Extremismus langsam salonfähig ?

Vor nicht einmal 24 Stunden berichteten wir über das geplante Verbot des Salafistenauftritts morgen in Bremen (Link).
Natürlich war klar, dass dies von Seiten der Salafisten nicht unwidersprochen hingenommen werden würde und in solchen Fällen arbeiten Gerichte zuweilen auch einmal schnell, wenn auch nicht zu aller Zufriedenheit, denn nun urteilten sowohl Verwaltungsgericht als auch Oberverwaltungsgericht am späten Freitagabend, dass die „Kundgebung“ der Salafisten Vogel und Lau in Bremen stattfinden dürfe.
Die Argumentation beider Instanzen ( und das darf man sich auf der Zunge zergehen lassen) lautet:
„Die bisherigen Äußerungen von Vogel und Lau hätten keine strafrechtliche Relevanz und seien deshalb durch die Meinungsfreiheit geschützt. Zudem gebe es keine Anhaltspunkte dafür, dass die Veranstaltung vor dem Überseemuseum gewalttätige Ausschreitungen nach sich ziehen könnte. Daher sei auch die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht gefährdet.“
(Quelle )


Natürlich wird dies in Vogelkreisen gefeiert und so schwafelt auch der „Anwalt der Wahrheit“ alias Lawyer of Truth, alias Thomas Göcke, alias  Ibrahim al Almani oder – wie Georg Elser ihn gern nennt- der Ledersockenputzer Pierre Vogels  sofort wieder auf der Internetseite seines Herren:
„Nach diesem Urteil müsste doch einigen Menschen ein Licht aufgehen oder?
Nach all diesen lügnerischen Unterstellungen der Stadt Bremen und der Medien sollte dieses Urteil eine Ohrfeige sein….Wenn doch nur ein Funken Wahrheit an dem wäre, was man uns alles unterstellt, würde uns das Verwaltungsgericht das ihre Gesetze hütet und in diesem Sinne für Recht und Ordnung sorgt uns Rechtgeben?
Niemand hinterfragt die Zahlreichen Unterstellungen oder setzt sich mit uns in Verbindung um sich zu informieren. Kein Politiker oder irgendjemand möchte sich mit uns an einem Tisch setzen um bestimmte Problematiken oder Ängste zu besprechen….“

Ja, er hat Recht, es müsste so einigen ein Licht aufgehen! Aber nicht bezüglich der Harmlosigkeit dieser heuchlerischen Kuttenbrunzer, sondern der Gesetzgebung in unserem Land, die offenbar für Präventivmaßnahmen so wenig geeignet ist wie der Heiligenschein für jene, die man nun am morgigen Sonntag auf die Menschen los lässt.
Natürlich können Richter nur im Rahmen der ihnen zur Verfügung stehenden Paragrafen entscheiden – das jedoch hätten auch der Innensenator sowie das Stadtamt von Bremen wissen müssen und darum sollte auch denen nun endlich mal ein Licht aufgehen, welches sie ja meinetwegen am „Funken der Wahrheit“ der Salafisten entzünden könnten – es ist Zeit, Gesetze zu überarbeiten und endlich der real existierenden Gefahr des Extremismus und in diesem Fall des Islamismus anzupassen!
10171244_670287553050981_7101606791195088952_n

Aber…. was nutzt die vielleicht in guter Absicht getroffene Entscheidung zum Thema Salafismus, wenn nicht nur unsere Gesetzgebung der Absicht Steine in den Weg legt, sondern die Extremisten anderer Art bereits in den Reihen derer zu suchen sind, die die Macht und Möglichkeit hätten etwas zu tun?!
Und so hat es nichts, rein gar nichts mit Rassismus oder Diskriminierung von Migranten zu tun, wenn Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel äußert, man wolle keine radikalen Türken in der CDU von NRW.
Denn offensichtlich ist es dort an vielen vorbei gegangen, dass man Mitglieder der konservativen türkischen Gülen-Bewegung in die CDU integriert hat:
„Tatsächlich gibt es einzelne Politiker der CDU im Ruhrgebiet, die sich offen zu den Grauen Wölfen bekennen oder die in sozialen Netzwerken israelfeindliche und antiamerikanische Karikaturen verbreiten.

In Düsseldorf wurde gerade ein Mann in die CDU aufgenommen, der Salafisten verteidigt hat und einen Verband leitet, dem Milli-Görüs-Anhänger angehören. Der Widerstand in der CDU gegen die Neuaufnahme soll groß gewesen sein. CDU-Landeschef Armin Laschet wird intern vorgeworfen, er bevorzuge einseitig konservativ-muslimische Kräfte innerhalb des Deutsch-Türkischen Forums (DTF) der CDU. DTF-Vorsitzender Bülent Arslan erklärte gegenüber dieser Zeitung: „Es gibt mit Sicherheit einige Leute in der NRW-CDU, die den Grauen Wölfen zuzurechnen sind. Diese Leute haben aber keinen großen Einfluss innerhalb der Partei.“ Graue Wölfe, findet Arslan, „haben in einer demokratischen Partei nichts zu suchen und sollten ausgeschlossen werden.“ Es sei aber „unheimlich schwierig“, die Extremisten aus der Partei auszuschließen, „denn man muss konkrete Anhaltspunkte dafür haben, dass sie dieser Gruppe zuzuordnen sind. Es ist ein kompliziertes Verfahren.“ (Quelle)

Nun könnte sich der Verdacht aufdrängen, das Eine hänge vielleicht mit dem Anderen zusammen…

Gedanken darf und sollte man sich machen, vor allem wenn man anlässlich von Wahlen bereits mit einem solchen Logo wirbt. Scheinbar kämpfen hier Ignoranz und Dummheit auf der einen und Größenwahn auf der anderen Seite um den Sieg. Man darf gespannt sein, wer das Rennen macht!cdu-ksiH-656x240-DERWESTEN

Kein Forum für „Menschenfischer“

Unerträglich findet Innensenator Ulrich Mäurer die Vorstellung, dass Salafisten in Bremen öffentlich unter Jugendlichen und Heranwachsenden für den bewaffneten Kampf in Syrien werben und verbietet die für Sonntag geplanten Auftritte diverser Salafistenprediger. (Quelle)

In Bremen gibt es derzeit rund 360 vom Verfassungsschutz beobachtete Salafisten. Nach Angaben des Bundesamtes für Verfassungsschutz ist das Ziel von Salafisten die vollständige Umgestaltung von Staat, Rechtsordnung und Gesellschaft zu einem islamischen Gottesstaat, in dem in Deutschland garantierte Grundrechte keine Geltung haben.

Im April wurden nach Mäurers Angaben die Reisepässe von sieben Männern aus Bremen sichergestellt, die dem salafistischen Umfeld zugerechnet werden. Es bestand der Verdacht, dass sie nach Syrien reisen wollen, um dort möglicherweise zu kämpfen.

Wir denken – es wurde langsam Zeit und dieses Verbot kann nur der Anfang sein von weiteren konsequenten Maßnahmen gegen Pierre Vogel und Co.
Kein Forum für „Menschenfischer“  titelt dann auch Radio Bremen zur Entscheidung des Innensenators, die sich sicherlich auch aus der Tatsache begründet, dass der kürzlich freigelassene Sven Lau ebenfalls teilnehmen sollte, denn wer denkt, dieser wäre während seines Aufenthaltes in der staatlichen Einrichtung vom Weg der Radikalisierung geläutert worden irrt, was aus den von ihm kürzlich bei Youtube veröffentlichten Videos ganz klar hervor geht..

Bleibt zu hoffen, dass die Beobachtungen verschärft werden und man den Salafisten über kurz oder lang auch weitere Möglichkeiten zur Verbreitung ihrer Propaganda entziehen wird und sie vor allem von Schulen und aus Universitäten vertreibt!Ortsschild-Bremen-729x486-d7f8c4bde9d4b64e

 

Die Liste unserer Schuld oder Wer nichts tut, kann nichts bewegen!

Im Kampf gegen islamistische Extremisten scheint man hierzulande offenbar machtlos. Lange genug bekannt und „beobachtet“  ist kein Ende abzusehen.
Die kürzlich erfolgte Freilassung Sven Lau`s ist ein Eingeständnis der Ohnmacht im Vorgehen gegen die Salafisten in unserem Land – und das, obwohl inzwischen genug Todesfälle bekannt wurden, bei denen Salafisten in Syrien sowohl Täter, als auch Opfer waren.
Obwohl diese „Mujahedin“ immer jünger werden und obwohl inzwischen auch hinlänglich bekannt geworden ist, wie intensiv an Schulen und Universitäten neue Mitglieder rekrutiert werden, reichen unsere Gesetze offenbar nicht aus, oder werden nicht konsequent angewendet, um den führenden Köpfen wie Pierre Vogel, I.Abou Nagie, Sven Lau u.a. das Handwerk zu legen.

Im Dezember 2013 veröffentlichte das Internationale Zentrum für Studien zur Radikalisierung  (ICSR) eine Schätzung der ausländischen Kämpfer in Syrien.
Basierend auf mehr als 1500 Quellen wird die Zahl der Personen, die aus verschiedenen Ländern nach Syrien gingen um gegen das Regime von Assad zu kämpfen, im Zeitraum von Ende 2011 bis Ende 2013 mit rund 11.000 angegeben. Auf Deutschland fielen dabei bis Ende 2013 rund 300 Personen.
Mindestens 16 Fällen wurde bekannt, in denen die deutschen Dschihadisten bei den Kämpfen getötet wurden, nicht wenige jedoch kehrten nach Deutschland zurück und leben nun mitten unter uns, nicht weniger fanatisch und schon gar nicht geläutert.

Hier nur einige der bekannten Todefälle:

Aslanbek F. (Alter 31) war ein Deutscher mit tschetschenischen Hintergrund. Er lebte in Kiel, war verheiratet mit einer Deutschen, hatte zwei Kinder. Im Dezember 2012 reiste er nach Syrien mit acht weitreren Dschihadisten und starb dort am 24. Januar 2013. Es ist der erste bekannte Fall eines Islamisten aus Deutschland, der im syrischen Bürgerkrieg getötet wurde.

http://www.n-tv.de/politik/Islamist-aus-Kiel-faellt-in-Syrien-article10444101.html


Abdallah (Alter unbekannt), geboren in Jordanien, hatte 5 Jahre in deutschland Medizin studiert und war kurz vor seinem Abschluss, bevor er sich Ende 2012 entschloss, in den Jihad nach Syrien zu ziehenging an Jihad in Syrien er studierte Medizin in Deutschland für fünf Jahre. Er starb nach arabischen Medienberichten im Juni in al-Qusayr.
abdallah_al-khatib


Abu Ahmad al-Almani (Bildmitte, richtiger Name ist unbekannt)
Er soll mit der islamistischen Gruppe „Jund al-Sham“ gekämpft haben und wurde bei einem Kampfeinsatz in Ghouta, Damaskus erschossen. Nach einer Laudatio, die für ihn von einem Freund geschrieben wurde, wurde er im Libanon geboren, musste aber mit seinen Eltern nach Deutschland, weil der Bürgerkrieg fliehen. Einige sagen, Abu Ahmed war Teil der „Jabhat al-Nusra“-oder „ISIS“. Andere sagen, dass er Teil der Gruppe „Jund al-Sham“ war.
Abu Ahmad al-Almani


Robert B. alias ʿIsā al-Muhāǧir alias ʿIsā al-Almānī, deutscher Konvertit aus dem Ruhrgebiet. Robert B. hatte in Syrien bei einem Selbstmordanschlag 50 weitere Menschen mit in den Tod gerissen . Die Meldung über seinen Tod wird im Februar 2014 veröffentlicht.

Bereits im Jahr 2012 wurde Robert B. in London verurteilt. Zollbeamte hatten bei der Einreise in England das Gepäck durchsucht und fanden Handbücher für Dschihadisten, die Bombenbau-Anleitung „How to make a bomb in the kitchen of your mother“ sowie den Aufsatz „39 Ways to support Jihad“ des radikalen Predigers Anwar al-Awlaki ,Propaganda-Material der Qaida. Zwölf Monate Haft für Robert B. Ein Teil der Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Sven Lau alias Abu Adam betrauert den Tod seines „Bruder“ in einem Video auf Youtube.
Robert B. alias ʿIsā al-Muhāǧir
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/solingen/salafist-aus-solingen-kam-in-syrien-ums-leben-aid-1.4007397


 

Enes war ein 16-jähriger Schüler aus Frankfurt und reiste mit anderen jungen Männern nach Syrien, um die Assad-Regierung zu kämpfen. Er war nur wenige Tage nach seiner Ankunft in dem vom Krieg zerrissenen Land getötet. Sein Tod wurde auf einem deutschen islamistischen Facebook-Seite in den ersten Tagen des Dezember 2013 bekannt gegeben.

enes ü.


 

David G. (Alter 19 ) Konvertit aus Bayern starb Anfang 2014 im Kampf gegen eine verfeindete Rebellengruppe im Norden Syriens. Das vermeldete am Wochenende die Terrorgruppe „Islamischer Staat im Irak und Sham“ (ISI). Die Islamisten veröffentlichten auf einschlägigen Internetseiten und über Facebook zwei Fotoaufnahmen des deutschen Dschihadisten. Eines zeigt einen blonden Jungen mit einer Kalaschnikow in der Hand vor einem Auto posierend. Auf dem anderen Foto sehen, ist der blutverschmierte Leichnam von David G. alias „Abu Dawud der Deutsche“.
david G.

http://www.n-tv.de/politik/19-jaehriger-Konvertit-getoetet-article12113246.html


Klar ist, dass jeder Tote einer zuviel ist, klar ist auch, dass  wir uns als Staat und als Bürger mitschuldig machen, wenn wir nichts unternehmen!
Deshalb möchten auf eine Petition hinweisen, die ein besorgter Mitbürger gestartet hat und die sich an den Innenminister Thomas de Maizière richtet.
Wir möchten Euch bitten, unseren Beitrag zu teilen und die Petition zahlreich zu unterstützen. Wir müssen uns Gehör verschaffen – jede Stimme ist wichtig !

 

„Verbot von salafistischen Vereinigungen in Deutschland“

ZUR PETITION


Vielen Dank für Eure Unterstützung
unterschrift

 

 

Vom Einsitzen, Aussitzen und Wegschauen…

Wenn es um die Neuregelung und Erhöhung ihrer Diäten geht, sind Politiker sich mehrheitlich einig und schnell bei der Sache.
Wenn es jedoch um Anti-Terror-Gesetze geht, dann scheint das ein Thema, wo man sich nicht nur uneinig ist, sondern offensichtlich auch falsche Prioritäten setzt, und selbst Juristen vergebens versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen.
Frei nach dem Sprichwort:
„Was Du heute kannst besorgen, das verschieb` getrost auf morgen.“, gibt es bis heute keinen nennenswerten Fortschritt im Dickicht des Gesetzesdschungels.

Dass unser Land damit nicht nur die innere Sicherheit auf Spiel setzt, sondern sich obendrein lächerlich macht ob seiner Unfähigkeit, das scheint einigen nicht bewusst, oder aber egal.
Man ist sich nicht einig, vieles wird verschwiegen, manches ist nicht durchführbar- das ist Politik.
Seit dem August des letzten Jahres ist man keinen Schritt weiter und wohin das führt, zeigt unter anderem die Freilassung eines der führenden salafistischen Köpfe hier im Land.
cats
Ebenso lächerlich sind solche Meldungen, nach denen Gerichte sich überfordert sehen, wenn es um den sozialen Missbrauch des salafistischen Predigers I. Abou Nagie geht, übrigens führender Kopf der „Lies“- Aktion.

Andere Länder sind, natürlich auch der Erfahrung geschuldet, nicht so zimperlich,
(Terrorprozess in New York: Jury spricht Hassprediger Abu Hamza in allen Punkten schuldig) und offensichtlich sollte man bei allem Trubel um die NSA nicht nur seine persönlichen Befindlichkeiten im Auge haben, denn wenn um sich greift, was sich  in unserem Lande anbahnt, dann sind persönliche Daten wohl das Letzte, um was sich unsere Bürger sorgen müssen.

Sie meinen, wir würden übertreiben? Nun, vielleicht haben sie Glück und wohnen in einer Gegend, die salafistisch noch nicht erschlossen ist – die Menschen in NRW jedoch nicht.
Und nachdem man – weil per Gesetz nicht geregelt – der Missionierung und damit der Verbreitung radikalislamischen Gedankengutes in Form der „Lies“-Aktion, Tür und Tor, oder besser, Fußgängerzonen und Marktplätze geöffnet hat, ist die Zahl der Salafisten, ihrer Aktionen, sowie die Zahl derer, die als Mujahedin nach Syrien gehen, sprunghaft angestiegen.
Natürlich kann und möchte man sich nicht zu den genauen Zahlen äußern (derzeit ist von rund 1800 die Rede, was wir nach eigenen Beobachtungen aber für stark untertrieben halten), vermutlich  weil man sie gar nicht kennt, da man diese Thema verschlafen hat und immer wieder verschläft, wie auch Ismail Tipi bereits öfter kritisch betonte .
Nicht nur, dass Kinder an Schulen gemobt werden, weil sie entweder nichtmuslimisch sind, oder aber sich nicht kleiden, wie es die salafistische Vorstellung regelt, nun wird man noch offensiver und droht bereits ganz offen den Mitarbeitern der Frankfurter Jugendhäuser.
Statt hart durchzugreifen, wie man es täte, wenn es sich dabei um Rechtsradikale handeln würde, müssen diese Jugendhäuser schließen, da man sich ernsthaft bedroht fühlt.

Natürlich macht die Zahl der radikalen Muslime nur einen Bruchteil aller hier lebenden Muslime aus, aber sollte man nicht gerade jetzt, wo es noch halbwegs überschaubar ist, endlich geeignete Maßnahmen ergreifen, Gesetze neu ordnen und der Situation anpassen ?

Die salafistische Ummah feiert die Unschuld ihres Bruders. Klar ist jedoch, es ist nicht die Unschuld des Sven Lau, die der Grund für seine Entlassung ist, sondern das klägliche Versagen von Politik und Justiz.
Jedoch haben wir uns angewöhnt, jeder negativen Seite auch eine positive abzugewinnen.
Je sicherer sie sich fühlen, desto offensiver werden sie weitermachen und irgendwann hat es auch der letzte Realitätsverweigerer erkannt, dass die Gefahr nicht nur von ganz rechts oder ganz weit links droht!
Aber solange werden wir es hinehmen müssen, dass Kinder bedroht werden, Jugendliche nach erfolgreicher Gehirnwäsche in Kriegsgebiete fahren um als Märtyrer zu sterben, das Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung von Frauen eingeschränkt wird und wenn uns das noch nicht reicht, dann laden wir eben einen türkischen Ministerpräsidenten ein, der die Stimmung innerhalb der deutsch-türkischen Sympatiesanten und Gegner noch ein bisschen aufheizt.
Und nicht nur in NRW droht alsbald der Kollaps, denn auch die Klagen der Polizeigewerkschaft wegen zuwenig Personal verhallen offensichtlich ungehört zwischen Parteienrangelein um Kindergeld, Migrationspolitik, Rentenalter und die besten Plätze in Brüssel.
Frei nach Heine:
„Was schert mich Volk, was schert mich Land, ich trag` weit besseres Verlangen…“

terrorismus

Wir unterstützen! Helft uns dabei!

Wir wurden gebeten, die Aktion der Alevitischen Gemeinde und vieler in Deutschland lebenden Türken gegen den Auftritt von Erdogan am 24. Mai 2014 zu unterstützen.
Wir berichteten am 9.Mai bereits darüber.

Wie wir bereits von Erdogans letztem Auftritt in Berlin wissen, nutzt er diese Möglichkeiten einzig dazu, um Stimmung zu schaffen, sowohl gegen Deutschland, als auch unter seinen Anhängern und Kritikern. Nach den letzten Vorfällen nun mehren sich die Stimmen, auch unter Deutschen, dass man Erdogan keine Wahlkampfplattform in Deutschland bieten dürfe.
Dazu gibt es nun weitere Aktionen.
Mehr Information findet Ihr u.a. auf diesen Seiten:

https://www.facebook.com/Alevitische.Gemeinde.Deutschland?ref=ts&fref=ts

https://www.facebook.com/ErdoganNonGrata

Ebenfalls zu den Protesten wurde nun eine Petition ins Leben gerufen.

Wer zu den Unterstützern gehören möchte, sollte diese Information unter Freunden teilen !
Es ist im Interesse aller hier lebenden Menschen, keine weitere Spaltung von außen zuzulassen.

10152388_725039574185445_1709905088682196150_n

Von unschuldigen Kindern und hinterlistigen Verführern

Kinder lernen von Erwachsenen –  Wir können positives oder negatives Vorbild sein.

Kinder lassen sich leicht manipulieren und missbrauchen – Missbrauch hat nicht immer nur einen sexuellen Hintergrund.

Kinder wollen ihrem Vorbild folgen – selbst wenn der Weg ein falscher ist.

Kinder wollen Anerkennung – wenn es sein muss , ziehen sie dafür auch in den Krieg


Bereits im März berichteten wir über den salafistischen Missbrauch von Kindern. Im Februar über die Folgen, die inzwischen leider keine Einzelfälle mehr sind.

Obwohl wir seit langem darauf hinweisen, welches Ziel Pierre Vogel und Abou Nagie mit ihrer angeblich friedlichen DAWA verfolgen, zeigt die Untätigkeit der Behörden ihre Auswirkungen. Salafisten, wie andere extremistische Gruppierungen im Land, wissen unsere rechtsstaatlichen Gesetze sehr gut für sich zu nutzen , Gesetze, die augenscheinlich lange vor der nun existierenden Problematik beschlossen wurden und deren Änderung parteienübergreifend nicht zur Debatte zu stehen scheinen.
Dass auch die zunehmenden Koranverteilungen nicht einfach nur das sind, was sie vorgeben, sehen Sie an den folgenden Bildern.

Merken Sie sich die Gesichter der Kinder und Jugendlichen. Es wären nicht die ersten, die den Weg von der Fußgängerpassage in Frankfurt, Köln, Bonn oder Hamburg und Bremen  nach Syrien gehen könnten.

Oft genug gewarnt haben nicht nur wir, sondern auch Ismail Tipi, der Lehrer und Eltern zur Sensibilisierung und Aufmerksamkeit auffordert –  jedoch, ohne das Zutun der gesamten Politik werden diese Kinder verlorene Kinder sein.


10262083_747562991961839_5579415156321188706_n10154426_747626945288777_7411555550234208163_n10268725_747810648603740_157618900998421776_nbremenfrankfurtkinder dawakind dawa

Wozu nach Mekka reisen- sieh` das Ziel ist doch so nah

Wenn man ein Geschäft eröffnen möchte, so ist das eigentlich kein Problem. Man sucht sich ein Ladenlokal, vorzugsweise in einer günstigen Lage, wo potenzielle Kunden zu erwarten sind, man benötigt einen Gewerbeschein, einigt sich mit dem Vermieter und schon kann es losgehen. Sagt man noch dazu, man handele mit Textilien, dann steht der Eröffnung eigentlich nichts entgegen.
So auch im Falle des nagelneuen „Mekka-Shops“ in Frankfurts Innenstadt.
Wer sich also für traditionelle islamische Bekleidung, religiöse Bücher und Duftöle oder die konservative Kleidung (Vollverschleierung) für Frauen und Mädchen interessiert wird dort fündig werden. Auch das „Zam-Zam“- Zauberwasser ist dort erhältlich, welches aus einer „Heiligen Quelle“ Mekkas entstammt. Wenn sie also Volvic nicht mögen und Ihnen Gletschereis zu teur ist zum Kaffee kochen, dann könnten sie es damit probieren, sollten aber vorher unbedingt einiges beachten:

„Unser Pophet Muhammed sav hat empfohlen (Sunnah):

  • Mit welche Absicht Du es trinkst, dafür ist Zamzam der Mittel.
  • Zamzam Wasser im Stehen trinken,Richtung Qibla. (normales Wasser im Sitzen)
  • Am Anfang BISMILLAH (Im Namen ALLAH`s) sagen.
  • Mit rechte Hand den Becher/Glas halten und trinken.
  • Man sollte es nicht aufeinmal trinken, sondern in drei Zügen.
  • Atme nicht in den Glas hinein.
  • Nach dem Trinken ELHAMDULLILLAH sagen (Gelobt sei ALLAH CC ).
  • Während ein Mensch mit Iman (Glaube) viel Zamzam trinken kann, kann ein Heuchler oder ungläubiger kaum Zamzam vertragen/trinken.

(Quelle)

Wie? Wir machen Werbung ? NEIN – ist doch die Mehrzahl unserer Leser zur Kategorie der Ungläubigen zu zählen und diese (letzter Punkt der Vorschrift) vertragen das Wunderwasser gar nicht. Betrachten wir es also als Warnung, denn übel kann uns auch werden, wenn wir keine rund 7 Euro pro Liter Wasser ausgeben.

Zurück also zum Mekka-Shop.
Es ist an sich weder verwerflich noch verboten orientalische Waren statt auf dem Marktplatz der Stadt in einem festen Ladenlokal zu verkaufen.
Stutzig sollte man vielleicht dann werden, wenn man weiß, wer der Inhaber ist, handelt es sich ja hier um den umstrittenen Salafistenprediger Abdellatif Rouali , der als der Kopf des inzwischen verboteten Vereins „DawaFFM“ galt und mitnichten nach dessen Verbot bekehrt wurde.
Rouali, der eine besonders strikte, wörtliche Auslegung des Koran predigte, hatte für „DawaFFM“ regelmäßig Islam-Vorträge im Internet veröffentlicht und sich mit seiner einfachen Sprache und seinen lebensnahen Themen – Ehe und Partnerschaft, Bekleidung und Alltagsverhalten, aber auch heikle Themen wie Masturbation – vor allem an jugendliche Muslime gerichtet, die er in seinem Sinne zu beeinflussen suchte.
Rouali war zudem von Beginn an ein Förderer der salafistischen Koran-Verteilaktion „Lies“, die Ende 2011 von dem Kölner Prediger Ibrahim Abou-Nagie gestartet wurde und das Ziel verfolgt, möglichst viele Menschen zum fundamentalistischen Islam zu bekehren. Mit Abou-Nagie und den radikalen Predigern aus dessen Netzwerk „Die wahre Religion“ ist Rouali ebenso gut vernetzt wie mit anderen Köpfen der Szene – wie etwa dem Prediger und Konvertiten Pierre Vogel.
(Quelle)
0 (1)

Nun kann man sich fragen, was aus einem salafistischen Prediger einen seriösen Geschäftsmann macht, aber das zu glauben, wäre zu kurz gedacht.
Wer einmal im salafistischen Sumpf gebadet hat, der wird so schnell nicht sauber wie ein Neugeborenes. Der Gestank haftet ihm ewig an und auch in diesem Fall riecht es doch sehr stark nach einem Alibigeschäft.
Denn wer handelt, braucht auch Lagerräume. Besonders große, wenn man Produkte vertreibt, die man nicht eben mal schnell vom Großmarkt abrufen kann.
Was ist das besondere an Lagerräumen? In der Regel befinden sie sich an uneinsehbaren Orten und bieten ,mit ein wenig Logistikverständnis, auch Platz für ein gemütliches Treffen zwischen Chef und Angestellten oder aber auch zwischen Predigern und hörigen Brüdern. So kann man das Nützliche bequem mit dem Wichtigen verbinden.
Während die Ehefrau(en) vorn den letzten Schrei der Sommerkollektion an Burkas bewundert und sich mithilfe von Duftölen wie Sherezade fühlen, widmet sich der Ehemann dem Ernsthaften, wie etwa der Vorbereitung weiterer salafistischer Aktionen, aber natürlich auch dem inbrünstigen Gebet, welches etwa den Mudjahir-Brüdern in Syrien den Weg ebnen solle.

Wie? Ein Ladenlokal ist doch keine Moschee? Nein, aber es kann zu einer werden, wenn man sich, wie die Salafisten, dem öffentlichen Gegenwind  ausgesetzt sieht und nach und nach selbst die vorhandenen Moscheen einem den Zutritt verweigern; dann greift man ja auch gern zum Wohnzimmer eines Bruders Abu, Ibn oder Mohammeds. Und da gerade in Frankfurt eine Hochburg der Salafisten ist, könnte es sein, dass bald nicht mehr genügend Wohnzimmer zur Verfügung stehen.

Ob dies, wie auch der Verkauf von auf dem Index stehenden Büchern, im Mekka Shop zu beweisen ist, liegt in der Hand der Behörden. Aber mutmaßen darf man ja, einfach so, als besorgter Bürger, der das salafistische Treiben und Denken bereits seit langem verfolgt.

Viel Spaß beim Shoppen
ks-burka-DW-Politik-Bruessel