Ich schäme mich, Deutscher zu sein!

Neben unserem Hauptthema, dem Salafismus, ist es unabdingbar, dass wir uns auch anderen  aktuellen Themen zuwenden, vor allem, wenn es auch hier um eine besondere Form des Extremismus geht.
ANTISEMITISMUS auch Judenhass genannt, ist etwas, das immer wieder und auch berechtigterweise mit der Vergangenheit Deutschlands in Verbindung gebracht wird.
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„Moderne“ Antisemiten betrachteten Juden pseudowissenschaftlich als geschlossene Abstammungseinheit mit erblichen negativen Eigenschaften, die diese daher durch keine Assimilation, weder christliche Taufe noch „bürgerliche Verbesserung“, ablegen könnten. In Form einer Verschwörungstheorie behaupteten sie einen übergroßen Einfluss der jüdischen Minderheit auf die Gesellschaft und machten sie für eine Vielzahl tatsächlich oder vermeintlich negativer Entwicklungen in Staat, Wirtschaft und Kultur verantwortlich. “

Vielleicht geht es Ihnen wie mir und auch Sie können nicht nachvollziehen, wie genau sich dieser Hass begründet und warum er bis in die heutige Zeit fortbesteht – machen Juden doch gerade 0,2 % der Weltbevölkerung aus (Muslime ca. 20%)  und statt einer Bedrohung sollte man sie allein anhand ihrer zahlreich erworbenen Nobelpreise auf verschiedensten Gebieten als eine Bereicherung für alle empfinden.
Ist es also „nur“ der Konflikt um einen Gebietsanspruch, der Jahrzehnte anhaltenden Konflikte, verursacht durch eine wenig friedliche  muslimische Welt die das kleine Land Israel umgibt, oder steckt vielmehr eine irrationale Angst, ein generationsübergreifender eingeimpfter Hass dahinter, der nicht mehr hinterfragt?

Gerade im derzeitigen Konflikt sind Vorurteile und Vorverurteilungen spürbar. Sieger oder Sympathieträger ist ganz offenbar der, der die meisten Toten präsentiert, die grausigsten Bilder, gern auch „gephotoshopt“ oder von ganz anderen Schauplätzen „entliehen“. Nicht nur bei Todenhöfer, auch bei antisemitischen Veranstaltungen mit dem Motto “ Free Palästina“ werden Kinder zu Propagandazwecken missbraucht, rühren sie ja die Herzen weit mehr als sachliche Berichterstattung.

Die öffentliche Wahrnehmung dessen, was sich inzwischen vor unser aller Augen abspielt, ist verschwommen, linkslastig verschönt und fern von jeder Objektivität.
Jedoch werden inzwischen Grenzen überschritten und das in einem Maß, dass man sich an Diavorträge über das dritte Reich  erinnert fühlt:

„Jude, Jude, feiges Schwein“

Seit der Nazizeit sind nicht mehr so offen antisemitische Parolen gegrölt worden wie bei den jüngsten arabischen Demos wegen des Gaza-Konflikts. Nicht nur Tausende Berliner und Touristen hörten am Donnerstag das unsägliche Gebrülle auf dem Kurfürstendamm, auch Hunderte Polizisten. Und keiner unternahm etwas. Und die Berliner Polizei? Unternahm nichts.
Bei einer NPD-Demo wäre „Jude, Jude, feiges Schwein“ einmal gebrüllt worden, die Polizei wäre sofort eingeschritten. Vor aufgehetzten Arabern kuscht die Polizei, das ist unerträglich. Der AJC sorgt sich um die Sicherheit von Juden – zu Recht. (Quelle)

Der Zentralrat der Exmuslime schreibt :

„Muslime demonstrieren nie für Frauenrechte, nie für Demokratie, nie gegen islamischen Terrorismus. Aber kaum geht es gegen Juden stehen Tausende da und halten Schilder hoch. Hitler wäre stolz.“

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Bei solchen Nachrichten schäme ich mich zutiefst für unser Land, für unsere Politik, für meine Mitmenschen, die schweigend zusehen, aber zu Tausenden auf Fanmeilen pilgern, wenn Deutschland Weltmeister geworden ist.
Ein Weltmeister, der im Spiel den Gegner schlägt, aber den Gegner im eigenen Land gewähren lässt. Ein Weltmeister, dessen politischer Führung es offensichtlich wichtiger ist, einem Endspiel beizuwohnen, als einzuschreiten, wenn hier schon eine Art “ Endsieg“ gefeiert wird, nämlich die Übernahme des Landes durch Extremismus. Ja, Extremist ist nicht nur der, welcher mit einer Waffe das Leben anderer bedroht – es beginnt mit Worten, es beginnt so, wie es schon einmal begonnen hat.

Ich schäme mich in einem Land zu leben, in dem vor Gericht Gebetsräume für Muslime eingeklagt werden können, muslimische Hassprediger auf öffentlichen Plätzen skandieren dürfen, indem immer noch von Multikulti gefaselt wird, obwohl die Gewalttaten sogar innerhalb der muslimischen Gemeinschaft ständig steigen, einem Land, indem man sich von „Flüchtlingen“ erpressen lässt, die mit Messern auf andere losgehen, während sie von unserem Staat versorgt werden……  während jüdische Mitbürger sich fragen müssen, ob sie in unserem Land noch sicher sind.
Ich schäme mich zutiefst heute Deutscher zu sein!

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2 Kommentare zu „Ich schäme mich, Deutscher zu sein!

  1. Genauso geht es mir schon seit Tagen!
    habe mich nie für Deutschlands Vergangenheit geschämt, weil ich damals nicht getan haben kann, es ist schrecklich , dass das passieren konnte und vor allem unverzeihlich und mit nichts zu entschuldigen….
    Aber ich schäme mich für Deutschland heute, denn die Toten können wir nicht zurück ins Leben holen , ABER wir könnten verhindern, dass sich so etwas wiederholt.
    Daher halte ich es für unerträglich, dass diese Hassparolen von der Regierung geduldet werden, gerade in unserem NIE-WIEDER-LAND….
    „Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt“ (Thomas Mann)

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  2. Sie wundern sich? Dabei werden sie nur genauso behandelt wie alle deutschen denen dasselbe passiert. Doch schon allein das anzusprechen ist poltical incorrect.

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