Moschee im Verdacht

Shortnews


 

„Polzei durchsucht Moschee“ titelt der Weser-Kurier heute
„Einsatz am frühen Morgen: Die Bremer Polizei hat gestern eine Moschee in der Bremer Neustadt sowie einige weitere Objekte im Bremer Raum durchsucht, darunter zwei in Delmenhorst. Die Durchsuchung richtete sich laut Staatsanwaltschaft gegen den Imam und den Kassenwart der Moschee. Demnach werden die beiden verdächtigt, in der Einrichtung Spendensammlungen veranstaltet und mit diesem Geld eine als terroristisch eingestufte Organisation in Syrien unterstützt zu haben. Die Ermittler betrachten dieses Vorgehen als Verstoß gegen das Außenwirtschaftsgesetz.

Ob sich die Vorwürfe infolge der Durchsuchung erhärten, war gestern noch unklar. Bei ihrem Besuch in insgesamt fünf Objekten – neben der Moschee handelte es sich um die Wohnungen und weitere bekannte Aufenthaltsorte der Beschuldigten – stellte die Polizei Datenträger und Bargeld sicher, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber unserer Redaktion. Zu Zwischenfällen oder gar Festnahmen sei es im Verlauf des Polizeieinsatzes nicht gekommen.“

Wie berichtet, hatte es bereits vor einigen Wochen Durchsuchungen in der Bremer Salafisten-Szene gegeben. Da auch die Moschee in der Neustadt dem salafistischen Spektrum zuzuordnen sei, gebe es gewiss Parallelen zwischen den beiden Fällen, sagte der Sprecher. Ein unmittelbarer Zusammenhang bestehe jedoch nicht.

Etwas deutlicher wird da RadioBremen (auch Audiobeitrag)
„Ist Geld aus Bremen in den Syrienkrieg geflossen?“

„Im Fokus der Ermittlungen stehen offenbar der Imam, der geistliche Anführer, und der Schatzmeister der Moschee. Seit längerer Zeit sollen sie beim Freitagsgebet Geld gesammelt und an die Terrororganisation Jabhat Al-Nusra weitergegeben haben.

Bei der Terrororganisation, die von den möglichen Spenden aus Bremen profitiert haben könnte, soll es sich dem Vernehmen nach um die radikal-islamistische Vereinigung Jabhat al-Nusra – Front zur Rettung des syrischen Volkes – handeln. Die Vereinigung richtet sich gegen das Regime des syrischen Präsidenten Assad, ihr werden Hunderte Anschläge zugeschrieben. Weit über 5000 Kämpfer sollen sich der Organisation angeschlossen haben.“

spendenBereits im März diesen Jahres wurde in Bremen gegen Salafisten ermittelt
Nach Recherchen von Radio Bremen waren 4 Männer aus Bremen nach Syrien gereist, um dort am Bürgerkrieg teilzunehmen.
Auch wenn man von Seiten der Bremer Schura ( religiöser Dachverband im Lande Bremen)
davon überzeugt scheint, dass weder die Moschee in Verbindung mit Salafisten gebracht werden könne, noch, dass das bei den Freitagsgebeten gesammelte Geld für etwas anderes als die Moschee selbst verwendet worden sein könnte, drängt sich wie von selbst der Gedanke auf, es sei doch in einer Stadt, in der Salafisten so offensichtlich Quartier haben, nichts Absonderliches, wenn man beide Geschehnisse in Verbindung bringen würde.

Parralelen finden sich zu einem anderen Fall der Ahnungslosigkeit, über den wir vor einigen Wochen berichteten.
Es ging um den Bonner Rat der Muslime, dessen Sprecher Karim Abu Ridwan Lakhal unter Verdacht stand, Beziehungen zur salafistischen Szene zu haben. Auch damals gab man sich ahnungslos bis erbost und dementierte was das Zeug hielt.
Dann plötzlich der Rücktritt des Sprechers, der angeblich unter dem medialen Druck und der Hetze der Medien zustande kam. (Bericht)
Schaut man sich nun heute das Facebook – Profil des jungen Mannes an, dann sind alle eventuellen Zweifel ausgeräumt, denn nun bekennt man sich ganz offen zu seinem Gedankengut.

Ich bin kein Verfechter von Verschwörungstheorien, mache mir aber doch so langsam Gedanken, wie weitreichend inzwischen die Verstrickungen der salafistischen Szene in unserer Gesellschaft bereits sind und, und das ist das eigentlich Erschreckende, in wieweit sie vielleicht bereits gedeckt werden.

 

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Ismail Tipi und der Kampf gegen Windmühlen

Wir hoffen, Ihr hattet erholsame Ferientage und seid gewappnet für kommenden Wochen ; für die positiven und negativen News.
Wir werfen einen kurzen Rückblick auf die letzte Woche und starten dann mit den News zum Geschehen in der Szene unserer „Trachtenmoslems“


Ismail Tipi, der sich engagiert und offen zum Thema Salafismus in Deutschland äußert, mahnte zum wiederholten Male an, dass Jugendliche an Schulen von Salafisten missioniert und rekrutiert werden. Auch die Medien haben dieses Thema aufgegriffen und berichteten bereits mehrfach:
„Schüler fühlen sich bedroht, Lehrer sind überfordert: An Hamburger Schulen gibt es ein Problem mit Islamisten. Politik und Pädagogen suchen nach Lösungen.“
Zeit-Online vom 24.02.2014

„Salafisten werben auf Schulhöfen“
Frankfurter Rundschau vom 23.04.2014

Die Problematik salafistischer Umtriebe an unseren Schulen ist nicht neu. Man liest leider inzwischen fast wöchentlich von neuen Missionierungen und Missionierungsversuchen an Schulen, Krankenhäusern, in Gefängnissen oder in Fußgängerzonen. Die Ergebnisse dieser „Rekrutierungen“ kann man ebenfalls in den Nachrichten verfolgen. Junge Männer und Frauen, manche nicht älter als 16 Jahren, enden als Kanonenfutter der Salafisten im syrischen Bürgerkrieg oder in anderen Kriegsgebieten der Salafisten. Die Verdrängung dieser radikalen Salafisten aus der deutschen Öffentlichkeit hat sich der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und integrationspolitische Sprecher Ismail Tipi zum Ziel gesetzt. Seine Bemühungen um Aufklärung und Warnung werden nicht überall begrüsst, wie sich im folgenden Artikel der FAZ über die Diskussion zwischen dem Vorsitzenden des IHS-Kreisverbandes Stadt und Landkreis Offenbach und dem Landtagsabgeordneten Ismail Tipi über salafistische Aktivitäten zeigt. Um so wichtiger ist daher ein entschlossenes Auftreten von Staat und Gesellschaft gegenüber salafistischen Extremisten.
(Quelle)

Dennoch reagieren Politik und Parteien immer noch verhalten, wenn es um das Thema Islamisierung geht. Offenbar will man nicht erkennen, oder man weigert sich strikt um nicht unbequemen Vorwürfen ausgesetzt zu sein.
Nicht so Ismail Tipi! Er warb erneut um für ein landesweites Präventionsprogramm, das gerade Lehrern Hilfestellung geben könne, um frühzeitig eine Indoktrinierung durch Salafisten bei Jugendlichen erkennen zu können. Er lobte in diesem Zusammenhang den Aufruf des Vorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Hessen (GEW), Jochen Nagel, nach mehr Bemühungen im Präventionsausbau.
Der CDU-Abgeordnete rief zu einer engen Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Schulbehörden, den Sicherheitsbehörden, den Moscheegemeinden sowie der Politik auf. Nur wenn zwischen diesen Ebenen genügend Vertrauen vorhanden sei, könne schnell reagiert werden. „Neben Aufklärungs- und Präventionsangeboten brauchen wir auch Aussteigerprogramme, um den Jugendlichen eine Möglichkeit zurück in unsere Gesellschaft zu ermöglichen“, forderte er abschließend.
(Quelle)
Aber nicht nur die Politik hüllt sich in Schweigen, auch Schulleiter sind der Gefahr gegenüber offensichtlich blind und werfen Tipi vor, „Ressentiments zu schüren“

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Ismail Tipi

In einem offenen Brief an Tipi machte Michael Weis, der Vorsitzende des IHS-Kreisverbands Stadt und Landkreis Offenbach, deutlich, ihm seien diese Zahlen nicht bekannt gewesen. Auch Nachfragen bei anderen Schulleitern hätten „keine Anzeichen für die von Ihnen dargestellte Entwicklung an Schulen im Landkreis Offenbach“ ergeben. Das Staatliche Schulamt für Stadt und Kreis Offenbach habe Weis „keine radikalsalafistische Aktion an auch nur einer Schule“ nennen können. Daher solle Tipi angeben, woher die von ihm angeführten Zahlen stammten. Ansonsten entstünde der Eindruck, „dass Sie auf einem zurzeit aktuellen Terrain agieren und Ressentiments schüren, die niemand wollen kann“. In ganz Hessen gehören dem IHS rund 1200 Mitglieder von Schulleitungen aus 24 Kreisverbänden an.
Weis, der Direktor der kooperativen Gesamtschule Hermann-Hesse-Schule in Obertshausen ist, schrieb, er lehne es ab, „meine muslimischen Schülerinnen und Schüler quasi unter einen Generalverdacht stellen zu lassen, von wem auch immer“. Dass es im geographischen Umfeld radikalsalafistische Umtriebe gebe, sei sicher unstrittig. Für ihn sei aber auch unstrittig, „dass diese an Schulen im Kreis Offenbach nicht zu finden sind“. Daher sollten weder Ängste noch Ressentiments geschürt werden; „vielmehr sollten wir weiterhin gemeinsam daran interessiert sein, ein gutes Miteinander zu pflegen“. Tipi wies die Kritik zurück; er könne den offenen Brief nicht nachvollziehen. Das Schreiben hinterlasse bei ihm den Eindruck, „dass Teile der Lehrerschaft die Gefahren durch Salafisten immer noch nicht ernst nehmen und versuchen, jegliche Vorkommnisse als unbedeutend oder nicht vorhanden darzustellen“. Er habe niemanden unter Generalverdacht gestellt: „Es geht nicht um die Muslime und den Islam; es geht nur um die Salafisten, die die jungen Leute in unseren Schulen in ihre Falle locken.“
(Quelle)

Dennoch ist positiv zu verzeichnen, dass sich besorgte und engagierte Lehrer und Eltern an den CDU-Politiker wenden und die angebotene Unterstützung zur Prävention annehmen.

Nichts ist im Fall von Extremismus so gefährlich wie Untätigkeit! Dabei darf es nie eine Rolle spielen, aus welcher Ecke er kommt. Genauso wie es geboten und gefordert ist, sich gegen Rechts zu engagieren, so muss es auch eine Selbstverständlichkeit, ja Pflicht sein, religiösen Extremisten den Kampf anzusagen!

 

Die spinnen, die Münsteraner

Nein, das ist kein Artikel aus dem Postillion, sondern erschreckende Wahrheit.

Deutschland ist beliebt bei Touristen aus vielen Ländern. Sie kommen zu uns aus vielfältigen Gründen wie der Landschaft, der Kultur, dem guten Essen, den vielfältigen Menschen und sie kommen gern und wiederholt. Tourismus ist also auch in Deutschland ein nicht zu vernachlässigender Wirtschaftszweig und es wird viel unternommen, um jedes Jahr noch mehr Gäste für unser Land zu begeistern.Offenbar ist jedoch auch Tourist nicht gleich Tourist, sondern man unterscheidet auch hier nach Portomonai und Herkunft.

„Ein Niederländer, der als Tourist nach Deutschland reist, gibt am Tag 46 Euro aus. Ein Reisender aus den Golfstaaten lässt dagegen rund 460 Euro im Land – das zehnfache. Die Stadt Münster hat dies erkannt und will daraus Kapital schlagen. Gutbetuchte Araber lassen sich viel zu selten blicken. Darum hat die Stadt Münster ihren Werbeflyer jetzt ins Arabische übersetzen lassen – und hat an einigen Stellen auch visuell nachgeholfen.“

(Quelle incl. Audio)

Ist uns also der Tourist aus den Golftstaaten mehr wert als der Niederländer, der sogar (was für eine Frechheit) dazu neigt, auch seine Unterkunft gleich mitzubringen?
Offensichtlich, denn nicht nur, dass man Werbeflyer ins arabische übersetzt, was an sich eine sehr höfliche Geste ist, die ich als Deutscher mir umgekehrt auch in so manchem Urlaubsland wünschen würde, man rückt nun auch von seiner, ansonsten gelebten und von vielen geliebten Kultur und Lebensweise ab, um ja nicht das muslimisches Gemüt zu erschüttern:

„Wir haben den Hinweis bekommen, dass es viele Fotos, die nackte Haut zeigen, gibt, die man lieber nicht so präsentieren sollte“, sagt die Leiterin der Tourismusbehörde in Münster, Bernadette Spinnen. „
Für mich scheint hier der Name  Programm zu sein, denn dass Frau Spinnen einem Hinweis vom Islaminstitut der Uni Münster folgt, von dem sich die Stadt und Frau Spinnen als Leiterin der Marketingabteilung der Stadt explizit beraten lassen hat, hat für mich irgendwie einen unschönen Beigeschmack.

„Als Konsequenz wurde eine Reihe von Bildern ausgetauscht. Die Münsteranerin mit Spaghetti-Träger-Top, das händchenhaltende Paar am Aassee, die Ballett-Tänzerin mit schulterfreier Korsage – all diese Fotos sind raus aus dem Stadtflyer für die arabische Welt. Eine Tänzerin wurde durch die Außenansicht des Theaters ersetzt.“

Ähnlich hat auch Köln bereits agiert und verschweigt Veranstaltungen wie den CSD, der zu Köln gehört wie seine unzähligen bunten, schrillen und einzigarten Menschen. Man könnte nun mutmaßen, dass vielleicht in absehbarer Zeit sämtliche Homosexuellen der Stadt in der Hauptsaison nur noch bestimmte Bereiche der Stadt aufsuchen dürfen, vielleicht sponsert man ihnen aber auch von den Mehreinnahmen, die man sich aus arabischen Quellen verspricht, ein Zugticket für eine Stadt ihrer Wahl- natürlich dann nicht Münster – das gäbe Ärger!

Und die Bürger empören sich! Natürlich verständlich für uns alle, nicht aber für Frau Spinnen und die Stadtoberen von Münster, was wir wiederum verstehen, denn ein Stadtoberhaupt, welches gerne ignoriert, dass Salafisten ungestört die Universität oder öffentliche Plätze bevölkern, das hat entweder einen Hang zum Orientalischen oder ist schlicht unfähig und derweil vom um sich greifenden Phänomen des Bückens, Schleimens und Heuchelns befallen.
Um es klar zu sagen: nichts ist gegen Höflichkeit und Entgegenkommen für alle, die unser Land bereisen möchten, einzuwenden, aber die Aufgabe der eigenen Identität die immer mehr um sich greift wird langsam zu einem hässlichen Virus, welches unsere Verantwortlichen befällt und bei Bürgern Ärger und Angst schürt, der nicht nur einem weltoffenen Land im Wege stehen, sondern zu einem gefährlichen Funken führen werden, der sich leicht entzünden kann, und genau jenen in die Hände spielt, die man eigentlich verstecken sollte.
Und wie bitte soll dann die Realität aussehen, wenn der Besucher aus den Golfstaaten im schönen Münster flaniert? Wir es dann eine „SOKO Sitte“ geben, die unauffällig aber stets wachsam dem Münsteraner an den Fersen klebt und bei Strickjackenverweigerung ein Bußgeld in Höhe von je 10 Euro erhebt? Was führt dann das Theater auf – „Die Entführung aus dem Serail“, natürlich exklusive anrüchiger Kußszenen?

Irgendwie erinnert mich diese „Posse“ an die kürzlich gesendeten Bilder aus Sotschi, wo Armut. Zerfall und Alltag hinter blumenberankten Mauern weggeschlossen wurde, die man eigens über Nacht errichtete, weil man sich der eigenen Identität schämte.

Ich schäme mich nicht für mein Land, mit all seinen wunderbaren Menschen, der so vielfältigen Natur, den so einzigartigen Traditionen verschiedener Regionen, aber ich schäme mich für die Menschen, die all dies offenbar nicht wert sind, weil sie nicht dazu stehen, wer wir sind und wie wir sind.

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Pädophilie – oder Religiöse ohne Moral

Gern berufen sich gewisse Gruppen von Muslimen auf eine Moral, die ihnen allein durch den Besitz der einzig wahren Wahrheit und der einzigen Religion  die sie anerkennen, offenbar in die Wiege gelegt wurde und sprechen sie allen anderen ab.
Dass auch ein „heiliges Buch“ nicht vor Amoral schützt, egal wie oft man es herunter betet, können wir täglich sehen in Ländern, wo Minderheiten verfolgt und getötet, Kinder zu Waisen , Frauen wie Rechtlose behandelt und missbraucht werden und man im Augenblick des Tötens trotzdem den Namen seines „Schöpfers“ ruft. Im selben Atemzug betont man immer wieder die Friedlichkeit seiner Religion und sieht sich selbst als Gläubigen als den besseren Menschen.

Wir möchten niemandem seinen Glauben absprechen, melden uns jedoch vehement warnend zu Wort, wenn ein Glaube missbraucht wird und offensichtlich ist, dass seit Jahren nirgendwo so viele Menschen manipuliert, getötet und missbraucht werden wie im Namen Allahs, also der Religion des Islam.
Dies findet nicht nur in so genannten Krisengebieten statt, sondern auch in Ländern, zu denen, um es mit Frau Merkel zu sagen, wir , wenn auch nicht besonders „freundschaftliche“ so doch sehr gute und enge Beziehungen pflegen, während diese sich das Elend der umliegenden Länder schamlos zu nutze machen.
Die Meldung, dass minderjährige syrische Waisenkinder nun in dien Betten reicher arabischer Scheichs landen, sollte uns nicht nur tief empören, sondern unsere Regierung, die so gern und viel von der Einhaltung der Menschenrechte als oberstem Ziel spricht, zum unbedingten Nachdenken und Handeln zwingen, die Beziehungen zu solchen zutiefst amoralischen und menschenverachtenden Staaten zu überdenken und neue Prioritäten setzen.
Natürlich weiß jeder der klar denken kann, dass wir auf Öl nicht verzichten können. Aber offenbar können wir ebenso wenig auf Waffenexporte in solche Länder verzichten.
Was zählt also schon das Leben von wenigen Kindern, die moralischen Ansprüche, wenn es um „die Wirtschaft geht“, wie man uns gern weis macht, denn in Wahrheit bedienen diese Wirtschaftsbeziehungen vorrangig eine Handvoll Lobbyisten, die es nicht im Mindesten schmerzen würde, wenn sie einen Teil ihres Profites für den Schutz dieser Kinder einsetzen würden.
Wenn man also sagt, diese arabischen Scheichs, die sich als Muslime auf ihren Koran berufen, seien unmoralisch, welches Recht hätte dann unsere Regierung, sich als moralisch zu definieren?
„Die moderne Menschheit hat zwei Arten von Moral: eine, die sie predigt, aber nicht anwendet, und eine andere, die sie anwendet, aber nicht predigt.“

Bertrand Russell (1872-1970)

 

Pädophilie: Araber-Scheichs kaufen syrische Flüchtlings-Kinder der Artikel hierStartbild-Syrien-Libanon-doku_01

 

„Wir regeln das unter uns“

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„Gerechtigkeit kann nur von Gott kommen“, sagt Saied nach der Urteilsverkündung. „Blut muss durch Blut vergolten werden.“ Die Strafen, die deutsche Gerichte aussprechen, sind aus seiner Sicht viel zu milde. „Da darf sich keiner wundern, wenn Leute Selbstjustiz üben.“

Saied, Anfang zwanzig, steht draußen vor dem Frankfurter Landgericht. Drinnen ist gerade der Prozess gegen einen jungen Mann zu Ende gegangen, der bei einer Auseinandersetzung einen anderen Jungen mit einem Messerstich getötet hatte.
„Mein Bruder ist tot, und der kommt nach fünf Jahren wieder ‚raus“, ruft der Bruder, der als Nebenkläger an der Verhandlung teilnimmt, während der Richter das Urteil begründet.
(Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang vielleicht an das Urteil der Täter im Fall Jonny K.)
Saied kommt aus Afghanistan. Er trägt neue Turnschuhe und enge Jeans, dazu eine dunkelblaue Steppjacke. Von Extremisten will er nichts wissen. Gerade die Salafisten, sagt er, würden den Islam für ihren Hass missbrauchen. Die hätten nichts von der islamischen Idee verstanden. Gleichwohl: Für ihn kann es in diesem Land keine Gerechtigkeit geben.
Viele Muslime hierzulande wünschen sich, dass islamische Friedensrichter über Recht und Unrecht entscheiden – auf Grundlage der Scharia. Es gibt Schätzungen, wonach neunzig Prozent der Straftaten im muslimischen Milieu den deutschen Strafverfolgungsbehörden verborgen bleiben. Besonders häufig soll dies in Berlin, Bremen und Nordrhein-Westfalen vorkommen. Die Rede ist von islamischer Paralleljustiz – ein System, das das Strafmonopol des deutschen Staates unterläuft.
„Es gibt immer mehr Muslime, die sich in eine Parallelwelt zurückziehen und den Koran als ihr Gesetz akzeptieren“, sagte Seyran Ates, Anwältin aus Berlin, auf dem Richter- und Staatsanwaltstag in Weimar. Juristen, Islamwissenschaftler und Migrationsbeauftragte diskutierten dort über das Thema „Scharia: Parallele Gesellschaft, eigene Justiz?“

„Wir regeln das unter uns.“ Der Journalist Joachim Wagner, Autor des Buches „Richter ohne Gesetz“, nennt Beispiele: Der Clan-Chef erscheint vor einem deutschen Gericht und teilt dem verblüfften Richter mit, dass die Sache, die dieser gerade verhandelt, eigentlich in seine Zuständigkeit fällt. Außerdem: Ein Friedensrichter hat einen Haftbefehl ausgestellt, weil der Verdächtige auf der Flucht war. Dieser Haftbefehl verpflichtet alle Mitglieder des Clans – das sind Schätzungen nach bis zu 10.000 Personen–, und befreundete Clans dazu, den Mann zu suchen. An der Costa Brava wurde er gesehen, in Berlin wurde das Foto identifiziert, er wurde nach Deutschland gebracht und vor den Friedensrichter gestellt. Die deutsche Polizei, so meint Wagner, habe nie etwas von diesem Fall mitbekommen. „Die Strafverfolgung durch die Friedensrichter ist teilweise schneller und effektiver als unsere eigene“, sagt Wagner.

(Quelle)

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ÜBER DEN EINFLUSS VON RELIGIONEN AUF DAS DENKEN (Gastbeitrag)

Eine Reflexion von Jürgen P. Fuß

Haben Sie schon einmal über das Denken nachgedacht? Kann es überhaupt einen Sinn machen, über das Denken nachzudenken? Ich glaube schon, denn in der Tat ist es so, dass Menschen verschiedener Kulturen allein deshalb oft nicht miteinander reden können, weil sie unterschiedliche Formen des Denkens gelernt haben. Denn abhängig davon, wie man denkt, verschließen oder erschließen sich bestimmte Erkenntnisse.

Viele Bücher sind über das Denken geschrieben worden. In unserem westlichen Kulturkreis hat man lange gedacht – und denken viele noch heute – dass nur logisches Denken zum Erfolg führen könne, weil es die Grundlage der wissenschaftlichen Forschung sei.

So sehr diese Aussage der Wissenschaft und Technik zustimmen mag, so wenig hat sie sich unverändert auf alle anderen Bereiche unseres Lebens übertragen. Doch bevor wir uns mit dieser Behauptung weiter auseinander setzen, sollten wir zunächst noch die „Vorstufe“ des Denkens betrachten: das Rezitieren, obwohl es seiner Natur nach dem Denken konträr gegenübersteht.

REZITIEREN STATT DENKEN

Erinnern wir uns dazu kurz an unsere ersten Lebensjahre. Von Kindheit an – oder sagen wir genauer: mit dem Beginn unserer Schulzeit lernen wir, zunächst einmal nicht zu denken. Wir werden aufgefordert, bestimmte Sachverhalte so zu wiederholen, wie wir sie zuvor gesagt bekommen haben. Tatsächlich ist es auch sinnvoll, die Aussage des Lehrers „zwei plus zwei ist vier“ zu akzeptieren, ohne darüber nachzudenken.

Auch im weiteren Verlauf unserer Schulzeit mussten wir feststellen, dass Denken durchaus nicht immer gefragt war. Und das galt nicht nur für den Geschichtsunterricht, wo wir die Namen von Personen, sowie Orte und Daten „wichtiger Ereignisse“ auswendig lernen musste.

Und dann erinnere ich mich noch an meinen katholische Religionsunterricht. Die zehn Gebote habe ich Wort für Wort zur Kenntnis genommen, auswendig gelernt und akzeptiert, weil sie mir irgendwie plausibel erschienen. Bei den Schilderungen der Bibel über die Entstehung der Welt konnte ich aufgrund mangelnder eigener Erfahrungen nicht mitreden, habe sie also unreflektiert übernommen.

Später lernte ich dann, dass nicht alles in der Bibel wörtlich zu nehmen sei, sondern eher symbolischen Charakter habe. Ich war erleichtert und sah danach viele Schilderungen der Bibel mit anderen Augen, so auch die Schilderungen über die Wunder Jesu.

ANDERE RELIGIONEN SIND WENIGER TOLERANT

Erst viele Jahre später habe ich dann erfahren, dass es andere große Religionen gibt, die diese Toleranz gegenüber dem geschriebenen Wort nicht akzeptieren. Das würde mich nicht weiter beunruhigen, wenn nicht eine von diesen mit einem gefährlichen Sendungsbewusstsein ausgestattet wäre: der Islam mit seinem Koran und den Hadithen.

Getragen von der Überzeugung, dass die Europäer kein Gott gefälliges Leben führen, wollen sie Europa nachhaltig verändern. Den Schlüssel zum rechten Leben hat nur der Islam – denken sie! Also ist es für uns an der Zeit, sich mit dem Islam und seinem Lehrbuch – dem Koran – auseinander zusetzen. Pardon, das darf man so nicht sagen!

Den Koran hat man in sich aufzunehmen und (unreflektiert) zu übernehmen. Erst vor wenigen Tagen las sich in einem Kommentar zu einer Rezension die dringende Empfehlung: „wenn trotz Lesen des Korans Fragen zum Islam auftreten, sollte man Gelehrte, die den Koran … auswendig können, aufsuchen bzw. kontaktieren.“

KORAN: AUF EIGENE FAUST ANTWORTEN ZU SUCHEN, IST GEFÄHRLICH

Einmal ungeachtet der Tatsache, dass ich schon bei den ersten Versen Verständnisprobleme habe, scheint eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen Koran-Gelehrten zu sein, dass er den Koran auswendig kann. Vor Jahrzehnten / Jahrhunderten mag eine solche Bedingung ihren Sinn gehabt haben. Aber bisher glaubte ich immer, den Zugriff auf lange Texte dadurch erleichtert zu bekommen, dass es Fundstellenverzeichnisse gibt!

Während meines Studiums habe ich dagegen gelernt, dass zu viel Auswendiglernen das Denken behindern kann! Für die Bibel weiß ich von solchen Fundstellenverzeichnissen, ganz zu schweigen von den heutigen Methoden der Volltext-Recherche mittels Computern. Doch um Fragen zum Koran oder Islam beantwortet zu bekommen, kann ich mich nicht selbst auf die Suche begeben, sondern habe einen Koran-Gelehrten aufzusuchen bzw. zu kontaktieren?

Erst vor wenigen Tagen fand ich eine andere Quelle, bei der eindringlich vor den Gefahren (!) gewarnt wurde, wenn man z.B. die Suchmaschine Google eigenständig benutze, um Antworten auf offene Fragen zum Koran zu finden. Aber auf welchem Weg habe ich diesen Artikel gefunden? Richtig, durch Eingeben eines bestimmten Suchbegriffs – natürlich in der Suchmaschine Google! Zum Inhalt dieser Warnmeldung lesen Sie bitte die Fußnote.

ISLAMISCHE RELIGION PRÄGT DAS DENKEN IN ALLEN LEBENSBEREICHEN

Wenn die Begegnung mit Religion überwiegend darin besteht, Hunderte von Versen auswendig zu lernen, ohne deren Sinn vollständig oder zumindest in Ansätzen zu verstehen, um sie danach auswendig rezitieren zu können, darf man sich nicht wundern, dass ein Dialog mit anderen Gläubigen nahezu ausgeschlossen ist.

Doch das ist nicht das größte Problem mit einer Religion, die das “Denken“ in allen Lebensbereichen prägt. In den mehr als sechs Jahren, in denen ich in einem muslimisch geprägten Land gelebt habe – konnte ich beobachten, wie problematisch es ist, wenn Menschen von Kindheitstagen an im Rezitieren und „Nicht-Denken“ trainiert werden.

Wenn junge Menschen schon bei der allgegenwärtigen Religion vermittelt bekommen, dass Sachverhalte nicht durch den Einzelnen hinterfragt, sondern nur von auserwählten Gelehrten erklärt werden können, resultiert daraus ein Verhaltensmuster, dass das gesamte Leben prägt.

So verfestigt sich im Laufe der Jahre die Überzeugung: Es gibt nur wenige Menschen, die die Komplexität der Welt verstehen und deshalb als Führer auserkoren sind. Allein deshalb ist der Einzelne weder berechtigt noch in der Lage, über sein Leben und das was er tun muss, zu entscheiden.

Allein die Älteren, die Eltern, Verwandte, ältere Geschwister und Vorgesetzte besitzen genügend Lebenserfahrungen, um solche Entscheidungen treffen zu können. Sich diesen Entscheidungen widersetzen zu wollen, kann nur ins Verhängnis führen! Also akzeptiert man Empfehlung für die Berufswahl, die arrangierte Ehe oder wählt Politiker, ohne genau zu wissen, welche Politik sie überhaupt verfolgen.

KANN ES EINE LÖSUNG GEBEN?

Wer eine Lösung sucht, muss zunächst einmal erkannt haben, dass es ein Problem gibt. Und genau das ist das Problem in den meisten islamisch geprägten Gesellschaften und Staaten! Wenn das Schul-und Bildungssystem darauf ausgerichtet ist, Menschen so zu formen, dass sie in erster Linie Dinge auswendig lernen, und erst dann entlang einer Linie denken, wobei sie ständig prüfen müssen, ob die Vorgaben des Koran beachtet werden, kann man keinen nachhaltigen Veränderungen erwarten.

Aber warum sollte man dieses System überhaupt ändern? Für die Älteren und Privilegierten würden sich doch daraus nur Probleme ableiten, wenn sie sich mit den Jüngeren und deren neue Gedanken auseinander setzen müssten. So stabilisiert sich das System aus sich selbst heraus und kann sogar Demokratie, sowie Presse- und Meinungsfreiheit tolerieren. Vorausgesetzt, es werden die richtige Partei gewählt und die richtige Meinung geäußert!

Aber sollte das ausnahmsweise einmal nicht funktionieren und Widerstand öffentlich sichtbar werden, muss man diesem mit Gewalt begegnen. Das haben uns die Entwicklungen beim sogenannten arabischen Frühling ebenso deutlich gemacht, wie der schon seit längerem im Rampenlicht stehende türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan!

So lange in einem Staat der Islams das Denken und Fühlen sowie direkt oder indirekt die Politik bestimmt, kann er sich nicht in die Europäische Union integrieren. Darüber können auch verbale Erklärungen wie Toleranz und Dialog oder ein Bekenntnis zur bestehenden Verfassung allein mit der Zunge hinweg täuschen!


„Fuß“note:

‚Scheich Google‘ – Der neue Umgang mit (religiösem) Wissen

Veröffentlicht am 28. November 2013 in dem Gülen-nahen Magazin Die Fontäes

Die Nutzer von Daten aus dem Internet sind davon überzeugt, dass die von ihnen verwendeten Informationen der Wahrheit entsprechen.

Allerdings präsentieren das Internet und die entsprechenden Suchmaschinen reine Informationen, ohne zu wissen, wer warum und mit welcher Intention die entsprechenden Daten eingestellt hat.

Gleichzeitig wird dem Nutzer ein anderer, vielleicht eigentlich besserer oder zumindest gleichwertiger Wahrheitsanspruch vorenthalten. Diese Wissensmonotonie schränkt die Zahl der möglichen Versionen von Sichtweisen auf das Leben ein und führtwomöglich dazu, dass sich dogmatische Meinungen gesellschaftswirksam durchsetzen. @

http://diefontaene.de/scheich-google-der-neue-umgang-mit-religiosem-wissen

Originalbeitrag von AKTUELLE TÜRKEI RUNDSCHAU   hier 

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