Die Gefahr vor der Tür

Was würden Sie tun, wenn Sie aus dem Fenster schauen und sehen, dass jemand ihren Vorgarten zertrampelt, den Sie seit über 40 Jahren liebevoll pflegen? Oder was würden Sie tun, wenn Sie sehen, wie unschuldige Passanten von einer Horde gewaltbereiter Männer angegriffen werden würde? Würden Sie untätig bleiben?
Ganz sicher nicht, denn solche Dinge widersprechen dem gesunden moralischen Empfinden des Menschen.
Übertragen wir das moralische Empfinden, die einfache Vorstellung von Gut und Böse auf das gesamte Leben, auch das unserer Mitmenschen und der Menschen, die uns vielleicht weniger nah stehen, so ist es zwar noch vorhanden, weicht jedoch bei den meisten Menschen der Angst und gar der Untätigkeit.
Wir weisen immer wieder und vehement darauf hin, dass unsere Gemeinschaft  nur dann erfolgreich miteinander zusammen leben kann, wenn jeder diese Werte vertritt, ob durch eigenes Handeln oder durch Unterstützung der Handelnden , wodurch man selbst auch zum Handelnden wird.  Alles ist erfolgversprechender als Untätigkeit, egal, wie mühsam es einem erscheint.
Und so sehen wir und unsere Unterstützer es auch im Fall des islamistischen Terrors, der sich ganz offensichtlich ausbreitet und kaum aufzuhalten scheint. Wer denkt, es sei ja nur „der Garten des Nachbarn“ und dieser dafür ganz allein verantwortlich, der übersieht, dass es vielleicht beim nächsten Mal den „eigenen Garten“ trifft.
Wieder einmal warnen wir, ebenso wie Ismail Tipi, vor den Gefahren und fordern Taten ein, von der Politik, aber auch von jedem Einzelnen.
islam_will_dominate_world
„Die salafistische Gefahr vor unseren Toren „ beschreibt Tipi dann auch die derzeitige Situation und schreibt weiter:

„Die Puzzleteile fügen sich zusammen und es tritt ein, wovor einige seit Jahren gewarnt hatten und viele davon nichts hören wollten. Auch heutzutage verschließt noch ein großer Teil die Augen vor den Gefahren, die Europa durch radikale Salafisten drohen. Es geht längst nicht mehr nur um Hessen oder Deutschland, inzwischen hat sich die salafistische Gefahr in allen westeuropäischen Gesellschaften breit gemacht und dort ihre Logistik- und Rekrutierungszentren verankert. Das wiederum wird zunehmend eine Gefahr für unsere freiheitliche, demokratische und rechtsstaatliche Grundordnung.

Seit dem Ausbruch des Syrienkonflikts hat sich die Spirale des salafistischen Extremismus immer schneller zu drehen begonnen und es wird deutlich, dass ein Großteil der salafistischen Kampfaktivitäten in Syrien, dem Libanon und dem Irak in Europa entwickelt und vorbereitet wurden….
Ich befürchte, dass wir in Europa erst am Anfang einer enormen Rekrutierungs- und Propagandawelle der Salafisten stehen, die mit jedem Erfolg der barbarischen Kämpfer in Syrien und Irak neue Jugendliche anlockt und ins Verderben zieht.

Deshalb dürfen wir uns, als europäische Politiker, nicht hinter den Floskeln von Multikulti und falsch verstandener Toleranz verstecken und den Salafisten und ihren Kumpanen das Feld überlassen, sondern müssen uns zusammensetzen und eine langfristige Gegenstrategie entwickeln, die auch Länder und Gebiete mit einschließt, die nicht innerhalb Europas oder an dessen Grenze liegen. Je länger wir die Augen vor diesem Problem verschließen, desto schwieriger wird es am Ende eine Lösung zu finden. Es ist ein sicherheitspolitischer Alptraum, der sich momentan an der Grenze zur Türkei entwickelt, immerhin an der Schwelle zu Europa.“ (Quelle)

Wer unseren Blog hier und bei Facebook aufmerksam verfolgt, der weiß, wie oft wir über Rekrutierungen hier im Land geschrieben haben. Der weiß, dass nicht nur an den Ständen der „Lies“-Aktion aktiv für Mitglieder geworben wird, sondern auch bereits an Kindereinrichtungen, Schulen und Universitäten, öffentlichen Plätzen. Der weiß, dass es bereits Drohungen und Angriffe gab, auf Einrichtungen, die dem Weltbild der so genannten Salafisten nicht entsprechen.
Und der weiß auch, dass es immer noch keine Gesetzesgrundlage, oder überhaupt eine angedachte Gesetzesänderung gibt, die dem Treiben der Unterstützer verschiedenster Terrororganisationen ein Ende bereitet, die verhindern, dass öffentliche Auftritte möglich sind, die uns schützen vor der Rückkehr radikalisierter Syrienkämpfer und damit unsere Gesellschaft schützen vor dem Übergriff des Extremismus.

Wir fordern die Politik zum Handeln auf, denn- so Ismail Tipi – und dem schließen wir uns an:

 „Es nur eine Frage der Zeit, bis die Isis über die Türkei auch Europa ins Visier nimmt.“

Islamisten-in-England

Advertisements

4 Kommentare zu „Die Gefahr vor der Tür

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s