Die Liste unserer Schuld oder Wer nichts tut, kann nichts bewegen!

Im Kampf gegen islamistische Extremisten scheint man hierzulande offenbar machtlos. Lange genug bekannt und „beobachtet“  ist kein Ende abzusehen.
Die kürzlich erfolgte Freilassung Sven Lau`s ist ein Eingeständnis der Ohnmacht im Vorgehen gegen die Salafisten in unserem Land – und das, obwohl inzwischen genug Todesfälle bekannt wurden, bei denen Salafisten in Syrien sowohl Täter, als auch Opfer waren.
Obwohl diese „Mujahedin“ immer jünger werden und obwohl inzwischen auch hinlänglich bekannt geworden ist, wie intensiv an Schulen und Universitäten neue Mitglieder rekrutiert werden, reichen unsere Gesetze offenbar nicht aus, oder werden nicht konsequent angewendet, um den führenden Köpfen wie Pierre Vogel, I.Abou Nagie, Sven Lau u.a. das Handwerk zu legen.

Im Dezember 2013 veröffentlichte das Internationale Zentrum für Studien zur Radikalisierung  (ICSR) eine Schätzung der ausländischen Kämpfer in Syrien.
Basierend auf mehr als 1500 Quellen wird die Zahl der Personen, die aus verschiedenen Ländern nach Syrien gingen um gegen das Regime von Assad zu kämpfen, im Zeitraum von Ende 2011 bis Ende 2013 mit rund 11.000 angegeben. Auf Deutschland fielen dabei bis Ende 2013 rund 300 Personen.
Mindestens 16 Fällen wurde bekannt, in denen die deutschen Dschihadisten bei den Kämpfen getötet wurden, nicht wenige jedoch kehrten nach Deutschland zurück und leben nun mitten unter uns, nicht weniger fanatisch und schon gar nicht geläutert.

Hier nur einige der bekannten Todefälle:

Aslanbek F. (Alter 31) war ein Deutscher mit tschetschenischen Hintergrund. Er lebte in Kiel, war verheiratet mit einer Deutschen, hatte zwei Kinder. Im Dezember 2012 reiste er nach Syrien mit acht weitreren Dschihadisten und starb dort am 24. Januar 2013. Es ist der erste bekannte Fall eines Islamisten aus Deutschland, der im syrischen Bürgerkrieg getötet wurde.

http://www.n-tv.de/politik/Islamist-aus-Kiel-faellt-in-Syrien-article10444101.html


Abdallah (Alter unbekannt), geboren in Jordanien, hatte 5 Jahre in deutschland Medizin studiert und war kurz vor seinem Abschluss, bevor er sich Ende 2012 entschloss, in den Jihad nach Syrien zu ziehenging an Jihad in Syrien er studierte Medizin in Deutschland für fünf Jahre. Er starb nach arabischen Medienberichten im Juni in al-Qusayr.
abdallah_al-khatib


Abu Ahmad al-Almani (Bildmitte, richtiger Name ist unbekannt)
Er soll mit der islamistischen Gruppe „Jund al-Sham“ gekämpft haben und wurde bei einem Kampfeinsatz in Ghouta, Damaskus erschossen. Nach einer Laudatio, die für ihn von einem Freund geschrieben wurde, wurde er im Libanon geboren, musste aber mit seinen Eltern nach Deutschland, weil der Bürgerkrieg fliehen. Einige sagen, Abu Ahmed war Teil der „Jabhat al-Nusra“-oder „ISIS“. Andere sagen, dass er Teil der Gruppe „Jund al-Sham“ war.
Abu Ahmad al-Almani


Robert B. alias ʿIsā al-Muhāǧir alias ʿIsā al-Almānī, deutscher Konvertit aus dem Ruhrgebiet. Robert B. hatte in Syrien bei einem Selbstmordanschlag 50 weitere Menschen mit in den Tod gerissen . Die Meldung über seinen Tod wird im Februar 2014 veröffentlicht.

Bereits im Jahr 2012 wurde Robert B. in London verurteilt. Zollbeamte hatten bei der Einreise in England das Gepäck durchsucht und fanden Handbücher für Dschihadisten, die Bombenbau-Anleitung „How to make a bomb in the kitchen of your mother“ sowie den Aufsatz „39 Ways to support Jihad“ des radikalen Predigers Anwar al-Awlaki ,Propaganda-Material der Qaida. Zwölf Monate Haft für Robert B. Ein Teil der Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Sven Lau alias Abu Adam betrauert den Tod seines „Bruder“ in einem Video auf Youtube.
Robert B. alias ʿIsā al-Muhāǧir
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/solingen/salafist-aus-solingen-kam-in-syrien-ums-leben-aid-1.4007397


 

Enes war ein 16-jähriger Schüler aus Frankfurt und reiste mit anderen jungen Männern nach Syrien, um die Assad-Regierung zu kämpfen. Er war nur wenige Tage nach seiner Ankunft in dem vom Krieg zerrissenen Land getötet. Sein Tod wurde auf einem deutschen islamistischen Facebook-Seite in den ersten Tagen des Dezember 2013 bekannt gegeben.

enes ü.


 

David G. (Alter 19 ) Konvertit aus Bayern starb Anfang 2014 im Kampf gegen eine verfeindete Rebellengruppe im Norden Syriens. Das vermeldete am Wochenende die Terrorgruppe „Islamischer Staat im Irak und Sham“ (ISI). Die Islamisten veröffentlichten auf einschlägigen Internetseiten und über Facebook zwei Fotoaufnahmen des deutschen Dschihadisten. Eines zeigt einen blonden Jungen mit einer Kalaschnikow in der Hand vor einem Auto posierend. Auf dem anderen Foto sehen, ist der blutverschmierte Leichnam von David G. alias „Abu Dawud der Deutsche“.
david G.

http://www.n-tv.de/politik/19-jaehriger-Konvertit-getoetet-article12113246.html


Klar ist, dass jeder Tote einer zuviel ist, klar ist auch, dass  wir uns als Staat und als Bürger mitschuldig machen, wenn wir nichts unternehmen!
Deshalb möchten auf eine Petition hinweisen, die ein besorgter Mitbürger gestartet hat und die sich an den Innenminister Thomas de Maizière richtet.
Wir möchten Euch bitten, unseren Beitrag zu teilen und die Petition zahlreich zu unterstützen. Wir müssen uns Gehör verschaffen – jede Stimme ist wichtig !

 

„Verbot von salafistischen Vereinigungen in Deutschland“

ZUR PETITION


Vielen Dank für Eure Unterstützung
unterschrift

 

 

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2 Kommentare zu „Die Liste unserer Schuld oder Wer nichts tut, kann nichts bewegen!

  1. wenn ihr doch schon eine petition macht müsst ihr diese auch über das portal der bundesregierung machen und nicht auf einer x-beliebigen petitionsseite! danke

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  2. Die Petition ist nicht von uns initiiert. Wir kennen den Verfasser auch nicht persönlich, sonst hätten wir uns im ihm in Verbindung gesetzt. Aber Danke für den Hinweis!

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