Ein Anfang – Muslime rufen auf zur Gegen Demo

Es gibt nicht wenige Menschen, die gern schwarz / weiß sehen und für das Dazwischen kein Auge (und Ohr) haben.

Das führt nicht selten zu pauschalen Vorurteilen die sich im Denken verfestigen. Und so gibt es eben auch die, für die alle Muslime „den Islam“ verkörpern, den man dann wiederum gern den Salafisten und ihrer Interpretation vom islamischen Leben zuschreibt.
Gerade was das Thema Islam angeht, sollte jedoch schon jeder bemerkt haben, dass auch die Gemeinschaft der Muslime eben keine homogene Gemeinschaft ist, was nicht selten zu innerreligiösen Konflikten führt.

Und obwohl es bisher kaum spürbar und auch medial wenig thematisiert wird, gibt es eben auch die Muslime, die begriffen haben, dass sie etwas tun müssen, um zu zeigen, dass es eben doch Menschen gibt, für die „der Islam“ ein friedvoll gelebter religiöser Weg ist.

Das sollte man erkennen und anerkennen und ihnen jede Unterstützung geben, selbst wenn man nichts mit Religionen am Hut hat, oder aber einer anderen Glaubensrichtung folgt.

So haben sich einige Muslime zusammengeschlossen und rufen im März bei einem erneuten Auftritt von Vogel zu einer „Gegen Demo“ auf.

Die Initiatorin schreibt dazu:

Es ist unsere Chance den Menschen vor Ort zu zeigen, dass wir Moslems deren Handeln nicht tolerieren.
Wir sind gegen die Spaltung jeglicher Art von Religionen!
Wir sind alle EINS.
Egal ob Moslem, Christ oder Jude, egal ob schiitisch oder sunnitisch, katholisch oder evangelisch,……

Pierre Vogel schnappt sich Menschen, die nicht viel Sinn in ihrem Leben sehen. Er packt sie sich, wenn sie ganz unten sind und dann unterzieht er sie mit seinen Wahn einer Gehirnwäsche.
Jugendliche, die keine Ahnung haben, landen oft in Syrien und kämpfen für etwas, wovon sie keine Ahnung haben. Am Ende liegen sie da, tot. Sie sind gestorben für etwas, was ihnen nicht erklärt wurde. Sie sterben, nachdem sie unschuldige Menschen getötet haben.

DAS ist KEIN Islam!!!
Lasst uns den Menschen zeigen, dass wir den Frieden wollen und nicht den Krieg!!!…“

 

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Es ist unerheblich, wie man selbst den Islam betrachtet – kritisch, ablehnend, verachtend oder aber mit Akzeptanz. Hier geht es um Menschen, mit denen wir in Gemeinschaft leben, und genau wie sie sollten wir ein Interesse daran haben, dass friedlich gelebte Religion in unserem Land so normal ist, wie unterschiedliche Herkunft oder sexuelle Prägung.

Konsequentes Handeln von Seiten der Politik ist lange überfällig, muslimische Gemeinschaften drücken sich um Aktivitäten und klare Bekenntnisse, Nichtreligiöse Menschen werden gern als pauschale Islamkritiker bezeichnet umso wichtiger ist es, dass auch Muslime einen Anfang zu machen, der hoffentlich nicht nur ein Anfang bleibt!

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