Gedanken zum Extremismus

Offensichtlich ist die Politik (sprich Regierung, sprich unsere VOLKSVERTRETER) ständig so mit sich selbst beschäftigt, dass sie nicht nur teilweise auf dem rechten Auge nichts mehr wahrnimmt, sondern alle anderen Brennpunkte in diesem Land nicht für voll nimmt.
Denn beileibe nicht nur Ableger der NPD oder gewalttätiger Rocker sind in unserem Land umtriebig und erfordern endlich das wirksame Einschreiten von Seiten des Staates.

Da ist zum einen die Gülen Bewegung, die sich sogar mit „Bildungseinrichtungen“ etabliert und deren antidemokratisches Gedankengut und Streben nach einem islamischem Staat wohl kaum mit den Interessen unserer Gesellschaft vereinbar sind; da sind zum Teil fragwürdige islamische Vereine, denen unser Grundgesetz nicht behagt; da gibt es die islamistischen Extremisten in Form der Salafisten und, von nur wenigen beachtet, die „grauen Wölfe“ , eine Gruppe türkischer Nationalisten, die die Sicherheit unserer Gesellschaft gefährden.

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Der Verfassungsschutz warnt…“

Ja, er warnt – aber offensichtlich geht es über Warnungen und angebliche Beobachtung kaum hinaus, denn anders kann man es sich nicht erklären, dass z.B. am heutigen Tag wiederholt Salafisten die Möglichkeit dazu hatten, öffentlich zu verkünden, dass „der Islam nicht mit dem Grundgesetz vereinbar“ ist.
Und auch, wenn sie weniger häufig offen auftreten, so sind die „grauen Wölfe“ nicht weniger gewaltbereit und auch ihr Ziel liegt kaum im Interesse unserer Gesellschaft, denn sie fantasieren von einem großtürkischen Reich und schrecken auch vor Gewalt nicht zurück und ebenso wie die Salafisten haben sie ein klares Feindbild, welches sich gegen Kurden, Armenier, Griechen, Juden, Schwule und Christen richtet.

Nimmt man nun noch die auch als wenig friedlich bekannte Antifa hinzu, so wird einem schnell klar, dass es in unserer Gesellschaft brodelt, noch unterschwellig und für viele unbemerkt, jedoch wird sich die Situation sehr bald ändern, wenn Warnung und Beobachtung das einzige bleibt, was man von Seiten der Politik unternimmt.

In Deutschland sind sich ohnehin viele Politiker wohl nicht im Klaren darüber, mit wem sie es zu tun haben. So ließ sich der frühere Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) mit Grauen Wölfen fotografieren, der grüne Bundestagskandidat Rainer Blum trat im Sommer 2013 als Gastredner in zweifelhafter Gesellschaft auf, und der Berliner Bundestagsabgeordnete Kai Wegner (CDU) posierte vor einer Fahne türkischer Nationalisten. Hinterher zitierte ihn eine Zeitung mit den Worten: „Ich will mit Extremisten nichts zu tun haben.“

Quelle 

Nur so lässt es sich wohl auch erklären, dass der türkische Premier Erdogan zum wiederholten Male die Möglichkeit hatte in Deutschland zu „seinen Türken“ zu sprechen.

Nicht nur Wahlkampf wurde da betrieben, nein, der „große Meister“, wie er sich selbst bezeichnet, fordert die hier lebenden Türken auf „ stolz und aufrecht zu sein“ , „Gleichzeitig bitte ich euch, dass ihr die Fahne der Türkei tragt und stolz darauf seid.

Dass solcherart Reden statt Integration Ausgrenzung fördern, scheint niemanden groß zu interessieren.

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Während also so mancher seiner Vorliebe für Kinder frönt;

das „Kavaliersdelikt“  Steuerhinterziehung (Kavaliersdelikt nur dann, wenn Sie A,B oder C-Promi sind) zum Sport ausartet;

während wir olympische Spiele spielen, wobei wir tunlichst vermeiden dort vor Ort über sexuelle Orientierungen zu sprechen, wogegen dies in Schulen zum Thema werden soll… wächst in unserem Land etwas heran, was wohl zu umfangreich ist, um seiner noch Herr werden zu können, geschweige denn, es zum öffentlichen Thema zu machen.

Kann es sein, dass man in den Regierungsetagen bereits kapituliert hat oder es bewusst totgeschwiegen wird?
Wenn in einem Land verurteilte Straftäter ganz öffentlich und ohne Konsequenzen ihr Opfer und die Angehörigen verhöhnen können, wenn fortlaufende Volksverhetzung von einzelnen Personen „nicht mehr ins Gewicht fällt“ da bereits ein Urteil erlassen wurde (um welches sich der Verurteilte jedoch einen Dreck schert), wenn Menschen auf offener Straße ganz klar bekennen können, dass unsere Gesetze für sie nicht relevant sind, wenn wir uns durch Untätigkeit am Tod junger Menschen schuldig machen, indem wir ihre Radikalisierung nicht verhindern – dann muss man leider sagen, dass unsere Demokratie bereits in den letzten Zügen liegt und man aus dem Wort Volksvertreter , die Silbe „ver“ getrost heraus streichen kann.

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