Wanderung der Religionen und die Angst vor Islamisierung

Oft ist zu hören, die Menschen in Europa hätten Angst vor einer Islamisierung ihrer Länder. Das hört sich auf den ersten Blick diskriminierend an, doch was steckt wirklich dahinter?

Seit Jahrhunderten sind die Menschen auf Wanderschaft und mit ihnen ihre Religionen. Mal friedlich, mal kriegerisch, und auch heute hat sich dies nicht geändert. Der Wunsch nach Veränderung ist der Grund und die Aussicht auf eine positive Änderung treibt auch uns Europäer in ferne Länder.

Allein in Deutschland leben unzählige Menschen verschiedenster Religionen. Die bekanntesten und zahlenmäßig größten sind Katholiken, Evangelen und Muslime, gefolgt von orthodoxen Christen, Juden, Hindus und vielen anderen kleineren Gruppen. Niemand käme auf den Gedanken, Hindus hätten vor, ihre Religion zur neuen Staatsreligion Deutschlands zu machen und dank des hohen Anteils konfessionsloser Menschen, denn diese nehmen den ersten Platz ein, wurde allen Religionen der Platz zuteil, der ihnen gebührt, denn Religionszugehörigkeit ist und belibt Privatsache!

Warum also die “Angst” vor einer Islamisierung?

Nun, dass lässt sich vielleicht erklären, wenn man sich folgende Fakten anschaut:

Der seit Jahren andauernde Krieg in Syrien brachte Tausende syrische Flüchtlinge nach Deutschland und es werden noch viele folgen. Unter ihnen auch Kinder, die zu Waisen wurden. Kinder sind nicht in der Lage, für sich selbst zu sorgen, schon gar nicht in einem fremden Land, dessen Sprache sie nicht beherrschen. Für diese Kinder ist Hilfe dringend nötig, Familien, die sich ihrer annehmen, sie großziehen und vorbereiten auf das Leben hier oder im eigenen Land, sobald dies wieder möglich ist, denn, was viele vergessen, die meisten Flüchtlinge möchten zurückkehren. Auch hier droht also keine Islamisierung, allerhöchstens eine erhöhte Belastung der Sozialsysteme. Aber das ist ein anderes Thema.

Die “Gefahr” der diese Kinder ausgesetzt sind und die sich für unsere Gesellschaft abzeichnet, droht von anderer Seite.

Ob Waisen  aus Syrien, der Türkei oder anderen islamischen Ländern, alle haben den selben Wunsch, den nach einem liebevollen Elternhaus, das viele Menschen bereit sind zu geben.

Menschen wie Erdogan jedoch ist dies nicht genug:

Muslimische Kinder sollen gefälligts auch in muslimischen Familien aufgenommen werden und nicht etwa in christlichen, oder gar jüdischen und (Gott bewahre) schon gar nicht in homosexuellen Lebensgemeinschaften.

Regelmäßig vergisst der kleine Diktator, dass “seine” Türken, um die er so rührend besorgt ist, jedoch nicht in “seinem” Zuständigkeitsbereich leben und damit den Ansichten und Gesetzen der entsprechenden Länder unterstellt sind, deren zuständige Ämter nicht auf Erdogans “Empfehlungen” einzugehen haben (was auch gut und richtig ist)

Die Türkei hat jüngst eine Kampagne gestartet, mit der Kinder von türkischen Migrantenfamilien, die in Europa leben und von Ausländern aufgezogen werden, zurückgeholt werden sollen. In der Türkei vertritt man die Ansicht, dass die Kleinen stattdessen in Familien aufwachsen sollten, in denen ihre kulturelle Identität bewahrt werden könne. Unterdessen forderte auch Niedersachsens einstige Sozialministerin Aygül Özkan Türken in Deutschland auf, sich verstärkt als Pflegeeltern zu engagieren…”  (mehr hier).

Aber lassen wir Erdogan mal außen vor, so haben wir bereits das Problem im eigenen Land, in Form von Menschen wie Bernhard Falk, der sich nun offenbar nicht mehr nur für kriminelle (muslimische) Gefangene engagiert, sondern dem auch die Kinder (selbstverständlich nur die muslimischen ) am Herzen liegen. 

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Und natürlich schürt die Angst vor einem Kind, welches etwa christlich geprägt oder gar schlimmeres, das Engagement der Ummah, zumindest in Schriftform:

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Und stolze Konvertittinnen, wie unsere Doris kramen dann noch schnell in ihrem salafistischen Schatzkästchen und fördern prompt etwas zu Tage, was ihnen genau in den Kram passt.

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Wir rassistischen, pädophilen Nazideutschen sollten uns doch schämen, dass wir offenbar mit den Kindern gar schlimme Dinge vorhaben.

Ja, haben wir! Wir möchten sie nämlich bewahren vor den Einflüssen dieser geistig minderbemittelten Sekte! Was nicht heißt, dass nun aus dem kleinen Ahmed ein christlicher Achim oder ein strammer Atheist werden wird und er gar in einer Gehirnwäsche eingeimpft bekommt, dass er gar nicht aus Syrien stammt, sondern eigentlich aus Chemnitz.

Nein, im günstigsten Fall soll aus ihm ein erfolgreicher Mensch werden, der die Liebe seiner Pflegeeltern und die Hilfe des Gastlandes zu schätzen weiß, und sein Heimatland mit Wissen und Wollen zu einem friedlichen , besseren Land verändern möchte.

Was das nun alles mit der Angst vor Islamisierung zu tun hat?

Nun, wer sich lange genug mit Falk, Vogel, Nagie, Jäckel-Bordanenko und Konsorten beschäftigt hat, der weiß, was aus diesen Kindern wird.

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Im günstigsten Fall werden sie isoliert von der nicht-muslimischen Gemeinschaft aufgezogen und dürfen unter der Obhut ihrer Burkatragenden Mutter das ABC lernen, vollgestopft mit Naschzeug und Koransuren.

Im schlimmsten Fall werden sie, unfähig sich in irgendeiner Sprache fehlerfrei zu artikluieren, Hartz IV schnorrend, im heimischen Familienverbund mit Sprengstoff experimentieren oder ihre Wehrpflicht in einem Al Qaida Ausbildungscamp ableisten, oder auch als grenzdebiler Kameramann Karriere beim Studio Vogel machen.

Eines wird ihnen jedoch zum Lebensinhalt werden: Der Hass auf alle, die nicht ihrem „islamischen“ Ideal entsprechen, die in “ihre Heimatländer” eingedrungen sind und “deren einziges Ziel es ist, sie zu verfolgen und zu bekämpfen”. Solche derart großgezogenen Kinder werden nur wenige Ziele im Leben haben, dazu gehören stetiger Hass, proportional wachsend zur Religiosität, und die Bekämpfung sekularer Gesellschaften wie der unsrigen. Und sie werden eines garantiert nicht, wertvolle Mitglieder einer Gesellschaft werden, weder in unserer, noch der ihres Heimatlandes.

Das gilt es zu verhindern, denn das Wissen um diese Gefahr ist die Angst, die umgeht. Diese Angst sollte ernst genommen werden und weder mit Rassismus, noch mit Islamophobie gleichgesetzt werden.

Die Auswirkungen durch eine Erziehung des politischen Islam sind bereits Europaweit sichtbar. Werden wir in einigen Jahren auch in Deutschland englische Zustände haben, wird es zu spät sein.

Deshalb sollte gelten: Alle Sorgfalt im Umgang mit Flüchtlingen und vor allem Kindern, die als Waisen in unser Land kommen, ist zwingend notwendig. In allererster Linie zum Wohl dieser Menschen, aber damit auch zum Wohl unserer Gesellschaft!

Deshalb kann man wohl abschließend sagen, dass hinter der „Angst vor Islamisierung“ die berechtigte Angst vor einem politisch, ideologischen Islam steckt, der seinen Einfluss auszuweiten versucht und dabei vor keinem Mittel zurückschreckt, seien es die als „harmlos“ hingestellten „Lies-Aktionen, die inzwischen flächendeckend auf Europa verteilt sind, seien es Forderungen nach islamischen Traditionen an Schulen, Unis, Krankenhäusern u.v.m., sei es das gezielte Mobben nicht-muslimischer Kinder und auch die Errichtung islamischer Bildungseinrichtungen.

Dies alles – und darüber sollte sich unsere Regierung klar werden – hat nichts mit dem recht auf freie Religionsausübung zu tun und dient einem weit größeren Ziel, nämlich der Machtausübung, legitimiert durch eine Religion. 

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