Salafisten als Sprecher der Muslime?

Vor einigen Monaten berichteten wir über Karim Lakhal, der als Sprecher des Bonner Rats der Muslime ins Visier geraten war, da er offensichtlich enge Beziehungen zur salafistischen Szene hegt.

In seiner Freundesliste bei FB finden sich einschlägig bekannte Namen wie Dawah Falk (Bernhard Falk), Ansaar Düsseldorf Hilfsorganisation EV , Tauhid, Lies Bonn, Ibrahim Abou Nagie und natürlich darf auch Nadine Carmen Jäckel-Bordanenko nicht fehlen.

Der WDR berichtete darüber bereits im Oktober :

Der Rat der Muslime in Bonn steht in der Kritik. Der neue Sprecher des Rats ist Karim Lakhal. Der hatte eine Benefizveranstaltung zugunsten der Notleidenden in Syrien mitorganisiert. Doch die Veranstaltung diene der Rekrutierung von Dschihad-Kämpfern gegen Assad. „ (Videound legte offen, was vielen von uns schon lange klar ist – Salafisten sind bereits auf kommunaler Ebene tätig .

Auf wessen Initiative der Vorschlag des RMB kam, Ende 2012 einen Antrag auf religiöse Seelsorge für muslimische Strafgefangene in der JVA Rheinbach zu stellen, kann man sich denken, wenn man weiß, dass dies ein hohes Anliegen Bernhard Falks ist, wie er auch offen bei FB verbreitet.

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Auf Grund dieser Tatsache reagierte die Stadt Bonn zurecht. Der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) wurde hellhörig und ließ den Sprecher des Rats der Muslime in Bonn, Karim Lakhal, von einer Veranstaltung unter dem Titel „Salfismus-Prävention“ wieder ausladen. Dagegen revoltieren nun die Muslimverbände und boykottierten die Diskussion.

Eine geforderte Distanzierung des RMB erfolgte nicht, im Gegenteil. Vertreter der Moscheen, die Muslimliga und die Islamische Hochschulvereinigung sagten nun ihrerseits ebenfalls ihre Teilnahme an der Präventionsveranstaltung ab. Die Muslime äußerten sich dahingehend, dass sie gar keine Lust hätten, sich von Karim Lakhal und anderen extremistischen Elementen zu distanzieren.

Nun, am vergangenen Freitag, trat Karim Lakhal als Sprecher des RMB zurück. Offiziell weder auf Betreiben des RMB, noch auf Grund seiner Verbindungen zur salafistischen Szene, sondern, wie sollte es auch anders sein, auf Grund der politischen und medialen Angriffe, denen er in den letzten drei Monaten ausgesetzt war. (QuelleDieses weinerliche Gehabe sind wir aus der Szene ja gewohnt und gehen deshalb nicht darauf ein.

Dass indessen die erhobenen Vorwürfe offensichtlich noch ungeklärt sind, obwohl sie für jeden halbwegs sehenden Facebook-User erkennbar sind, das liegt uns etwas im Magen.

Während Herr Lakhal auf Facebook weiterhin unbeeindruckt Grußformeln für Begegnungen beim Toilettengang postet und für salafistische Benefizveranstaltungen wirbt, dürfen wir uns fragen:

Wie offensichtlich ist es, dass auch der RMB und der Rat der Muslime allgemein nicht im Sinne der Mehrheitsgesellschaft handelt und sich das Interesse an einem moderaten Islam innerhalb unserer Gesellschaft sehr in Grenzen hält (wie auch die Mobilmachung gegen Khorchide deutlich macht ) ?

Inwieweit die Politik nun tätig wird, wenn überhaupt, ist uns nicht bekannt.

Jedoch sehen wir es als längst überfällig, sämtliche muslimischen Verbände dahingehend zu beurteilen und zu behandeln, ob sie wirklich im Interesse unserer Gesellschaft und des friedlichen Zusammenlebens sprechen und agieren.

Dabei sollte nicht nur die Verbindung zu Menschen mit extremistischem Hintergrund konsequent geprüft, sondern vor allem beurteilt werden, ob das Interesse muslimischer Verbände sich mit dem Interesse unseres Grundgesetzes deckt.

Weitere Quellen:

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/10/490986/wdr-magazi%E2%80%8Bn-salafisten-uebernehmen-bonner-rat-der-muslime/

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/themen/islamistenhochburg-bonn/Irritationen-um-neuen-Sprecher-Karim-Lakhal-article1164276.html

Hier die weinerliche Erklärung für die Gründe des Rücktritts:

http://muslimrat-bonn.de/index.php?id=9&tx_ttnews%5Btt_news%5D=39&tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&cHash=ee6a73980f

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