Schwein oder nicht Schwein…

 

..das ist hier die Frage!
Gehört das Schwein zu Deutschland? Genauso wie der Islam? War es schon immer hier, oder hat es sich unauffällig assimiliert?
Hat das Schwein eine Aufenthaltsgenehmigung oder hat es sich die Liebe der Deutschen heuchlerisch erschlichen, getarnt als Mett oder lecker Wüstchen.

Wenn das Thema nicht so hanebüchen wäre, man könnte darüber herzhaft lachen. Aber wir müssen darüber nachdenken, das uns lieb gewordene Borstentier mit Messer und Gabel zu verteidigen, damit die arme Sau nicht eines Tages nur noch im Zoo zu bewundern ist, geschützt durch Sicherheitsglas vor gierigen Grilljunkies und Eisbeinfreaks.
Nach Meinung einiger Kölner Muslime ist es bereits eine Beleidigung, wenn sie das rosa Borstenvieh nur sehen müssen, selbst wenn es reinlich, da aus Pappmaché ist.
Schweinefleisch ist sowohl für Juden als auch für Muslime tabu. In beiden Religionen ist dieses Speiseverbot schriftlich fixiert.
Im Koran heißt es dazu: „Verboten hat Er euch nur (den Genuss von) natürlich Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber etwas anderes als Allah angerufen worden ist.“
Außerdem gilt Schweinefleisch als „haram“, also als unrein, da sich die Tiere in Schlamm und Dreck wälzen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass auch Kalb und Schaf selten nach Eau de Cologne duften (auch nicht in Köln) und das Fell mit Exkrementen vor Insekten schützen. Aber das nur am Rande…

Allein der Anblick eines Schwein berechtigt diese Muslime also ihrer Meinung nach dazu, die Scheiben der Fleischerei zu bespucken, den Inhaber zu beleidigen und ihm zu drohen. Man kann sich vorstellen, wie dieser Mann sich fühlt, der vielleicht schon seit Jahrzehnten das Schwein als ganz normalen Bestandteil seiner Metzgerskunst verstanden hat – was an sich völlig normal ist.
Nein, scheinbar ist in NRW so manches nicht mehr normal und auch die Aussage der DITIB zu derartigen Vorfällen ist mehr als überflüssig:

Murat Kayman, Vorstandsmitglied der DITIB, : „Diese Jugendlichen haben es offenbar nicht gelernt, dass man andere Menschen nicht tätlich beleidigen darf. Das ist eine – um im Bild zu bleiben – »Schweinerei«.“ Auch wenn es Muslimen verboten sei, Schweinefleisch zu essen, so ändere dies nichts daran, dass das Schwein eine „Kreatur Gottes und Teil der göttlichen Schöpfung ist“.

Offensichtlich sieht er, wie so viele andere, das Verhalten einer Anzahl von Muslimen als „jugendlich schlechtes Benehmen“, welches sich eben einfach nicht gehöre. Die ständig zunehmenden religiös motivierten Angriffe auf andere werden schlichtweg negiert oder kleingeredet.
Nein, es geht hier nicht um das Schwein an sich, das Schwein ist auch in diesem Fall nichts anderes als der zu kurze Rock eines jungen Mädchens, die Kippa eines Juden, der zu lang andauernde Blick eines Nichtmuslimen, das schwule Paar, der verwunderte Blick eines Fremden auf eine Burka – die „Provokation“ derer sich viele junge Muslime ständig ausgeliefert zu sein scheinen, lauert überall.
Es geht hier schon längst nicht mehr nur um Beleidigung von jungen Menschen, die eben im Testosteronrausch ab und an ihre gute Erziehung vergessen. Was wir hier erleben ist gezielt geplante Provokation, überhebliches Zurschaustellen eigener (gefühlter) Überlegenheit, bewusste Abgrenzung und Verachtung einer Kultur, in der diese jungen Menschen aufgewachsen sind.

Und so sagen wir, anstelle des Bundespräsidenten:

Das Schwein gehört zu Deutschland, samt Sauerkraut und Kartoffeln, und wem das nicht passt, der mag dahin wandern, wo gebratene Tauben von den Bäumen fallen und das Wort Schlachten einen mitunter unschönen Beigeschmack haben kann.

(Quelle)

kostenlos_schwein

 

 

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