Eltern haften für ihre Kinder

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Jedem ist dieses Baustellenschild bekannt, welches darauf hinweist, dass Eltern eine Sorgfaltspflicht haben, die darauf zielt, ihre Kinder vor gefährlichem Tun zu bewahren.

Einfach gesagt, aber vor dem Gesetz unumstößlich und so stehen moralische Erziehung und positives Einwirken auf den Sprössling wohl an erster Stelle der Agenda, die das Leben von Eltern ausmacht, wollen sie später mit Stolz sagen können, dass aus ihrem Kind ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft geworden ist.

Trotz größter Mühen kann jedoch auch hier einiges schief gehen, wie viele von uns wissen. Schlechter Einfluss von außen, erschwerte Lebensbedingungen innerhalb einer Familie und so einiges mehr, können dazu führen, dass ein anderer Weg eingeschlagen wird, als gedacht und gewünscht war.

Im Falle der zwei Brüder aus NRW muss wohl so einiges schief gelaufen sein. Im Alter von 15 bzw. 18 Jahren stand ihnen, nebst einem Freund, der Sinn nach Mord an Amerikanern und Deutschen, wofür sie Streifenpolizisten überfielen um ihnen die Waffen zu rauben.

Bereits ein Jahr später war es schwerer Raub, wegen dem sie zu Jugendstrafen verurteilt wurden.

Ganz offensichtlich sah das Gericht in diesen Taten nichts weiter als „vom Wege abgekommene“ junge Menschen. Religiöse Motive wurden damals ausgeschlossen, sagt man, jedoch ist anzunehmen, diese wurden gar nicht erwogen. Vielleicht auch verständlich, will und darf man ja nicht alle religiösen Menschen unter Generalverdacht stellen.
In Zeiten gehäufter, religiöser Straftaten sowohl im Inland, als auch in den Krisengebieten des nahen Ostens, hätte man vielleicht doch genauer hinschauen sollen, wie man heute einräumt.

Mit 21 und 24 Jahren zog es die Brüder nach Syrien. Wie wir wissen, nicht gerade ein Land, in dem man seinen Urlaub verbringen möchte und in dem bereits viele andere Deutsche im Namen der Religion ihr Unwesen treiben.
„Wie und wo sie radikalisiert wurden, sei den Behörden unklar“. Wenn ich diesen Satz lese, möchte ich laut los schreien, reden wir doch seit nun über 4 Jahren von nichts anderem als der Szene des Pierre Vogel, die ihre perfiden Gedanken an einen weltweiten Islam, verknüpft mit Höllendrohungen oder gar dem berechtigten Tod derer untermalen, die sich ihnen nicht anschließen. Abou Nagies Homevideos lassen daran keinen Zweifel.

Doch auch in diesem Fall kann man die Eltern nicht von Schuld freisprechen, denn – und das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, bereits seit 2008, stehen diese im Visier der Ermittler.

Wo man sich damals noch als „liberal“ denkend darzustellen versucht hat, offenbart sich nun, dass auch in diesem Fall die Staatsanwaltschaft in optimistischem „Gutmenschdenk“ gefangen gewesen sein muss, denn im Jahr 2013, also erst kürzlich, nun, wurde die Mutter der Jungen am Flughafen Köln/Bonn festgenommen.
Nein, sie hatte keinen ungültigen Pass, mit dem sie nach Syrien reisen wollte, in ihrem Gepäck befanden sich Ummantelungen für Gewehrgmagazine.

Wer nun glaubt, jetzt endlich würde man von Staatsseiten handeln, den müssen wir enttäuschen, denn man ließ die Mutter ungehindert ausreisen (selbstverständlich mit den Ummantellungen), denn:

Die Ummantelungen sind waffenrechtlich nicht relevant, man kann sie problemlos für wenig Geld im Internet bestellen“

So, da bleibt auch Ihnen der Mund offen?

Das Einzige, was einem zwar nicht den Glauben an unsere Gesetze wieder gibt, jedoch den an das gesunde Empfinden von Menschen, die offensichtlich mehr Verstand als die Behörden haben, diesen jedoch ebenso machtlos ausgeliefert sind wie Sie und ich, ist die Antwort des Ermittlers auf die Frage, ob er denn so glücklich gewesen sei, die Frau ziehen zu lassen: Dies sei „eine ganz andere Frage“.

Wo sie sich derzeit aufhält, weiß man nicht, jedoch kann wohl jeder, der nicht völlig verblödet ist, mindestens ein Land nennen, in welches die Ummantelungen samt Mutter nun ausgewandert sind. Übrigens befinden sich offensichtlich auch die Söhne nicht mehr in Deutschland, sie sind „untergetaucht“.

Dass die Staatsanwaltschaft trotzdem gegen die Mutter ermittelt, klingt in diesem Zusammenhang wie ein schlechter Witz.

Wenn eine Mutter aus Deutschland in Waffenschmuggel (wie ihr vorgeworfen wird) verwickelt ist, und mit ihrer Hilfe unter Umständen in anderen Ländern ein (un)heiliger Krieg geführt wird, dem andere Menschen zum Opfer fallen, dann könnte man schon fast sagen: Vater Staat sollte auch für seine Kinder haften, nämlich genau dann wenn er seine Aufsichtspflicht verletzt hat und Erziehungsmaßnahmen zwar angedroht aber nie durchgesetzt hat.

Wenn also Ihre Mutter an diesem Wochenende statt einen leckeren Kuchen ein Waffenarsenal zur Kaffeetafel kredenzt, dann sollten Sie hellhörig werden.

In diesem Sinne wünschen wir einen friedlichen Tag im Kreise Ihrer Familie!

hamas-kids

(Quelle Kölnische Rundschau)

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