Alles Scharia oder was?

Vor wenigen Tagen sorgte der verhinderte Feierwehrmann Sven Lau mit einer wahrhaft zündenden Idee für einen kleinen Flächenbrand.

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Die Scharia-Bande, pardon „Scharia-Polizei“ nahm sich des verruchten Wuppertal an um hier endlich und so Allah es gut fände, auch im Rest des Landes endlich islamische Zucht und Ordnung durchzusetzen.
Hier und da waren Stimmen zu hören, es wäre doch nichts Schlechtes, Menschen vom Kiffen oder anderen Drogen abzuhalten und auch die Frauen wären dankbar, wenn der Mann das Geld zukünftig nicht in die Spielhalle brächte, sondern lieber nach Hause. So weit so gut und richtig.
Aber wollen wir wirklich ein paar selbsternannten Moralaposteln etwas in die Hände legen, was zum einen jedermanns persönliche Sache ist und zum anderen  keinem anderen Zweck dient, als (wiedereinmal) junge Menschen, meist Muslime, zu rekrutieren, im günstigsten Fall um sie später mit Koranständen in den Einkaufszonen der Stadt auszusetzen, im ungünstigsten Fall um sie in Syrien der Ummah der IS zuzuführen, so wie Deso Dogg es einfordert?
Nein, das wollen wir nicht und so wurde man staatlicherseits sofort hellhörig und (man glaubt es kaum) auch aktiv, indem man äußerte, man wolle nun aktiv werden (Quelle)

Natürlich gibt es auch Menschen, die meinen, es hätte sich nur um einen „Gag“ gehandelt, und man solle doch nicht so eine Hysterie veranstalten – auch journalisten, wie etwa Till-R. Stoldt der „Welt“ , Georg schrieb bereits  dazu.
Aber es gibt eben auch die Kenner der Szene, die wissen, dass es hier um weit mehr als einen „Lausbubenstreich“ geht, der sich in England zum Beispiel bereits seit einem Jahr etabliert hat.
Vielmehr geht es hier um Provokation mit der Absicht, auszutesten, wie weit man gehen könne, denn bisher bleiben ja auch die unzähligen Koranstände unbehelligt, obwohl jeder inzwischen wissen sollte, dass auch diese keinem anderen Zweck dienen, als junge Menschen zu rekrutieren und damit an Zahl und Einfluss zu gewinnen.

Nun ist ja auch Sven Lau nur ein Konvertitenkasper und gerade frisch aus dem Knast sollte man meinen, er würde sich aufs heimische Sofa verziehen und endlich den Islam so zu leben lernen, wie er in unserer Gesellschaft Akzeptanz finden würde – friedlich. Aber wo wenig Hirn da ist viel Emotion und weil sich doch etwas zuviel aufgewirbelter Staub auf die salafistische Ummah legte, ruderte man fix zurück und meinte, das ganze im Nachhinein als „Satire“ verscherbeln zu können.
Nunja, liebe Salafisten, weder wisst Ihr, was wirkliche Satire ist, noch würde irgendjemand Wert darauf legen, von Euch unterhalten zu werden. Und im Übrigen ist es moralisch verwerflich, Spendengelder (oder Gelder vom Sozialamt) für solcher Art „Scherzartikel“ zu verschleudern.
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Trotzdem diese Satire nun mächtig in die Salafistenhose gegangen ist, möchten wir hier das Wort des Dankes aussprechen!

Dank dafür, dass Ihr einmal mehr für Schlagzeilen gesorgt habt, mit einer Aktion, die offensichtlich dann doch für Unterbrechung einer Behördenletargie gesorgt hat, die Bevölkerung erschreckt hat und wieder einmal beweist, dass man doch auch manchmal besser auf die hören sollte, die seit langem warnen.

Der „Welt“, so sie denn öfter über die Themen rund um den Salafismus hier im Land berichten möchte, legen wir ans Herz, ihren Jorunalisten dringend eine Schulung zu verpassen, das erspart in Zukunft dann hoffentlich weitere peinliche Artikel wie den des Herrn Stoldt.

 

Zum Abschluß noch ein Schmankerl, welches beweist, dass die zündende Idee der Scharia-Polizei durchaus kein Gag war.

https://www.youtube.com/watch?v=THE9JtQ-x-Q&list=UUy27Ee-uKLgdvWac7RIKiGA

Jedoch versäumt man nicht, um Spenden zu betteln:

Veröffentlicht am 06.09.2014
SPENDE BITTE HIER: …gofundme.com/9jjjdo,Facebook.com/pages/Darularqam…, das-Gebet-im-islam.de

Was der Gele(e)hrte aus Holland ihm geraten hat ?

hier einige Auszüge :

[09.09.2014, 15:36] Princess : Wa ´alaikum essalam wa rahmatu llah wa barakatuh
Ich rate diesen Brüdern sich von diesen Taten fernzuhalten. Denn dies würde zum Zusammenstoß mit den örtlichen Behörden führen und man hat nichts davon, außer dass man die Türen für die Schäden und den Nachteil für die Muslime öffnet. Es würde sogar Plagen, Beleidigungen und Demütigungen mit sich bringen, was ihre Geduld übertrifft, wie es mit den Geschwistern in Belgien geschah. Die Geschichte ist bekannt. Dieses führt außerdem dazu, dass die Behörden strenger werden hinsichtlich des Verhaltens zu den Moscheebesuchern und des Drucks auf die Gelehrten und Prediger. Wenn so eine Tat in einem islamischen Land geschehen würde, dann würde es das Staatsoberhaupt sogar als eine Herausforderung und als einen Protest gegen seine Behörden sehen. Die Mindeststrafe dafür würde die Verhaftung, Beleidigung und das Gefängnis sein. Ich rate den Brüdern, dass sie mit der Verbreitung des Wissens, der Beratung zum Guten und der Erinnerung des Guten fortfahren und sich damit begnügen, den Schaden zu verändern oder sogar zu beseitigen, ohne dass es zu Schäden führt, die dem Schaden gleichen, die sie beseitigt haben, oder sogar zu größeren Schäden führen.
Bla,bla,bla
…. Und Allah ist der Rechtleiter, der denjenigen zum rechten Wege leitet, wen er will.

catsSchaikh Ahmad Salam
[09.09.2014, 15:36] Princess : Mit dieser Fatwas möchte ich keinen Bruder oder Schwester beschuldigen sondern vielmehr ist das mein schöner Rat und Ermahnung an alle die ohne Wissen aber viel mit Emotionen handeln. Hört bitte auf und kommt zum Vernunft
[09.09.2014, 15:36] Princess : As-Salamu alaikum wa Rahmatullahi wa Barakatuhu,

 

 

 

Früher gab es für ungehöriges Verhalten mindestens eine Stunde nachsitzen. Aber ich denke, wenn man, statt den Traum des Feuerwehrmannes leben zu dürfen, in schlabbrigen Hosen und auf Socken durch die Stadt wandeln muss, noch dazu verunstaltet vom einem Paradies der Läuse unter der Nase, dann ist man schon gestraft genug….

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