mit bestimmten abscheulichen Taten in Verbindung gebracht, die durch einige Leute vor Ort begangen wurden.
Wir gehen nicht davon aus, dass diese Taten von Muslimen begangen werden, sondern das hinter dieser ganzen Aktion der Geheimdienst steckt. Aber in jedem Fall distanzieren wir uns von Vergewaltigungen und Kaltblütigen Mord an Menschen egal welcher Nationalität oder Religionsangehörigkeit.
Nun möchte ich dich um Hilfe bitten damit wir ein kleines Stückchen mehr Sicherheit haben und nicht von irgendwelchen Gruppen überracht werden die uns Zuhause besuchen kommen. Wir wollen einfach nur alle möglichen legalen Mittel nutzen um uns auf einen Angriff vorzubereiten.
Bewaffnen dürfen wir uns in Deutschland nicht, auch nicht um uns zu schützen. Vielleicht kannst du die Lage nicht so gut einschätzen wie wir, aber du sollst wissen, dass wir hier wirklich Alarmstufe Rot haben und nun deine Hilfe brauchenum unser Zuhause etwas sicherer zu machen.
Welche Gruppen wurden von den Geheimdiensten aktiviert:
– Schiiten
– Aleviten
– Jesiiden
– Hooligans
– Naziszene
– Rechtspopulistische Gruppen
– Die Linke Szene (Unglaublich)
– Unsere Kurdischen Geschwister
– PKK
– Und nicht zu vergessen sind unsere Mitmenschen die täglich von den Medien manipuliert werden und die Muslime mit Bart als Gefahr sehen und sie mittlerweile sogar hassen. Sicherlich ist auch jemand dabei der die Sache selbst in die Handnehmen möchte um aufzuräumen. Danngibt es noch die bescheuerte Sekte von diesem Khan und seine Doofen Anhänger Nagie die uns bereits angegriffen haben und uns etwas anhängen wollten.
Bitte nimm diese Angelegenheit ernst und unterstütze uns. Aus taktischen Gründen möchte ich hier nicht genau auf die Sicherheitsmaßnahmen eingehen und hoffe auf euer Vertrauen.
Wir brauchen für die Sicherheit unseres Bruders eine Summe in Höhe von 20.000 Euro
Ich hoffe auf deine Unterstützung, schick mir jetzt sofort eine Email mit dem Betreff:“Schutz“ damit der Satan dich nicht davon abhält dich morgen zu melden.
Barak Allahu fiekum
Pierre Vogel-Team“

(Quelle Facebook, Mail vom 13.10.2014)

Natürlich stecken hinter den Angriffen auf „die Muslime“ wenn nicht die Juden oder die USA, dann ganz sicher der GEHEIMDIENST mit Hilfe der Medien. Wenn es nicht so lächerlich wäre, was da die salafistische Runde macht, müsste man sich Sorgen machen- aber HALT! Ich denke, wir müssen uns Sorgen machen, denn allein auf der Facebookseite der „wahren Religion“ erreicht die Gehirnwäsche von Vogel und Konsorten inzwischen mehr als 72.000 User. Dagegen nimmt sich die von den Sicherheitsdiensten genannte Zahl sehr niedlich aus:
„Das salafistische Personenpotenzial in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht und liegt derzeit bei mehr als 6.000 Personen.“
Nun werden natürlich nicht alle User, die die Seiten der Salafisten „liken“, zu potenziellen Terroristen, jedoch hüllt steter Tropfen aus dem salafistischen Fass auch den Stein, bzw. weicht das Hirn auf und es genügt allein zu wissen, dass weit mehr als die genannten 6.000 Personen auf dem Weg sind, sich gedanklich immer weiter von unserer freiheitlichen Demokratie zu verabschieden – wann sie es dann auch mit ihrem Verhalten unterstreichen ist nur noch eine Frage der Zeit.

Dennoch verzeichnen wir einen positiven Trend, wenn man es denn als positiv ansehen möchte :  mit jedem Tag rücken die Salafisten mehr in den öffentlichen Fokus und so hat sich sogar bereits der Kinderkanal (logo) des ZDF dieses Themas angenommen. Ein erster wichtiger Schritt zur Prävention und wir hoffen, es bleibt nicht bei dieser einen Sendung, denn wir wollen noch recht häufig erleben, wie man auf des Vogels Seiten zum Rumpelstilzchen wird:

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Nein, wir schwärzen keine Namen, denn wer öffentlich schreibt, der muss auch dazu stehen, selbst wenn es peinlich oder gar strafbar wird.

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Der real existierende Konvertit – Porträt einer mehrfachen Wandlung

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Auf den ersten Blick ist Axel Mylius ein Berliner wie viele Tausende andere: Nicht auf den Mund gefallen, nicht übertrieben höflich und groß geworden unweit der Frontlinie zwischen Ost und West. Der 52-Jährige wuchs im Ostteil der Stadt auf, richtete sich seine Nische im SED-Staat ein.

Mit der Opposition hatte er nichts zu tun, die DDR erschien ihm das bessere Deutschland zu sein. Dennoch machte Mylius sich auf die Suche, denn er war überzeugt, dass eine sozialistische Gesellschaft nicht nur auf der Basis von Bürokratie gebaut werden könne, sondern dass es auch einen spirituellen Überbau geben müsse.

Die Religion schien ihm der richtige Weg zu sein,Mylius konvertierte in der DDR zum Islam, wanderte nach der Wende durch die islamistische Szene – und stieg schließlich wieder aus. Danach brauchte er noch Jahre, um die radikale Ideologie wieder abzuschütteln. Mittlerweile kann er diese Zeit reflektieren. Er warnt: Die Fundamentalisten machten aus jungen Konvertiten „geistige Zombies“.Was junge Leute heute an radikalen Islamisten fasziniert, das kann Mylius gut nachvollziehen: Eine geschlossene Ideologie, eine Kampfgemeinschaft – und einfache Antworten auf die vielen komplizierten Fragen des Lebens.

(Quelle tagesschau.de)
Hier weiter zum ganzen Artikel

Axel Mylius blättert im Koran: "Mein Fehler war, Antworten zu erwarten, die es von einer Religion nicht gibt."

Axel Mylius blättert im Koran: „Mein Fehler war, Antworten zu erwarten, die es von einer Religion nicht gibt.“

„Es wird höchste Zeit, dass muslimische Demokraten ihr Gesicht zeigen“

“Auf das Land, das damals meine Eltern mit offenen Armen empfangen hat. Auf das Land, das mir Bildung erlaubte und mir eine Zukunft ohne Angst und Krieg schenkte, das mir die Chance gibt mein Leben zu leben ohne hungern zu müssen. Deutschland vor, spielt, schießt und siegt.” 

Worte eines 26 jährigen Deutsch-Türken bei der WM 2014, so erzählt Cigdem Topak und spricht auf  ihrem Blog offen aus, was so mancher „Biodeutsche“ nicht mehr zu sagen wagt:
„Deutschland fehlt es an Patriotismus. An gesunder Vaterlandsliebe. Wir sollten uns als Bürger eines freien, demokratischen und wohlhabenden Landes bewusst sein und unser Land mit seinen Bürgern zu schätzen wissen. Nur so können wir die Rahmenbedingungen schaffen, in denen ein harmonisches Zusammenleben verschiedener Kulturen, Religionen, Ethnien und Lebensvorstellungen funktioniert.“

Und in der „Welt“ vom 15.10.2014 mahnt sie gar an
Deutsche Muslime, werdet endlich Staatsbürger!
Das Gerede vom europäischen Islam bringt nichts, solange sich Muslime in Deutschland nicht als Bürger dieses Landes begreifen. Sie sollten sich entsprechend benehmen – politisch und gesellschaftlich.“
Was sie beobachtet, ist etwas, was auch wir jeden Tag erleben, wenn wir in den unzähligen Debatten mit Muslimen schier am Verzweifeln sind, denn wie sollen wir Nichtmuslime begreifen, was genau der Islam ist “ Frieden oder Gewalt „, wenn es nicht einmal die Muslime selbst wissen?

„In Deutschland handelt niemand als Christ allein, sondern als Staatsbürger. Muslime sollten also als Bürger dieses Landes auf die Straße gehen und im Koranunterricht, in den Schulen und sogar beim Einkaufen nicht Propaganda für den Islam machen, sondern für die Demokratie werben. Meiner Meinung nach ist dies die größte Schmach des Islam, dass die Muslime in Deutschland dies nicht hinbekommen haben. Sie sind besessen von ihrer Religion. Freiheit und Toleranz? Sind das wirklich Werte für viele?“
Wie wichtig ist denn für die Muslime Demokratie? Oft müssen wir lesen, dass der Koran über allem stehe, dass man sich nicht ausgesucht habe in einer Demokratie zu leben und dass man, wenn man es könnte, die „Scharia in einem richtigen islamischen Land bevorzugen würde“. Man sagt oder schreibt dies, unter Zunutzenahme eines der wichtigsten demokratischen Rechte – dem Recht auf Meinungsfreiheit.
Es wird höchste Zeit, dass muslimische Demokraten ihr Gesicht zeigen
Der Islamische Staat rekrutiert unsere Mitbürger. Junge Menschen, die das Glück haben, in einem wohlhabenden, sicheren und freien Land wie Deutschland zu leben, geben dieses Glück gedankenlos weg und werden Täter und Opfer zugleich im blutigen Kampf für ein menschenfeindliches Wertesystem, in dem Morde, Vergewaltigung und Menschenhandel als gerechtes Mittel gesehen werden, um in den Himmel zu gelangen. Das ist himmelschreiend!“

„Es wird höchste Zeit, dass muslimische Demokraten ihr Gesicht zeigen, nicht nur gegenüber der Mehrheitsgesellschaft, sondern den Muslimen selbst. Dann werden die von Mazyek so abschätzig „Islamkritiker“ Genannten sich auch schützend vor ebenjene Muslime stellen und gemeinsam mit ihnen Courage zeigen.“

zum ganzen Artikel von Cigdem Toprak

Das Grundgesetz sieht anders aus: Islamisten verteilen am Potsdamer Platz in Berlin kostenlos den Koran Foto: picture-alliance / dpa

Das Grundgesetz sieht anders aus: Islamisten verteilen am Potsdamer Platz in Berlin kostenlos den Koran
Foto: picture-alliance / dpa