Missbrauchte Religion

 

Zunehmend und in immer kürzeren Abständen geraten sie in die Schlagzeilen – Salafisten, die von sich selbst behaupten, sie wären die wahren Muslime, denn der Begriff Salafisten wäre eine Erfindung der bösen Kuffar-Hetzmedien.

Nun, es ist einerlei wie man sie nennt, klar ist, dass sie auf keinen Fall den Muslimen zugerechnet werden können, die einen großen Teil der Menschen mit Migrationshintergrund in unserem Land ausmachen. Und auch in den Ländern, die islamisch geprägt sind, machen sie einzig und allein eine der Gruppen aus, die mit Terror und Gewalt ihrem Ziel folgt, der Verbreitung ihrer Ansichten über die Auslegung des Korans. Man könnte fragen, wie soll eine zahlenmäßig vergleichsweise kleine Gruppe von Extremisten unser Land gefährden? Aber das wäre zu kurz gedacht, denn wie gerade Deutschland weiß, fängt das Übel und Verderben oft sogar mit einer Handvoll Fanatiker an. Deshalb gilt es wachsam zu sein und Aufgabe der Gemeinschaft ist es, dem Übel entgegen zu wirken.
Ein „Aussteigerprogramm“ ist bereits in Planung und eigentlich auch schon angelaufen. Offenbar ist dieser Versuch bisher jedoch ins Leere gelaufen, denn man arbeitet an Verbesserungen.
Interessanter, weil effektiver, wie wir meinen, kann die geplante Ausstellung zum Thema mit dem Namen „Die missbrauchte Religion“ sein, denn hier geht es um das, was unsere Politik in den letzten Jahren sträflich versäumt hat – die Aufklärung der Bevölkerung und hier vor allem der gefährdetsten Gruppe, der Jugendlichen.

 

Das BfV will mit dieser Ausstellung sachlich, differenziert und anschaulich über das Thema „Islamismus in Deutschland“ aufklären. Ein wesentliches Anliegen der Ausstellung ist es, zwischen der Weltreligion des Islam und der extremistischen Ideologie des Islamismus zu unterscheiden.

Es werden die Widersprüche des Islamismus zu unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung aufgezeigt und die verschiedenen Erscheinungsformen, Ziele und Aktivitäten islamistischer Organisationen in Deutschland dargestellt. Die Ausstellung macht zudem deutlich, wie der Verfassungsschutz als Teil der nationalen Sicherheitsstruktur den Gefahren des Islamismus entgegenwirkt.“

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Einen Haken hat das Ganze natürlich trotzdem, denn die Ausstellung, deren Anfang in Hamburg ist, setzt auf den freiwilligen Besuch interessierter Bürger.

Nun sollte man meinen, dass der, den dieses Thema interessiert, sich bereits anderweitig ziemlich umfassend informieren konnte und dies auch weiterhin tun wird, wogegen der, dem sowohl der Begriff „Salafismus“ als auch seine bärtigen Anhängsel in Gestalt meist erfolgloser Surenbrabbler völlig unbekannt sind, auch keinen Grund für den Besuch einer Wanderausstellung sehen wird.

Im schlimmsten Fall wird also auch dieser gut gemeinte Versuch verpuffen nach dem Motto „ Außer Spesen nichts gewesen“

Vielleicht wäre es ratsam, wenn man hier nicht im Alleingang versuchen würde seiner Aufgabe gerecht zu werden, sondern in Absprache mit dem Ministerium für Bildung zu handeln, damit es eben nicht allein im Ermessen der jeweiligen Bildungseinrichtung liegen würde solche Ausstellung als feste Veranstaltung in den Bildungsplan mit einzubeziehen. Wir würden es uns wünschen!

Ebenso würden wir es begrüßen, wenn aus dieser Wanderausstellung eine feste Ausstellung in allen größeren Städten etabliert werden würde, denn die beängstigend angestiegene Zahl gewaltbereiter und fanatischer Muslime kann man leider nicht mehr als momentanes Phänomen abtun.

Ein weiterer Weg, wie wir finden zu vernachlässigt, wäre natürlich die Einbeziehung der Medien.

Nicht nur, dass man viele der oft sinnfreien Unterhaltungsprogramme ersetzen könnte mit wirklichen Informationssendungen, auch die ständige Präsenz solcher Themen wie Extremismus, mag er nun von links, rechts oder aus der religiösen Ecke kommen, würde das Bewusstsein der Menschen schärfen, dass etwas getan werden muss, auch von jedem Einzelnen.

 

Weil wir aber wissen, dass gerade Themen rund um Religionen, besonders wenn es, wie in diesem Fall um den Islam und damit auch viele Menschen mit Migrationshintergrund geht, ungern aufgegriffen werden, sehen wir die Idee der Wanderausstellung zwar als einen Versuch etwas zu bewirken, jedoch leider als einen sehr halbherzigen, bei dem man jedem Einzelnen die Entscheidung überlässt, für wie wichtig er das Thema erachtet.
Wir alle aber sollten uns darüber im Klaren sein, dass nur wir es sind, in deren Hand es liegt, ob unsere Gesellschaft weiterhin in gegenseitigem Respekt, Toleranz gegenüber anderen Ethnien und damit in Frieden existieren kann, auch mit Religionen.

 

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