Tod den Karnevalisten – keine Chance dem Spaß!

Köln steht für vieles, für Humor und Geckennarretei, für verrücktes Szeneleben, für offenen Umgang mit Homosexuellen und bizarren Persönlichkeiten. Das macht Köln für viele Menschen zu einer liebenswerten Stadt.

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Köln steht aber auch für Toleranz zwischen den Religionen und gelebtes Miteinander – sicher auch ein Grund dafür, dass sich rund 300.000 Migranten (aus 181 verschiedenen Nationen) dort niedergelassen haben.

Und warum sollte man in einer Stadt, in der 1/3 der Menschen Migrationshintergrund haben, nicht versuchen, gemeinsam auch die närrischste Zeit des Jahres zu begehen, die untrennbar mit Köln verbunden ist. Das dachten auch die Organisatoren und so berichtet der Kölner Express:

Der Karneval: Ein Fest, das mit dem Christentum tief verwurzelt, aber auch weltoffen für andere Religionen ist.

Beispiel Alt-Hürth: Dem dortigen Dreigestirn steht in dieser Session auch Allah bei: Prinz Patrick I. (Patrick Ophoven, 38), Bauer Peter (Peter Brüsseler, 66) und Jungfrau Theodora (Theo Albrecht, 44) ließen ihre Autogrammkarte, die sie an die Jecken verteilen, in einer Moschee anfertigen.

Der Prinz: „Die Moschee gehört zu Alt-Hürth wie der Brunnen, der Löhrerhof oder die Kirche. Wir wollen alle integrieren.“

Um keine religiösen Gefühle zu verletzten, wurde vor den Aufnahmen mit Ex-Prinzessin Füsun aus Bornheim-Roisdorf ein weiterer Teppich auf den Gebets-Teppich gelegt.

Die türkische Gemeinde fand die Aktion prima, begrüßte die Tollitäten mit Prinzenführer Uwe Kopainski (59) mit großen „Allah(f)“.

(Quelle)

Ich finde solche Aktionen einfach toll, auch wenn ich für Karneval an sich nicht so viel übrig habe. Aber wer sagt denn, dass nicht auch die Spaß am Spaß haben können, die weder den Christen noch dem Karnevalsverein angehören!?

Oh ja… da gibt es die ewig Griesgrämigen, zu deren Leben Spaß nicht gehört und schon gar kein fröhliches Miteinander und so titeln diese denn auch prompt:

Skandal: Karneval in einer Moschee in Alt-Hürth!

(von der „Leier der „Wahrheit““ Anm. des Teams )

„Da fehlen einem die Worte! Das ist traurig und empörend zugleich: Eine Moschee in Alt-Hürth hat tatsächlich erlaubt, diesen Zirkus in ihrem Gotteshaus zu veranstalten:

Die Muslime, insbesondere die Gemeindemitglieder, sollten sich das nicht gefallen lassen und Maßnahmen gegen die Verantwortlichen einleiten und sie daran erinnern, dass sie spätestens am Jüngsten Tag zur Rechenschaft gezogen werden, was sie in einem Gotteshaus zugelassen haben.

Wo ist der so genannte „Zentralrat der Muslime“? Die Verantwortlichen dieser Moschee sollten so schnell wie möglich ihres Amtes enthoben werden.“

Und wie erbost sie sind und dabei ihre Masken lüften, zeigt dann der unvermeidliche Zusatz religiöser Weisheiten:

„Unter Berufung auf Abu Sa’id Al-Khudri, der berichtet, dass der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte:

„Ihr folgt gewiss den Lebensgewohnheiten der (Völker) vor euch, Handbreite um Handbreite, Ellenlänge um Ellenlänge, bis dass ihr ihnen folgen würdet, selbst wenn sie den Weg in das (Erd-)Loch eines Dabb einschlagen würden.“ Wir sagten: “ Oh Gesandter Allahs, die Juden und Christen (sind damit gemeint)? Er sagte: “ Wer sonst?“
(Hadith bei Buchari, Nr.7320, Muslim, Nr. 2669) Anm.: Ein „Dabb“ ist ein stinkendes Tier in der Wüste.
 
„Weder die Juden noch die Christen werden mit dir zufrieden sein, bis du ihrem Glaubensbekenntnis folgst. Sag: Gewiss, Allahs Rechtleitung ist die (wahre) Rechtleitung. Wenn du jedoch ihren Neigungen folgst nach dem, was dir an Wissen zugekommen ist, so wirst du vor Allah weder Schutzherrn noch Helfer haben.“
 
 
 

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(aus dem Köchelverzeichnis des ungefähren Abou-Nagie-Korans) 

 

Nun, ich denke, wenn Allah, der ja der einzige Gott ist, nur ein Fünkchen Humor besitzt – und das muss er, angesichts dieser lächerlichen Salafistenmarionetten die er da erschaffen hat – dann wird auch er sich darüber freuen, dass Menschen gemeinsam etwas feiern, was auf eine christliche Tradition zurückgeht und somit ja ebenfalls eine Eingebung Gottes an die Christen gewesen ist.

 

Wie auch immer, die Menschen hatten gemeinsam Spaß, man ging rücksichtsvoll und ehrerbietig mit den religiösen Gefühlen anderer um und auch Ungläubige hatten ihren Spaß.

 

Wer immer sich dagegen missfällig äußert, dem ist nichts gelegen am Miteinander. Dessen einziger Lebensinhalt scheint es zu sein, Kluften zu schaffen und sich dabei auch noch anderer Menschen zu bedienen. Aber diese Erkenntnis ist keine neue und umso schöner ist es, dass sich kaum einer darum schert, wie man wütend in den salafistischen Fusselbart mümmelt, verflucht und auf Rache sinnt.

 

Die Vernunft und die Lebensfreude haben einmal mehr gesiegt. Hellau und Allah(f)!

 

 

 

 

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3 Kommentare zu „Tod den Karnevalisten – keine Chance dem Spaß!

  1. Hallöchen,ich will hier nicht rumkiebitzen,aber einen Satz verstehe ich nicht ganz:
    (aus dem Köchelverzeichnis des ungefähren Abou-Nagie-Korans)
    Was soll Köchelverzeichnis bedeuten?
    Der Koran gehört nicht Abou Nagie,er hat ihn auch übersetzt.Die Übersetzung stammt von Muhammad ibn Ahmad ibn Rassoul
    Sie könnten vielleicht schreiben Sure 2 Vers 120 Koran.
    Kurz und knackig.

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  2. Ein Köchelverzeichnis wird bei Wikipedia erklärt und dient in unserem, Fall nur einer satirischen Beifügung. Das Herr Nagie den Koran nicht übersetzt hat wissen wir, jedoch ist er Auftraggeber sowohl der Übersetzung, als auch des Drucks und der Verteilung.
    Der Satz „(aus dem Köchelverzeichnis des ungefähren Abou-Nagie-Korans) “ ist eine Satire die sich auf die Machenschaften (das „Köchelverzeichnis“) Nagies bezieht und darauf, dass (und das steht im Koran der Lies-Aktion ) es eine „ungefähre“ Übersetzung des eigentlichen Korans ist. Das muss man auf die Schippe nehmen, da wohl auch kaum jemand eine Bibel ernst nehmen würde, die mein Nachbar Schulz selbst in lückenhaftes Französisch übersetzt hat.
    Satire hat hier einen festen Platz und muss auch als solche verstanden werden.

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