Mobilmachung – Demonstration gegen Salafisten-Kundgebung

Aus Anlass des Auftritts von Pierre Vogel in Offenbach wollen wir gemeinsam mit anderen Parteien, Initiativen und Religionsgemeinschaften ein Zeichen setzen, dass intolerante Weltanschauungen in unserer Stadt nichts zu tun haben und rufen deshalb zur Demonstration am Samstag, dem 28.06., ab 14h auf dem Aliceplatz in der Offenbacher Innenstadt auf.
Es ist wichtig zu zeigen, dass der Salafismus nichts mit dem Islam, wie er von der überwältigenden Mehrheit der Muslime gelebt wird, zu tun hat, jedoch die freiheitlich-demokratische Grundordnung unserer Gesellschaft ablehnt und stattdessen ein zutiefst chauvinistisches und rückwärtsgewandtes Weltbild propagiert.

Deshalb gilt: Verbreitet diese Nachricht, erscheint zahlreich und nehmt am besten lärmerzeugende Sachen (z. B. Rasseln oder Pfeifen) mit!

https://www.facebook.com/events/787260147971622/?ref_newsfeed_story_type=regular

Megafon-©-ioannis-kounadeas-Fotolia.com_

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Gülen-Bewegung: Fällt die Maske?

Gastbeitrag von Sigrid Hermann-Marschall

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Die Gülen-Bewegung, in der Eigenbezeichnung auch Hizmet genannt, ist eine sektoide Gruppierung islamischer Ausrichtung. Sie geht auf den türkischen Prediger Fethullah Gülen zurück, dessen meist türkischstämmige Anhänger über viele Länder ein Netzwerk von Einrichtungen aufbauen. Nach außen hin wird Integration und Bildungsbeflissenheit demonstriert. Als wirkliche Ziele erscheinen jedoch die Abtrennung und Ausbildung einer Elite mit Unterwanderungsambitionen und Machtanspruch. Diese Ambitionen werden von einem eigenen Medienkonzern flankiert, der den Namen „World Media Group AG“ trägt.

 
Das Deutsch-Türkische Journal (DTJ) ist die online-Journal-Tochter der World Media Group AG. Neben ein wenig Information aus aller Welt, vor allem aber der Türkei, dient dieses Medium vor allem dazu, Meinung zu machen. Für die Bewegung – und zur Not gegen alle anderen.

Die vorteilhaften Ereignisse, die mit fröhlichen Kindern in bunten Gewändern, die mit naiven oder überrumpelten Honoratioren, die lässt man gerne eindringlich und in voller Pracht vor dem Auge des Lesers erstrahlen. Das gibt so schöne Artikel. Die Dinge jedoch, die ärgerlich sind für die Bewegung, weil Medien nicht auf das Marketing herein fielen, weil nachgefragt und -geforscht wurde. weil man sich nicht zufrieden gab mit dem, was die Gruppierung sehen lassen wollte, lässt man gerne von Kommentatoren abhandeln.
Indirekt wird so transportiert, was man meint oder will, aber natürlich hat das alles offiziell nichts mit der Bewegung zu tun. Wer käme denn auf so etwas. Die Bewegung ist gut und freundlich und wer das nicht glauben will, bekommt erst böse Kommentare und dann ein Grusskärtchen vom Anwalt. Dafür hat man seine Leute, da macht man sich die Finger nicht selber schmutzig.

Kommentatoren transportieren die inoffizielle Haltung

Die Bewegung selber bleibt im Dunklen, da man ungerne in Mikrofone spricht oder Interviews gibt. Da wird dann weggetaucht, vertröstet oder nur gemunkelt. All das ist sehr intransparent und es erweckt den Eindruck, dass man offene Fragen lieber nicht öffentlich beantworten möchte. Statt dessen setzt man auf die hauseigene medienmacht, die das transportieren soll, was genehm ist. Eine besondere Rolle nimmt dabei das DTJ ein, erreicht man damit doch nicht nur die Abonnenten, sondern auch Neugierige und nicht zuletzt den Kritiker und sein Umfeld, ohne dass sich dieser gegen die Darstellungen zur Wehr setzen kann. Eine gewisse strukturelle Zweiteilung ist dort zu beobachten:

Der nackte Kaiser

Manchmal finden sich unter diesen Ergüssen jedoch auch Perlen unerwarteter Selbstentblössungen wie in einem aktuellen Kommentar von Kamuran Sezer. In diesem Kommentar, wie in letzter Zeit häufig eine Kritiker- oder Medienkritik, geht es um einen Beitrag des NDR zu Problemen mit islamistisch verblendeten Schülern in Hamburg.
Wenn dieser Beitrag – auch als Kommentar – beim DTJ genehm ist, lässt dies erahnen, wie man sich und die Mehrheitsgesellschaft sieht.
Sezer meint u.a. unter der bemerkenswerten Überschrift „ARD-Nachtmagazin: Angst der Mehrheit unterdrückt die Meinung der Minderheit“:

„Die angebliche Mär muslimischer Mädchen, die nicht am Sport- und Schwimmunterricht teilnehmen dürfen, die Importbräute, Zwangsheirat und Ehrenmorde, Gewaltbereitschaft unter muslimischen Jungen, die angebliche Deutschenfeindlichen, von der die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder gerne propagierte, die Leitkultur und viele, viele andere Themen und ihre öffentlichen Diskussionen, die letzten Endes dazu gedient haben, die migrantische Community von ihrer deutschen Heimat zu entfremden und Rechtspopulisten eine kostenlose Vorlagen für ihren Aufstieg zu geben.“ 

Kamuran-Sezer-Gelsenkirchen

Kamuran Sezer

All diese Phänomene gibt es also gar nicht, sondern sie sind eine Erfindung der Medien. Da sitzen also lauter Rechte oder deren Sympathisanten herum bei den Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten. Und warum machen die das?

„Zumindest stellt man sich als Mitglied einer Minderheit, die in dieser Reportage zur Zielscheibe gemacht wird, diese Frage.“

Das ist schon ein seltsamer Schulterschluss. Danke, Herr Sezer. Dank auch an das DTJ.

Da gehen Jugendliche ein Mädchen an. Das findet er dem Anschein nach nicht kritikwürdig, ja nicht mal bedenkenswert, sondern sieht im NDR-Beitrag einen „Tiefpunkt medialer Manipulation“. Er solidarisiert sich nicht mit den Opfern, sondern meint einfach, dass es diese nicht gebe, nicht geben könne, dass das alles im Prinzip eine Erfindung ist, um Migranten, er meint jedoch nur Muslime, in ihrem Ansehen allgemein zu schädigen. Hier im Land ist alles erfunden und die bösen Jungs sind erst ISIS und Co. Blöd nur, dass ein erheblicher Teil der Salafisten mit diesen sympathisiert und so einige sich auch direkt auf den Weg machten. Die gibt es dann wohl auch nicht, alles Propaganda.

Die Mehrheit der Minderheit?

Sezer geniert sich auch nicht, sich zum Sprecher der Migranten zu machen:

„Denn sie ist ein weiterer Beleg dafür, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nur in der Lage sind, das Meinungsbild und die Bedürfnisse der deutschen Mehrheitsgesellschaft einseitig wiederzugeben und dafür das Meinungsbild und Bedürfnisse der migrantischen Minderheiten auszublenden.“

(Quelle)


Das „Meinungsbild und die Bedürfnisse der migrantischen Minderheit“? Mit der „migrantischen Minderheit“ können hier allerdings nur die Jungen gemeint sein, die Mädchen und Lehrer mobben, denn deren Verhalten wird im NDR-Beitrag kritisiert. Was unterstellt er anderen Migranten? Was projiziert er auf sie?
Er macht sich – folgt man der Logik seines Beitrages, wenn es die gibt – also dafür stark, dass Jungen an Schulen die selbsternannte Religionspolizei geben dürfen. Oder dass solche Handlungen erfunden sind, erfunden sein müssen wie Zwangsheirat und Ehrenmord. Die Mädchen lügen, die Lehrer lügen, die Medien machen sich absichtsvoll deren Lügen zunutze, um gegen Migranten im Allgemeinen zu hetzen. Migranten sind in seiner Darstellung Menschen, die nicht fehlen können. Wer etwas anderes meint, konkret berichtet, lügt, er spannt den großen Bogen.

 Eigene Parallelwelt

Nein, der Grund für diesen Bericht ist sicher nicht die „Panik vor ISIS“, wie er im Text auch spekuliert. Sondern schlicht, dass es nicht akzeptabel ist, wenn ein Mädchen dazu gedrängt wird, sich „islamisch zu kleiden“, wenn es nicht möchte. Dass es nicht akzeptabel ist, wenn gegen Lehrer ein Mob inszeniert wird. Oder soll es ein beachtenswertes, nicht zu kritisierendes „Bedürfnis einer Minderheit“ sein, Mädchen und Pädagogen unter Druck zu setzen? Er mahnt ernsthaft Meinungsfreiheit an für diese Halbwüchsigen, sieht es als „Unterdrückung“, wenn diese nicht wie gewünscht nötigen dürfen bzw. darüber kritisch berichtet wird? Nötigung im Namen des Islam findet also seine Billigung, da darüber nicht berichtet werden darf?

Bemerkenswert bei dem Ganzen ist also die Linie, die er ziehen will: Im Beitrag des NDR werden Probleme durch Jugendliche, die islamische Regeln durchsetzen wollen, thematisiert. Er fühlt sich anscheinend als Muslim betroffen und versucht aber, die gesamte migrantische Community als Zielobjekt dieser Finstermänner darzustellen. Die hilfesuchenden muslimischen Eltern (!) werden auch mal en passant sozusagen exkommuniziert.
Nein, Herr Sezer, sicher werden wenige andere so denken wie sie. Ich glaube auch nicht, dass viele andere Migranten z.B. meinen, „Ehren“morde seien eine Erfindung der Medien. Oder dass sie gemeint sind, wenn es um Probleme geht, die durch religiös-ideologische Verblendung verursacht sind.
Damit sind die wesentlichen Bestandteile einer Verschwörungstheorie beisammen: Die Phantasie eines Lügengespinstes, um Finsteres gegen die eigene Gruppe zu bewirken. Bei Nina Hagen hat das auch mal so angefangen. Aber vielleicht kann man die ja auch noch als Kommentatorin gewinnen, die wird dann in den Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten sicher auch noch wie gewünscht Reptiloiden ausmachen.

Halali!

Fethullah Gülen

Fethullah Gülen

 

Es geht um diesen Beitrag:

http://www.tagesschau.de/inland/mobbing-schule-100.html

Aufgewacht – der Muezzin kommt

Islambeauftragte gibt es offenbar wie Sand am Meer. Wer sie ernennt ist nicht ganz so klar, ob es Allah gar selbst ist, wird er uns nicht verraten, aber eines ist klar – Ihr Auftrag. Nämlich der, den (wahren) Islam auch in die hinterste Ecke eines Landes zu tragen. Und dazu gibt es, wie wir wissen, verschiedenste Methoden – kuriose, gefährliche, gewalttätige aber auch völlig blödsinnige, wie eine Petition, zu der ich kürzlich folgenden Text in meinem Newsletterverteiler fand.

„Betreff: Petition in Zeichnung
Meine lieben Geschwister im Islam! Allah, unser Schöpfer, weiss was für uns Menschen das Beste ist. Er prüft uns Muslime alle tagtäglich. Und Er leitet recht, wen Er rechtleiten will.
Als mir damals Allah die Wege zum Islam geöffnet und mich rechtgeleitet hat, wusste ich noch nicht welche positiven Ereignisse darauf folgen werden. Früher wurde ich in die Irre geführt vom Shaytan. Er flüsterte mir Dinge ins Ohr die letzten Endes nur mich selbst geschädigt haben. Heute werde ich beschützt von Allah Subhanahu wa ta’ala. – Alhamdulillah.
Allah leitet recht, wen Er rechtleiten will! Viele Kuffars lehnen Allah ab und vergessen dabei, dass z.B. Jesus nur ein Prophet war und folgen den Irrlehren der Kuffars. Sie vergessen, dass es Allah war, der Sie erschaffen hat. Und wie kann man seinen Schöpfer leugnen, der einen erschaffen hat? Der einem die Augen zum Sehen, die Nase zum Riechen, den Mund zum Sprechen, die Hände zum Arbeiten, die Füße zum Gehen und den Kopf zum Denken geschenkt hat!
Es gibt Kuffars, die haben zwar einen Kopf aber zugegeben: Eingesetzt wird der bei den Islamhassern äusserst selten. Und wenn er mal eingesetzt wird, dann meistens nur um seinen eigenen Schöpfer zu leugnen.
Die Folgen dieser Irrlehren der Kuffars sind verheerend. Angefangen von geistiger Armut bis hin zu Drogenabhängigkeit schaffen Kuffars den idealen Nährboden hier auf dieser Dunya, um am jüngsten Tag für alle Ewigkeiten in der Hölle verdammt zu sein!
Ich, als Islambeauftragter wünsche allen meinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in der Bundesrepublik Deutschland von ganzem Herzen nur das Allerbeste!
Meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger der Bundesrepublik Deutschland: Diese Petition hat gezeigt, in welche Richtung Deutschland gehen wird. Der Islam ist längst mehr als nur ein Teil Deutschlands. Deutschland braucht den ganzen Teil der Muslime, mit Allem was gläubige Muslime auszeichnet. Zu diesem ganzen Teil gehört nicht nur die berufliche Qualifikation, auf die Muslime hier in der BRD reduziert werden.
Es gehören vielmehr zu diesem ganzen Teil auch die 5 Säulen des Islam. Denn auf diesen 5 Säulen ist der Islam aufgebaut. Der Muezzinruf ist dabei selbstverständlich.
In diesem Sinne!
Möge Allah diesen fehlenden Teil in der Bundesrepublik Deutschland vervollständigen und uns Muslimen den Gebetsruf bundesweit ermöglichen. – Amin -!
Herzlichst, Euer Bruder im Islam Alexander Neß – Islambeauftragter

Bei dieser Petition handelt es sich um die Forderung nach Einführung des bundesweiten Muezzinrufes und dies wurde wie folgt begründet:

  • weil Integration verschiedener Kulturen zu einer offenen Demokratie gehört
  • weil wir Respekt vor den verschiedenen Religionen haben müssen
  • weil Deutschland ein Einwanderungsland ist
  • weil wir hier in der Bundesrepublik Deutschland inzwischen geschätzt ca. über 5 Millionen Muslime haben…
    Geht es nach der Vorstellung des Petitionserstellers, so möchte er seine Initiative ab Januar 2015 umgesetzt sehen, die beinhaltet , in der Bundesrepublik Deutschland fest installierte Muezzin-Lautsprecheranlagen ab 500 Muslime pro Stadtteil anzubringen…

Wenden wir uns nun der Person zu, die diese Petition erstellt hat, so wird schnell klar, aus welcher Ecke der Wind weht.
Auf seiner schlecht gemachten Internetpräsenz stellt sich uns ein Alexander Neß mit folgenden Worten vor:

„Ich bin in der Bundesrepublik Deutschland geboren
Ich bin römisch-katholisch aufgewachsen
Erstmals in Kontakt mit dem Islam kam ich im Jahre 2001-
Am 10.08.2012 konvertierte ich dann,- Alhamdulillah- bei Ibrahim al Almani – Muslime Aktiv e.V. in Münster& Pierre Vogel zum sunnitischen Islam- Alhamdulillah!

Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit dem Islam und richte mein Leben nach Koran und Sunna.“

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Ibrahim al Almani sollte Ihnen übrigens bekannt sein, denn wir berichteten mehrfach über ihn (hier und hier)
Natürlich bietet die Webseite des „Islambeauftragten“ neben den Kontaktdaten auch Hinweise, wie man eine schnellstmögliche Konvertierung vornehmen kann, im Zeitalter der Technik sogar online.
Offenbar ist das Erstellen eines professionellen Internetauftritts nebst Foto nicht das einzige Defizit des „Islambeauftragten“ , aber das sind wir bei Vogels Gefolgschaft ja kaum anders gewohnt. Und ganz sicher ist diese Petition nicht der einzige hirnlose Antrag mit der sich ein Petitionsausschuss herumschlagen muss, falls sie diesen je erreichen sollte.
Auch mit Zahlen und Zusammenhängen hat es der Islambeauftragte nicht so, denn selbst, wenn wir ihm die geschätzten 5 Millionen zubilligen, so sind dies lediglich Menschen, die aus muslimisch geprägten Ländern stammen und wie wir wissen, sind es gerade da nicht wenige Christen und Exmuslime, die sich auf den Weg nach Deutschland gemacht haben und andere, die sich nicht mit der Gesinnung eines deutschen „Islambeauftragten“ identifizieren.
Die wenigsten werden in Herrn Neuss ihren Beauftragten sehen (wollen) und dafür kann man nur dankbar sein – wissen wir ja, dass es nicht allein der Ruf des Muezzin ist, den diese „Muslime“ (die wir so gern Salafisten oder Trachtenmoslems nennen) in Deutschland etablieren wollen.

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(Quellen u.a. Badische Zeitung, taz )

Todenhöfer und der “ Jihadisten-Präsident“

Den meisten ist Jürgen Todenhöfer ganz sicher bekannt. Den einen als „Bestseller-Autor“ von Bücher wie                      “ Warum tötst Du Zaid“, oder „Du sollst nicht töten: Mein Traum vom Frieden“                                                 Den anderen als der ewige Zahlenjongleur mit dem Hang zu Realitätsverlust. Aber allen als personifizierte Verkörperung einer Friedensvision.

Unstrittig, dass wir alle einen weltweiten Frieden befürworten, jedoch auch wissen, dass dieser nicht allein durch das Verbot von Waffenexporten erreicht werden kann.

Und so greift J.T. auch sowohl in öffentlichen Medien, als auch auf seiner Facebook-Seite jeden an, der ihm nicht folgen kann. Nachfragende, die Zweifel an seinen gern aufgeführten Zahlen haben, oder seine Eindrücke von Kriegsschauplätzen für recht einseitig halten, werden dann auch kurzerhand blockiert und ihre Einwürfe gelöscht.
Natürlich macht das Herr Todenhöfer nicht selbst, dazu hat er ja bei seinem täglichen Einsatz für den Weltfrieden gar keine Zeit – nein, Betreuer und damit Zensor der Facebookseite ist sein Sohn Frederic.
Ob dieser dafür qualifiziert ist, ließe sich angesichts der Kommentarbereiche bezweifeln, es sei denn…aber dazu kommen wir ein anderes Mal. (hier der Beitrag )
Schaut man sich die Seite an, so fällt auf, dass sich nicht wenige der unzensierten Kommentatoren im Dunstkreis der Salafisten bewegen, dazu noch einige ewig vernebelte Gutmenschsprechler, jedoch kann man die unter den Fans der Seite zahlenmäßig vernachlässigen. Ja, Todenhöfers Selbstbeweihräucherungsschrein ist angefüllt mit Muslimen, was verständlich ist, predigt J.T. ja den Psalm des ewig bösen und schuldigen Westens und der wahrhaftigen Friedlichkeit des Islam, undifferenziert und Wirklichkeitsfern.
Also im Grunde genau das, was der Vogelsche Vorbeter verbreitet und es zieht genau die Muslime in ihren Bann, deren Weltfrieden sich hauptsächlich und in erster Line den islamisch dominierten Ländern erstreckt, die Profile mit mutigen ISIS-Kämpfern und bewaffneten Kindern ihr eigen nennen- auf dass sich der Islam verbreite und dem bösen Westen, samt schäbigen Kufar der Garaus gemacht werden möge- mit Allahs Hilfe.
Das allein sollte einigen unvoreingenommenen Besuchern der Seite schon als merkwürdiger Umstand erscheinen.
Wahrscheinlich schreibt J.T auch bereits an einem neuen Buch, denn einer seiner letzten Posts lautet “ Warum tötest Du Kinder, Barak Obama“, doch im Gegensatz zu Said, der nur deshalb tötete, weil der Westen ja an allem schuld ist, nutzt er den reißerischen Titel für die Bestätigung seiner Thesen und scheut sich auch nicht davor, reißerisch ein Titelbild zu veröffentlichen, auf dem einem Kind der halbe Kopf fehlt.
Man weiß nicht, wer von wem sich diese Methode der Publikation abgeschaut hat, jedoch ist die ganz nach Manier der islamischen Extremistenseiten.
Kommentare, wie „Das Foto sagt alles ūber den Imperialistischen Aggressoren und Kolonialismus. “ oder „Ouallah usa macht alle kampf ohne waffen afghanistan fickt euch fette esel“ sind dann auch Balsam für Todenhöfers Seele, liest er ja hier offenbar eindeutig den Wunsch nach Weltfrieden heraus.
Dass ungebremster Beifall leicht zu Größenwahn führen kann, zeigt nun die kürzlich erfolgte Entgleisung, die übrigens, trotz angedrohter Konsequenz, bis heute nicht entfernt wurde:
Liebe Freunde, was haben wir bloß getan, um einen solchen „Jihadisten“ als Präsidenten zu bekommen? Der wie ein Irrer alle paar Monate dafür wirbt, dass sich Deutschland endlich wieder an Kriegen beteiligt.
Sagt ihm keiner, dass unsere Verfassung Kriege nur zur Verteidigung erlaubt? Dass jede „humanitäre“ Intervention auch Frauen und Kinder tötet? Dass unser Land für die nächsten Jahrtausende genug Kriege geführt hat? Ein Bundespräsident als Sprachrohr der Rüstungsindustrie -beschämend!“ (Quelle)
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Nun geht es hier weniger um die Rüstungsindustrie und darum, dass auch wir die zunehmenden Waffenexporte gerade in solche Länder besonders kritisch sehen, sondern es geht um den verbalen und bildlichen Angriff auf das höchste Staatsoberhaupt – von dem man persönlich halten kann, was man mag.
Wer die mehrheitlich weniger friedfertigen , dafür aber politisch und auch sonst weniger gebildeten Anhänger Vogels, die diese Seite frequentieren mit „Liebe Freunde“ oder „Meine Freunde“ betitelt, der hat offensichtlich Probleme mit seiner Wahrnehmung und Selbstreflektion.
Umso mehr, wenn man weiß, dass Todenhöfer in den 1980er Jahren zur so genannten „Stahlhelmfraktion“ des rechten Flügels der CDU zählte und einer der bekanntesten deutschen Unterstützer der von den USA geförderten Mudschahidin und deren Guerillakrieg gegen die sowjetische Besetzung Afghanistans war.
Und so ist es zumindest erfreulich, dass die Politik nicht zögert und befindet, dass ein weiterer Verbleib in der CDU nicht erwünscht ist und man drückt aus, was uns schon lange aufgefallen ist:
„Er gefällt sich in rhetorischen Figuren und in einer überheblichen Kritiksucht, ohne Fakten zu kennen. Er sollte deshalb Konsequenzen ziehen und endlich aus der CDU austreten“, sagte Kiesewetter (Obmann für Außenpolitik in der Unions-Bundestagsfraktion)
„Todenhöfer habe „jegliche Bodenhaftung und jeden Realitätsbezug“ verloren, seine Äußerungen seien „arrogant und herablassend“
(Quelle)

 

Ob dies Herrn Todenhöfer auf seinem medialen Feldzug für den Weltfrieden behindern oder beeindrucken, steht zu bezweifeln. Vielmehr wird man nun einen politischen Märtyrer schaffen, der sich der ungeballten Untertützung aus einem Lager sicher sein kann, dem, wie wir Anfangs schon erwähnten, der Weltfrieden am Allerwertesten vorbei geht.
Ob diese dann jedoch bereit sind , seine kommenden Bücher zu kaufen oder gar zu lesen, halten wir für unwahrscheinlich.

Wir sind gespannt, wie sich die „Affäre Todenhöfer“ nun weiter entspinnt, und verabschieden uns mit dem Wunsch

„Warum hältst Du nicht endlich den Mund, Jürgen!“
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Staat gegen Terror…..oder wer zieht ins Halbfinale

Auch wenn bei den meisten derzeit die WM im Fokus steht, sollte man nicht vergessen, dass jenseits von Spiel,Spaß und Korruption der Terror weitergeht.
Während der eine Fußball-Grill-Partys feiert, finden die Grillfeste der Trachtenmuslime (die wir gern Salafisten nennen) in öffentlichen Parks statt. Doch statt dort dem Fußballsport zu frönen, nutzt man die eingeräumte Freiheit eher, um mit den Brüdern und Schwestern geifernden Predigern zuzuhören, die natürlich alles andere als Frieden predigen. Die Ergebnisse solcher Predigten reichten bisher stets von Konvertierungen über geschürten Hass mit anschließender Ausreise in den syrischen Djihad. Ja und natürlich wurden reichlich Spenden gefordert und wohl auch eingenommen, um die tapferen Mujahedin im Kampf zu unterstützen.
Das alles unter den Augen der Öffentlichkeit, sowie der Behörden und der Politik.

Wer von den „tapferen“ Kämpfern eine Pause in der Zivilisation braucht, falls er nicht inzwischen schon zum Opfer geworden ist, der legt auch gern mal kurz einen Heimaturlaub ein (schließlich müssen Handy und Laptop geladen werden, der BMW ggf. umgeparkt und ein zünftiges Essen zwischendurch ist auch nicht zu verachten)
So geschehen bereits bei deutschen „Syrienkämpfern“, die fortan unter dem persönlichen „Schutz“ des Verfassungsschutzes stehen.
Dass diese Kämpfer an der Seite von ISIS stehen und die von der Ummah gesammelten Gelder somit auch der Unterstützung des Terrors dienen, wird in den Medien, wenn überhaupt, gern nur am Rande erwähnt (Untersuchungen laufen)
Solange  Deutsche in Syrien kämpfen, können sie zumindest hierzulande keinen Schaden anrichten. Doch der Verfassungsschutz warnt: Ein Dutzend der bis jetzt Zurückgekehrten ist unberechenbar. Auch arabische Staaten erkennen langsam die Gefahr.“ (Quelle)

titelt denn auch n-tv und vergisst dabei, dass der Schaden außerhalb Deutschlands auch auf die Untätigkeit und das Unvermögen Deutschlands zurückzuführen ist.
Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sieht die Gefahr von Anschlägen sogenannter „Dschihad-Touristen“, die aus dem Syrienkrieg nach Deutschland zurückkehren. Dem Verfassungsschutz lägen Informationen zu etwa einem Dutzend Islamisten vor, die „radikalisiert und kampferprobt“ aus Syrien zurückgekommen seien.

Da fragt sich doch der Otto-Normal-Antiislamist, wieso einerseits vor Gefahr gewarnt wird, man aber andererseits offenbar nicht in der Lage ist, der Anbahnung der Gefahr bereits den Nährboden zu entziehen. Ob an Schulen, Universitäten oder eben unter freiem Himmel bietet man genau denen die Plattform, den Samen für Terror zu legen, vor denen man warne möchte, weitestgehend unbeobachtet und unerkannt von der Mehrheitsgesellschaft und ungehindert von der Politik.

Schlagzeilen wie
„Bundespolizei geht „dicker Fisch“ ins Netz“ (Quelle)
können nicht darüber hinwegtäuschen, dass solche „dicken“ Fische einem Schwarm vorausschwimmen, der unweigerlich auch eintrifft, meist mit der Absicht hier zu laichen.
Der „dicke“ Fisch wurde unter anderem mit internationalem Haftbefehl gesucht, und unter „Terrorverdacht“ nun in Deutschland festgenommen.
Das Wort „Terrorverdacht“ treibt mir persönlich inzwischen die Tränen in die Augen und ich weiß nicht, ist es vor Lachen oder vor Gram, denn was solch ein Verdacht oft wert ist, hat sich kürzlich im Fall des Sven Lau heraus gestellt.
Solche Meldungen mögen reißerisch sein, der Sachverhalt jedoch nur das, was man einen Tropfen auf den heißen Stein nennt. Denn so, wie man offensichtlich kaum die wirklichen Zahlen der Salafisten in DE benennen kann, und auch nicht die der gewaltbereiten, so weiß man demzufolge auch nicht, wer noch geht und wer zurück kehrt und schon gar nicht, in welcher Absicht.
So schnitze ich denn wieder eine Kerbe in die Eiche vor meinem Haus , muss ich ja kaum befürchten, dass der Baum wirklichen Schaden nimmt.

Einen schönen und friedlichen Wochenbeginn

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Die Gefahr vor der Tür

Was würden Sie tun, wenn Sie aus dem Fenster schauen und sehen, dass jemand ihren Vorgarten zertrampelt, den Sie seit über 40 Jahren liebevoll pflegen? Oder was würden Sie tun, wenn Sie sehen, wie unschuldige Passanten von einer Horde gewaltbereiter Männer angegriffen werden würde? Würden Sie untätig bleiben?
Ganz sicher nicht, denn solche Dinge widersprechen dem gesunden moralischen Empfinden des Menschen.
Übertragen wir das moralische Empfinden, die einfache Vorstellung von Gut und Böse auf das gesamte Leben, auch das unserer Mitmenschen und der Menschen, die uns vielleicht weniger nah stehen, so ist es zwar noch vorhanden, weicht jedoch bei den meisten Menschen der Angst und gar der Untätigkeit.
Wir weisen immer wieder und vehement darauf hin, dass unsere Gemeinschaft  nur dann erfolgreich miteinander zusammen leben kann, wenn jeder diese Werte vertritt, ob durch eigenes Handeln oder durch Unterstützung der Handelnden , wodurch man selbst auch zum Handelnden wird.  Alles ist erfolgversprechender als Untätigkeit, egal, wie mühsam es einem erscheint.
Und so sehen wir und unsere Unterstützer es auch im Fall des islamistischen Terrors, der sich ganz offensichtlich ausbreitet und kaum aufzuhalten scheint. Wer denkt, es sei ja nur „der Garten des Nachbarn“ und dieser dafür ganz allein verantwortlich, der übersieht, dass es vielleicht beim nächsten Mal den „eigenen Garten“ trifft.
Wieder einmal warnen wir, ebenso wie Ismail Tipi, vor den Gefahren und fordern Taten ein, von der Politik, aber auch von jedem Einzelnen.
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„Die salafistische Gefahr vor unseren Toren „ beschreibt Tipi dann auch die derzeitige Situation und schreibt weiter:

„Die Puzzleteile fügen sich zusammen und es tritt ein, wovor einige seit Jahren gewarnt hatten und viele davon nichts hören wollten. Auch heutzutage verschließt noch ein großer Teil die Augen vor den Gefahren, die Europa durch radikale Salafisten drohen. Es geht längst nicht mehr nur um Hessen oder Deutschland, inzwischen hat sich die salafistische Gefahr in allen westeuropäischen Gesellschaften breit gemacht und dort ihre Logistik- und Rekrutierungszentren verankert. Das wiederum wird zunehmend eine Gefahr für unsere freiheitliche, demokratische und rechtsstaatliche Grundordnung.

Seit dem Ausbruch des Syrienkonflikts hat sich die Spirale des salafistischen Extremismus immer schneller zu drehen begonnen und es wird deutlich, dass ein Großteil der salafistischen Kampfaktivitäten in Syrien, dem Libanon und dem Irak in Europa entwickelt und vorbereitet wurden….
Ich befürchte, dass wir in Europa erst am Anfang einer enormen Rekrutierungs- und Propagandawelle der Salafisten stehen, die mit jedem Erfolg der barbarischen Kämpfer in Syrien und Irak neue Jugendliche anlockt und ins Verderben zieht.

Deshalb dürfen wir uns, als europäische Politiker, nicht hinter den Floskeln von Multikulti und falsch verstandener Toleranz verstecken und den Salafisten und ihren Kumpanen das Feld überlassen, sondern müssen uns zusammensetzen und eine langfristige Gegenstrategie entwickeln, die auch Länder und Gebiete mit einschließt, die nicht innerhalb Europas oder an dessen Grenze liegen. Je länger wir die Augen vor diesem Problem verschließen, desto schwieriger wird es am Ende eine Lösung zu finden. Es ist ein sicherheitspolitischer Alptraum, der sich momentan an der Grenze zur Türkei entwickelt, immerhin an der Schwelle zu Europa.“ (Quelle)

Wer unseren Blog hier und bei Facebook aufmerksam verfolgt, der weiß, wie oft wir über Rekrutierungen hier im Land geschrieben haben. Der weiß, dass nicht nur an den Ständen der „Lies“-Aktion aktiv für Mitglieder geworben wird, sondern auch bereits an Kindereinrichtungen, Schulen und Universitäten, öffentlichen Plätzen. Der weiß, dass es bereits Drohungen und Angriffe gab, auf Einrichtungen, die dem Weltbild der so genannten Salafisten nicht entsprechen.
Und der weiß auch, dass es immer noch keine Gesetzesgrundlage, oder überhaupt eine angedachte Gesetzesänderung gibt, die dem Treiben der Unterstützer verschiedenster Terrororganisationen ein Ende bereitet, die verhindern, dass öffentliche Auftritte möglich sind, die uns schützen vor der Rückkehr radikalisierter Syrienkämpfer und damit unsere Gesellschaft schützen vor dem Übergriff des Extremismus.

Wir fordern die Politik zum Handeln auf, denn- so Ismail Tipi – und dem schließen wir uns an:

 „Es nur eine Frage der Zeit, bis die Isis über die Türkei auch Europa ins Visier nimmt.“

Islamisten-in-England

Wenn Kritik auf taube Ohren stößt

Wir erinnern uns an Interviews mit Hamed Abdel-Samad, nachdem sein Buch „Der islamische Faschismus“ erschienen war.

Die Süddeutsche Zeitung warf ihm vor:
„Entweder kennt er die Fakten nicht oder er unterschlägt sie: In einem geschichtsverzerrenden Pamphlet stempelt der deutsch-ägyptische Autor Hamed Abdel-Samad die Muslimbrüdern als Faschisten ab. Dabei zeichnete er früher selbst ein ganz anderes Bild der islamistischen Bewegung.“
Das ist, angesichts der Biografie Hamed  Abdel- Samads  schon ziemlich dreist.
(Quelle)
Auch Akif Pirncci äußert sich in seinem Buch „Deutschland von Sinnen“ gesellschaftskritisch, wenn auch auf andere, sarkastische und überspitzende Art und erntete ebenso vernichtende Kritik, ja Verriss als Krawallautor
„Das Buch sei „pure Menschenverachtung“. Auch in anderen großen Blättern, dem Spiegel, der FAZ, dem Tagesspiegel, waren die Rezensenten entsetzt über das Krawallwerk eines Autors, der in vulgärem Stil vor allem gegen (muslimische) Einwanderer, aber auch gegen Schwule und emanzipierte Frauen giftet, überhaupt gegen die ganze, verlogene Toleranz-Republik. „, so die Zeit.
(Quelle)

Beide machen sich zum Thema den Umgang mit dem Extremen dieser Gesellschaft, dem „Nichtsehenwollen“, der „Übertolleranz“ gegenüber denen die für Intoleranz stehen, verfehlter Integrationspolitik und (das ist unser Thema) – dem religiös fanatischen Islamismus ab

Das Besondere daran ist, dass beide, Abdel-Samad wie Pirincci, selbst Menschen mit Migrationshintergrund sind. In diesem Fall zieht die gern gezückte Nazikeule nicht und man muss auf andere Mittel zurückgreifen, eben dem medialen Verriss mit anschließendem Totschweigen.

Das politische Magazin Cicero widmete sich beiden nun unter dem Titel:
„Wenn der Migrant aus der Rolle fällt“
und rückt einiges ins rechte Licht. Vor allem die Tatsache, dass ein aufgeklärtes Land  nun mit provokanten Beobachtern wie Pirinçci, Abdel-Samad & Co. diskutieren würde. Dies bleibt leider nach wie vor aus. Deshalb ist es besonders interessant, wenn sich weitere, weniger prominente Mitbürger zu Wort melden, wie in diesem Kommentator unter dem Artikel im Cicero:

Meine Freundin und ich haben die deutsche Staatsangehörigkeit, sind aber nicht in Deutschland geboren und mit unseren Eltern eingewandert. Wir sind also Deutsche mit Migrationshintergrund wie es heute so heißt.

Unsere Eltern verliessen Ihre Heimatländer aus 3 Gründen: 1. Sie suchten Freiheit. 2. Wohlstand und 3.Frieden.

Alle 3 Punkte sind heute in Gefahr und meine Eltern verstehen nicht nur die Deutschen nicht, sondern alle eruopäischen Staaten, das diese ihre Werte und Freiheiten aufgeben. Sie kamen nicht nach Deutschland, um wieder von den selben primitiven Menschen und Zuständen aus ihren alten Heimatländern eingeholt zu werden von denen sie geflohen sind, dann hätten sie auch gleich zu „Hause“ bleiben können. Auch meine Freundin und ich denken laut darüber nach vielleicht Deutschland aufzugeben und unser Glück wo anders zu suchen, aber dann übermannen einen Gewissensbisse, sollen wir weglaufen wie Angsthasen und das Feld dem Feind überlassen? Aber zum anderen stellen sich ja selbst die Leute einem in den Weg, die man zu Schützen sucht. Europas Jugend kennt keine wirklichen Sorgen mehr, Sorgen die die eigene Freiheit beschneiden. Sie erkennt nicht den Wert ihrer Gesellschaften in denen sie lebt und wieviel Blut und Leben es gekostet hat diese Freiheiten zu erringen. Meine Eltern und ich kennen dieses und es tut uns Weh unsere neue Heimat den selben Weg gehen zu sehen, wie es unsere alte Heimat tat und tut, nur um genau den Totgräbern ihrer Zivilisation zu gefallen und ihnen Tür und Tor zu öffnen. Nein, Nein, Nein, ich will dieses nicht. Ich will das Menschen, die sich nicht den Werten, Gesetzen und Kultur ihrer selbst frei gewählten neuen Heimatländern anpassen auch wieder abgeschoben werden können, ohne das die Nazikeule geschwungen wird. Ich akzeptiere nicht, das 18 Jährige in ihrem Saft stehende Jugendliche aus meiner alten Heimat, anstatt sich in der Schule anzustrengen, eine Ausbildung aufzunehmen und unabhängig sein Leben zu bestreiten, sich lieber in die Hartz 4 Matte stürzt, als Dealer oder Zuhälter nebenbei arbeitet und die Bevölkerung (Alteingesessene, wie Neue) terrorisiert und alles Zerstört, was ihnen in die Quere kommt. Nicht nur das ich mit ihnen so manches mal in einen Topf geworfen werde, ich will das nicht, ich bin das nicht, Nein, wir sind das nicht. Aber durch eure Toleranz, durch eurer versuch deren kriminelle Laufbahnen zu verstehen, verschlimmert ihr alles. Ich hatte auch keine süsse Jugend. Muss ich deshalb den selben Weg gehen und von der Mehrheitsgesellschaft auf Respekt und Verständnis pochen? Meine Freundin kam im Alter von nur 16 Jahren nach Deutschland. Sie konnte kein einziges Wort sprechen. In weniger als 8 Jahren lernte sie die Sprache, machte ihren Schulabschluss und eine Ausbildung, lernte zusätzlich Englisch und arbeitet heute in einem mittelständischen Unternehmen. 8 Jahre, wofür ein hier geborener es nicht mal in einem halben Leben das schafft, was meine freundin, ich und viele andere erreicht haben. Ich Schäme mich so sehr und bin auch unglaublich wütend. Ich will wie es Akif so schön sagte „Mein Deutschland wieder haben“.
Eurer Deutscher mit Migrationshintergrund“

(ABeylik aus Berlin)Neben all den Rechtspopulisten, die nach Abdel-Samad und Pirincci gern „Deutschland den Deutschen“ skandieren, tut es wohl zu sehen, dass auch Menschen mit Migrationshintergrund genau dieses Deutschland so lieben, wie es zur Zeit noch ist, mit all seinen Fehlern und Schwächen; die es so erhalten wissen wollen, denn genau deswegen sind viele Menschen in unser Land gekommen und haben es zu seiner neuen Heimat erkoren.
Wer also weiterhin nicht sieht, welche Entwicklung der allzu tolerante Umgang mit Extremismus zulässt, der enttäuscht auch all die Menschen, die vor dem geflohen sind, was nun, wenn es nach den Vorstellungen der Islamisten und fanatischen Muslime ( u.a. auch der Gülen-Bewegung) geht, hier Einzug halten soll und zum Teil schon hat.
Diese Menschen stehen wie keine anderen für den Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung, den sie hier gefunden haben und den sie für bedroht halten.
Diesen Wunsch ernst zu nehmen und diese Freiheit und Selbstbestimmung zu erhalten, ist wohl der beste Beitrag für eine gelungene Integration.
menschenrecht-frieden